Do, 07:04 Uhr
22.10.2009
Impfungen gegen Schweinegrippe
Die Impfungen gegen die Schweinegrippe beginnen in Kürze bald auch im Kyffhäuserkreis. Im Vorfeld zu gibt das Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises folgende Informationen bekannt...
Das Thema Schweinegrippe beschäftigt zunehmend auch die Bewohner im Kyffhäuserkreis. Seit Ende April 2009 wurden im Landkreis zehn Fälle der Neuen Influenza A (H1N1) und dreißig Verdachtsfälle registriert. Entsprechende Impfungen sind in Kürze vorgesehen. "Ab 22. Oktober werden die Impfstoffe an die Gesundheitsämter ausgeliefert" teilte Amtsärztin Sabine Hausweiler mit. Zunächst wird das sogenannte Schlüsselpersonal in Thüringen geimpft, ab Anfang November alle Bürger, die sich impfen lassen möchten.
Gegen die Neue Influenza wurden spezifische Impfstoffe entwickelt. Bei den eingesetzten Impfstoffen handelt es sich um inaktivierte Impfstoffe (Verabreichung abgetöteter Erreger) gegen den pandemischen Virusstamm. Die Zulassung und Anwendung dieser Impfstoffe beruht auf der jahrzehntelangen Erfahrung mit saisonalen Grippeimpfstoffen sowie auf klinischen Studien. Der Impfstoff wurde bereits getestet. Die Impfung ist allgemein gut verträglich. Durch die Verwendung von Wirkverstärkern (Adjuvanzien) können im Vergleich zu saisonalen Stoffen nach der Impfung etwas häufiger lokale oder Allgemeinreaktionen auftreten.
Zunächst werden vorrangig Personen, die zum Schlüsselpersonal gehören, geimpft. Es handelt sich dabei um Beschäftigte, die unmittelbar in der Gesundheitsversorgung tätig sind wie Ärzte und Schwestern in Krankenhäusern sowie in Arztpraxen als auch Personal in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.
Im weiteren Verlauf werden auch Zahnärzte und Apotheker, Feuerwehrleute und Polizisten geimpft. Die Impfung des eben beschriebenen Schlüsselpersonals liegt in den Händen des Gesundheitsamtes. Aber auch die niedergelassenen Ärzte beteiligen sich an der Impfaktion als Impfärzte. Sie impfen vorrangig Personen mit chronischen Grundkrankheiten, da diese ein sehr hohes Risiko aufweisen. Aber auch jeder andere Bürger im Kyffhäuserkreis, der diese Impfung wünscht, kann beim Hausarzt geimpft werden.
Alle Personen, die allerdings an einer akuten behandlungsbedürftigen Krankheit mit Fieber leiden, sollten nicht geimpft werden. Wer an einer nachgewiesenen Allergie gegen Hühnereiweiß leidet, darf nicht mit dem Impfstoff geimpft werden. Vor der Impfung wird jeder Impfling umfassend aufgeklärt. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Es steht ausreichend Impfstoff zur Verfügung.
Gleichzeitig wird aber eine saisonale Grippeimpfung empfohlen. Diese sollte jedoch in einem Abstand von 3-4 Wochen gegeben werden. Im Jahre 2008 wurden ca. 100 Grippeerkrankte im Kyffhäuserkreis über das Meldesystem registriert. In diesem Jahr kann die Erkrankungsrate an der saisonalen Grippe noch nicht abgeschätzt werden.
Der effektivste Schutz ist vorrangig die Impfung. Dadurch wird die Erkrankung und eine weitere Ausbreitung der Grippe verhindert. Außerdem kann man sich und andere durch bestimmte Verhaltensweisen vor der Grippe schützen. Das ist nachzulesen bei www.wir-gegen-viren.de. Dazu wurde auch durch das Gesundheitsamt in allen Gemeinschaftseinrichtungen u.a. Schulen, Kindertagesstätten und öffentlichen Einrichtungen Informationsmaterial verteilt.
Autor: khhDas Thema Schweinegrippe beschäftigt zunehmend auch die Bewohner im Kyffhäuserkreis. Seit Ende April 2009 wurden im Landkreis zehn Fälle der Neuen Influenza A (H1N1) und dreißig Verdachtsfälle registriert. Entsprechende Impfungen sind in Kürze vorgesehen. "Ab 22. Oktober werden die Impfstoffe an die Gesundheitsämter ausgeliefert" teilte Amtsärztin Sabine Hausweiler mit. Zunächst wird das sogenannte Schlüsselpersonal in Thüringen geimpft, ab Anfang November alle Bürger, die sich impfen lassen möchten.
Gegen die Neue Influenza wurden spezifische Impfstoffe entwickelt. Bei den eingesetzten Impfstoffen handelt es sich um inaktivierte Impfstoffe (Verabreichung abgetöteter Erreger) gegen den pandemischen Virusstamm. Die Zulassung und Anwendung dieser Impfstoffe beruht auf der jahrzehntelangen Erfahrung mit saisonalen Grippeimpfstoffen sowie auf klinischen Studien. Der Impfstoff wurde bereits getestet. Die Impfung ist allgemein gut verträglich. Durch die Verwendung von Wirkverstärkern (Adjuvanzien) können im Vergleich zu saisonalen Stoffen nach der Impfung etwas häufiger lokale oder Allgemeinreaktionen auftreten.
Zunächst werden vorrangig Personen, die zum Schlüsselpersonal gehören, geimpft. Es handelt sich dabei um Beschäftigte, die unmittelbar in der Gesundheitsversorgung tätig sind wie Ärzte und Schwestern in Krankenhäusern sowie in Arztpraxen als auch Personal in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.
Im weiteren Verlauf werden auch Zahnärzte und Apotheker, Feuerwehrleute und Polizisten geimpft. Die Impfung des eben beschriebenen Schlüsselpersonals liegt in den Händen des Gesundheitsamtes. Aber auch die niedergelassenen Ärzte beteiligen sich an der Impfaktion als Impfärzte. Sie impfen vorrangig Personen mit chronischen Grundkrankheiten, da diese ein sehr hohes Risiko aufweisen. Aber auch jeder andere Bürger im Kyffhäuserkreis, der diese Impfung wünscht, kann beim Hausarzt geimpft werden.
Alle Personen, die allerdings an einer akuten behandlungsbedürftigen Krankheit mit Fieber leiden, sollten nicht geimpft werden. Wer an einer nachgewiesenen Allergie gegen Hühnereiweiß leidet, darf nicht mit dem Impfstoff geimpft werden. Vor der Impfung wird jeder Impfling umfassend aufgeklärt. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos. Es steht ausreichend Impfstoff zur Verfügung.
Gleichzeitig wird aber eine saisonale Grippeimpfung empfohlen. Diese sollte jedoch in einem Abstand von 3-4 Wochen gegeben werden. Im Jahre 2008 wurden ca. 100 Grippeerkrankte im Kyffhäuserkreis über das Meldesystem registriert. In diesem Jahr kann die Erkrankungsrate an der saisonalen Grippe noch nicht abgeschätzt werden.
Der effektivste Schutz ist vorrangig die Impfung. Dadurch wird die Erkrankung und eine weitere Ausbreitung der Grippe verhindert. Außerdem kann man sich und andere durch bestimmte Verhaltensweisen vor der Grippe schützen. Das ist nachzulesen bei www.wir-gegen-viren.de. Dazu wurde auch durch das Gesundheitsamt in allen Gemeinschaftseinrichtungen u.a. Schulen, Kindertagesstätten und öffentlichen Einrichtungen Informationsmaterial verteilt.