Di, 17:52 Uhr
20.10.2009
Kein Wunder
Wenn man so die Haufen für die Brenntage bestückt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man in der Stadt Sondershausen am Montag kaum vernünftig atmen konnte. ...
Wir wollen mal hoffen, dass der Gartenfreund, der diesen Haufen aufgetürmt hat, bis zum Frühjahr wartet, ehe er ihn ansteckt. Von trockenem Baum- und Strauchschnitt kann hier wohl nicht die Rede sein. Das muss einfach qualmen, wenn der in Brand gesteckt wird, selbst wenn man noch paar Tage wartet.
Frisch abgeschnittene Blumen gehören einfach nicht in das Brennmaterial. Da hilft es nicht, wenn unten drunter etwas trockenes Material liegt. Ehe das lichterloh brennt, ist das feuchte Material nicht trocken und es qualmt wie verrückt. Es ist einfach Unvernunft, sein Brennmaterial so zu bestücken. Da fragt man sich nur, hat dieser Gartenfreund keinen Komposthaufen?
Und sage bitte keiner, es ist ein Ausnahmefall. Es wurde sogar berichtet, dass einige Brenner gar feuchtes Laub auf die Haufen legten. Die Nachbarn konnten sich freuen.
Wenn es dann zu einem Verbot der Brenntage kommt, ist dann das Geschrei gerade wieder groß. Aber dieser Unvernunft lässt sich begegnen. Wenn dieses Material im Herbst nicht verbrannt werden kann und darf, dann ist es aber bis zum Frühjahr fast vollkommen abgetrocknet. Dafür sorgen einige wenige Frosttage, die solches Material schnell durchtrockenen lassen. Im Frühjahr brennt dann so ein Haufen schnell nieder.
Das Abbrennen im Frühjahr ist im Endeffekt ökologisch besser, als der oft genannte Einsatz von Containern. Der sollte nur dort in den Fällen angewendet werden, wenn ein Abbrennen nicht möglich ist. Der An- und Abtransport verursacht nicht nur Kosten, sondern produziert nochmals jede Menge zusätzlichen Kohlendioxidausstoß durch den verbrauchten Treibstoff, welcher die Umwelt zusätzlich belastet.
Bleibt abschließend nur die Frage, warum äußern sich eigentlich nicht die Behörden einmal, welche die Brenntage im Herbst zulassen. Es ist doch seit Jahren bekannt, dass die Brenntage im Herbst schon immer problematisch sind. Und das nicht nur weil die Witterung oft feucht ist, sondern weil im Herbst getätigter Baum- und Strauchschnitt einfach nicht trocken sein kann. Mann braucht sich doch nur umschauen, der Laubfall setzt gerade mal ein, wie sollen die jetzt abgeschnittenen Äste dann schon trocken sein?
Autor: khhWir wollen mal hoffen, dass der Gartenfreund, der diesen Haufen aufgetürmt hat, bis zum Frühjahr wartet, ehe er ihn ansteckt. Von trockenem Baum- und Strauchschnitt kann hier wohl nicht die Rede sein. Das muss einfach qualmen, wenn der in Brand gesteckt wird, selbst wenn man noch paar Tage wartet.
Frisch abgeschnittene Blumen gehören einfach nicht in das Brennmaterial. Da hilft es nicht, wenn unten drunter etwas trockenes Material liegt. Ehe das lichterloh brennt, ist das feuchte Material nicht trocken und es qualmt wie verrückt. Es ist einfach Unvernunft, sein Brennmaterial so zu bestücken. Da fragt man sich nur, hat dieser Gartenfreund keinen Komposthaufen?
Und sage bitte keiner, es ist ein Ausnahmefall. Es wurde sogar berichtet, dass einige Brenner gar feuchtes Laub auf die Haufen legten. Die Nachbarn konnten sich freuen.
Wenn es dann zu einem Verbot der Brenntage kommt, ist dann das Geschrei gerade wieder groß. Aber dieser Unvernunft lässt sich begegnen. Wenn dieses Material im Herbst nicht verbrannt werden kann und darf, dann ist es aber bis zum Frühjahr fast vollkommen abgetrocknet. Dafür sorgen einige wenige Frosttage, die solches Material schnell durchtrockenen lassen. Im Frühjahr brennt dann so ein Haufen schnell nieder.
Das Abbrennen im Frühjahr ist im Endeffekt ökologisch besser, als der oft genannte Einsatz von Containern. Der sollte nur dort in den Fällen angewendet werden, wenn ein Abbrennen nicht möglich ist. Der An- und Abtransport verursacht nicht nur Kosten, sondern produziert nochmals jede Menge zusätzlichen Kohlendioxidausstoß durch den verbrauchten Treibstoff, welcher die Umwelt zusätzlich belastet.
Bleibt abschließend nur die Frage, warum äußern sich eigentlich nicht die Behörden einmal, welche die Brenntage im Herbst zulassen. Es ist doch seit Jahren bekannt, dass die Brenntage im Herbst schon immer problematisch sind. Und das nicht nur weil die Witterung oft feucht ist, sondern weil im Herbst getätigter Baum- und Strauchschnitt einfach nicht trocken sein kann. Mann braucht sich doch nur umschauen, der Laubfall setzt gerade mal ein, wie sollen die jetzt abgeschnittenen Äste dann schon trocken sein?
