Mo, 20:05 Uhr
19.10.2009
1. Spatenstich Tagesklinik
Für eine neue Tagesklinik in Bad Frankenhausen wurde heute nachmittag ein erster Spatenstich in der Stiftstraße von Bad Frankenhausen vollzogen. Für Sie war kn dabei und sich mal umgesehen...
Die Errichtung einer Tagesklinik durch das für die Region pflichtversorgende Ökumenische Hainich Klinikum ist seit ca. 5 Jahren betrieben und im Rahmen der Fortschreibung des 5. Thüringer Krankenhausplanes am 10.09.2008 genehmigt worden. Mit dem ersten Spatenstich durch den Bürgermeister von Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD), Landrat Peter Hengstermann (CDU), dem Aufsichtsratvorsitzenden des Ökumenischen Hainich Klinikums Rolf Schnurr und Superintendent Roland Voigt wurde ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen (im Bild von links nach rechts). Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Bundeswehr waren zum ersten Spatenstich anwesend.
Wir haben Herrn Superintendent Voigt und Herrn Otte vom Wilhelmstift für ihre ungewöhnlich Kooperationsbereitschaft zu danken, so Rolf Schnurr in seinen Begrüßungsworten. Landrat Hengstermann und Herr Bürgermeister Strejc haben durch Ihre tatkräftige Unterstützung den raschen Baubeginn maßgeblich ermöglicht, stellte er weiterhin fest. Ende 2010 wird die Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen den Bewohnern der Region zur Verfügung stehen.
Die Tagesklinik wird in der Stiftstraße 2 und 4 in Bad Frankenhausen entstehen. Zwei Villen werden mit ca. 1,7 Millionen € aus dem Konjunkturprogramm II und Eigenmitteln des Ökumenischen Hainich Klinikums in Höhe von ca.1 Millionen € hergerichtet und eine Sporthalle neu erbaut werden. Die beauftragte Architektengemeinschaft Ortmann(Mühlhausen) und Wagner (Bad Frankenhausen) ist ein Garant für einen wohlgestalteten und zweckmäßigen Baukörper, aber auch dafür, dass regionale Betriebe eine gute Chance bei der Auftragsverteilung haben werden. Die beiden Häuser und das Grundstück wurden uns freundlicherweise vom Wilhelmstift in einem Erbbauvertrag überlassen.
Die Tagesklinik wird ärztlich durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie geleitet werden. Weiterhin werden dort tätig eine Psychologin, Sozialarbeiter(in) und qualifizierte Psychiatriekrankenschwestern und -pflegertätig sein. Professor Dr. Lothar Adler ist chefärztlich verantwortlich. Das Behandlungsprogramm umfasst auch arbeits- und ergotherapeutische Behandlung sowie Gymnastik und Entspannungstechniken.
Nach dem Spatenstich hatte Professor Dr. Adler in einem kurzen, aber sehr beeidruckenden Vortrag einige begleitende Worte zur psychiatrischen Behandlung gegeben. Bemerkenswert seine Aussage, dass es allein in Deutschland ca. 5 Millionen Menschen gibt, die an behandlungswürdigen Depressionen leiden, wovon aber nur 5 Prozent wirklich in Behandlung sind. Auch seine Äußerung, es gäbe viel zuwenig Fachärzte in der Psychiatrie ließ aufhorchen.
In Tageskliniken können alle Patienten mit psychischen Störungen behandelt werden, die nicht in besonderer Weise schutzbedürftig sind. Die Tagesklinik verfügt über ihr Mutterhaus, dem Ökumenischen Hainich Klinikum in Mühlhausen, über alle modernen diagnostischen, psychiatrischen und neurologischen Möglichkeiten und bietet in einem kompetenten Team alle wichtigen Behandlungsmöglichkeiten an. Für differenzialdiagnostische Zwecke steht das Rotkreuz-Krankenhaus in Bad Frankenhausen zur Verfügung, so Prof. Dr. Adler in seinen Ausführungen.
Die Tagesklinik ist für Patienten insofern besonders angenehm, weil die Patienten nicht aus ihren Lebensverhältnissen gerissen werden und quasi zu Zeiten dort in Behandlung sind, wie sie auch sonst z. B. im Arbeitsleben üblich sind. Die Behandlung wird wochentags von 08.00 -1 6.30 Uhr stattfinden. Den Abend und das Wochenende verbringt der Patient im Bereich seiner gewohnten Umgebung. Die Tageskliniken sind so besser in den Lebensalltag integriert und nicht so einschneidend wie eine stationäre Behandlung in Mühlhausen. Tageskliniken dienen aber auch der Verkürzung vollstationärer Behandlungen am Mutterkrankenhaus in Mühlhausen für Patienten des Kyffhäuserkreises.
