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Mi, 07:11 Uhr
21.10.2009

Falschberatung bei der Postbank

Falschberatung, Urkundenfälschung, sinnloses Umschichten von Verträgen – Finanztest liegen gleich mehrere Fälle vor, in denen Kunden der Postbank Finanzberatung AG übers Ohr gehauen wurden. Hier warnt die Stiftung Warentest...


Im Jahr 2006 hat die Postbank die Postbank Finanzberatung AG gegründet, die Produkte der Postbank und der BHW Bausparkasse verkauft. Seither arbeiten Berater der Postbank Finanzberatung AG als selbständige Handelsvertreter. Sie stehen nicht auf der Gehaltsliste der Bank, sondern leben ausschließlich von Provisionen. Die fließen aber nur, wenn sie möglichst viele Verträge verkaufen.

Wohl deshalb werde auf Teufel komm raus verkauft, auch wenn ein Kunde gar keine Verträge benötige, sagt Finanztest. Opfer von Falschberatungen sind besonders oft Ältere. So sind Senioren verstärkt Bausparverträge aufgeschwatzt worden, obwohl sie weder bauen noch renovieren wollten. Finanztest stieß gleich auf mehrere Fälle, in denen die Kunden weit über 100 Jahre alt werden müssten, um die Zuteilung ihres Vertrages zu erleben.

In einigen Fällen wurden Kunden gleich mehrere Bausparverträge aufgeschwatzt. In anderen Fällen wurden Altverträge für eine Riesterfondsrente vorzeitig gekündigt und neue Verträge abgeschlossen. Ergebnis: Wieder können die Berater Abschlussprovisionen kassieren. Für Kunden ist ein solches Umschichten unsinnig und teuer.

In drei Fällen fälschte ein Berater Unterschriften. Er unterschrieb für Kunden Verträge, die diese gar nicht haben wollten. Erst nach Einschalten eines Anwalts löste die Postbank die Verträge wieder auf. Der Berater durfte trotz der Urkundenfälschung weiter für die Postbank arbeiten.

Mehr Informationen dazu gibt es in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.
Autor: nnz/kn

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