Den Abschluss bildete ein Gebet, dass Pfarrer Günter Albrecht sprach.
Autor: khhDie Errichtung einer Tagesklinik durch das für die Region pflichtversorgende Ökumenische Hainich Klinikum ist seit ca. 5 Jahren betrieben und im Rahmen der Fortschreibung des 5. Thüringer Krankenhausplanes am 10.09.2008 genehmigt worden. Mit dem ersten Spatenstich durch den Bürgermeister von Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD), Landrat Peter Hengstermann (CDU), dem Aufsichtsratvorsitzenden des Ökumenischen Hainich Klinikums Rolf Schnurr und Superintendent Roland Voigt wurde ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen (im Bild von links nach rechts). Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Bundeswehr waren zum ersten Spatenstich anwesend.
Wir haben Herrn Superintendent Voigt und Herrn Otte vom Wilhelmstift für ihre ungewöhnlich Kooperationsbereitschaft zu danken, so Rolf Schnurr in seinen Begrüßungsworten. Landrat Hengstermann und Herr Bürgermeister Strejc haben durch Ihre tatkräftige Unterstützung den raschen Baubeginn maßgeblich ermöglicht, stellte er weiterhin fest. Ende 2010 wird die Tagesklinik mit 20 Behandlungsplätzen den Bewohnern der Region zur Verfügung stehen.
Die Tagesklinik wird in der Stiftstraße 2 und 4 in Bad Frankenhausen entstehen. Zwei Villen werden mit ca. 1,7 Millionen € aus dem Konjunkturprogramm II und Eigenmitteln des Ökumenischen Hainich Klinikums in Höhe von ca.1 Millionen € hergerichtet und eine Sporthalle neu erbaut werden. Die beauftragte Architektengemeinschaft Ortmann(Mühlhausen) und Wagner (Bad Frankenhausen) ist ein Garant für einen wohlgestalteten und zweckmäßigen Baukörper, aber auch dafür, dass regionale Betriebe eine gute Chance bei der Auftragsverteilung haben werden. Die beiden Häuser und das Grundstück wurden uns freundlicherweise vom Wilhelmstift in einem Erbbauvertrag überlassen.
Die Tagesklinik wird ärztlich durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie geleitet werden. Weiterhin werden dort tätig eine Psychologin, Sozialarbeiter(in) und qualifizierte Psychiatriekrankenschwestern und -pflegertätig sein. Professor Dr. Lothar Adler ist chefärztlich verantwortlich. Das Behandlungsprogramm umfasst auch arbeits- und ergotherapeutische Behandlung sowie Gymnastik und Entspannungstechniken.
Nach dem Spatenstich hatte Professor Dr. Adler in einem kurzen, aber sehr beeidruckenden Vortrag einige begleitende Worte zur psychiatrischen Behandlung gegeben. Bemerkenswert seine Aussage, dass es allein in Deutschland ca. 5 Millionen Menschen gibt, die an behandlungswürdigen Depressionen leiden, wovon aber nur 5 Prozent wirklich in Behandlung sind. Auch seine Äußerung, es gäbe viel zuwenig Fachärzte in der Psychiatrie ließ aufhorchen.
In Tageskliniken können alle Patienten mit psychischen Störungen behandelt werden, die nicht in besonderer Weise schutzbedürftig sind. Die Tagesklinik verfügt über ihr Mutterhaus, dem Ökumenischen Hainich Klinikum in Mühlhausen, über alle modernen diagnostischen, psychiatrischen und neurologischen Möglichkeiten und bietet in einem kompetenten Team alle wichtigen Behandlungsmöglichkeiten an. Für differenzialdiagnostische Zwecke steht das Rotkreuz-Krankenhaus in Bad Frankenhausen zur Verfügung, so Prof. Dr. Adler in seinen Ausführungen.
Die Tagesklinik ist für Patienten insofern besonders angenehm, weil die Patienten nicht aus ihren Lebensverhältnissen gerissen werden und quasi zu Zeiten dort in Behandlung sind, wie sie auch sonst z. B. im Arbeitsleben üblich sind. Die Behandlung wird wochentags von 08.00 -1 6.30 Uhr stattfinden. Den Abend und das Wochenende verbringt der Patient im Bereich seiner gewohnten Umgebung. Die Tageskliniken sind so besser in den Lebensalltag integriert und nicht so einschneidend wie eine stationäre Behandlung in Mühlhausen. Tageskliniken dienen aber auch der Verkürzung vollstationärer Behandlungen am Mutterkrankenhaus in Mühlhausen für Patienten des Kyffhäuserkreises.
Den Abschluss bildete ein Gebet, dass Pfarrer Günter Albrecht sprach.


















