Fr, 13:23 Uhr
23.10.2009
Herbstsymposion eröffnet
Unter dem Leitthema "Historisches Erbe sichert Identität. Beispiele aus Thüringen vor und nach dem Mauerfall" begann heute das Herbstsymposion der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, gemeinsam organisiert mit der Konrad Adenauer Stiftung...
Herbstsymposium Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schon in einem Pressegespräch sagte der Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Dr. Helmut-Eberhard Paulus, vorab, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall sich eine gute Gelegenheit bietet, auf die Geschichte der Denkmalpflege vor und nach dem Mauerfall zurückzublicken und sich Fragen nach der denkmalpflegerischen Praxis im geeinten Deutschland zu stellen. Untersetzt werden soll es mit Beispielen aus Thüringen, aber auch anderen Bundesländern.
Viele tausende Denkmale sind nach der Wende wie Phönix aus der Asche entstanden und erinnert dabei an das Paradebeispiel Dresdener Frauenkirche, auch wenn das Beispiel nicht in Thüringen liege. Dr Paulus zeigte sich glücklich, dass das Herbstsymposium gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung (Bildungswerk Erfurt) ausgerichtet werden kann. Der stellvertretende Leiter des Bildungswerkes, Daniel Braun, sagte, auch in Thüringen sei es wichtig, eine Symbiose zwischen kulturellem Erbe und politischer Bildung zu schaffen.
Das Grußwort überbrachte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU). Er sagte, der Schutz der Denkmale ist Kulturerbe. Denkmalschutz ist eine Hilfe, so Müller, sich der eigenen Geschichte und Herkunft bewusst zu werden. Denkmale sind eine gute Möglichkeit der Identifikation. Auf die 30 Liegenschaften der Thüringer Stiftung eingehend sagte er, Stiftung hilft gegen den drohenden Verfall vieler Gebäude und würdigte Sanierungen wie in Schloss Friedensstein, Schloss Schwarzburg oder auch die Sanierung des Parksees in Sondershausen.
Zum Herbstsymposium konnte Dr. Paulus zahlreiche Gäste auch aus der Politik begrüßen. Neben Minister Müller auch Justizstaatssekretär Michael Haussner, den Bürgermeister von Ebeleben Uwe Vogt (SPD) und die 1. Beigeordnete der Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), von Dr. Paulus in Anspielung auf den Tagungsort als Regionalfürstin angekündigt.
Um 18:00 wird es eine Abschlussdiskussion geben und um 19:00 Uhr beginnt der Festvortrag von Thüringens Ministerpräsidenten a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel. Der morgige Tag ist Exkursionen vorbehalten, die zur Cruciskirche Sondershausen, dem Andreas-Viertel Erfurt und der Führung durch den Schlosspark Ebeleben vorbehalten sein wird.
Autor: khh
Herbstsymposium Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schon in einem Pressegespräch sagte der Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Dr. Helmut-Eberhard Paulus, vorab, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall sich eine gute Gelegenheit bietet, auf die Geschichte der Denkmalpflege vor und nach dem Mauerfall zurückzublicken und sich Fragen nach der denkmalpflegerischen Praxis im geeinten Deutschland zu stellen. Untersetzt werden soll es mit Beispielen aus Thüringen, aber auch anderen Bundesländern.Viele tausende Denkmale sind nach der Wende wie Phönix aus der Asche entstanden und erinnert dabei an das Paradebeispiel Dresdener Frauenkirche, auch wenn das Beispiel nicht in Thüringen liege. Dr Paulus zeigte sich glücklich, dass das Herbstsymposium gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung (Bildungswerk Erfurt) ausgerichtet werden kann. Der stellvertretende Leiter des Bildungswerkes, Daniel Braun, sagte, auch in Thüringen sei es wichtig, eine Symbiose zwischen kulturellem Erbe und politischer Bildung zu schaffen.
Das Grußwort überbrachte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU). Er sagte, der Schutz der Denkmale ist Kulturerbe. Denkmalschutz ist eine Hilfe, so Müller, sich der eigenen Geschichte und Herkunft bewusst zu werden. Denkmale sind eine gute Möglichkeit der Identifikation. Auf die 30 Liegenschaften der Thüringer Stiftung eingehend sagte er, Stiftung hilft gegen den drohenden Verfall vieler Gebäude und würdigte Sanierungen wie in Schloss Friedensstein, Schloss Schwarzburg oder auch die Sanierung des Parksees in Sondershausen.
Zum Herbstsymposium konnte Dr. Paulus zahlreiche Gäste auch aus der Politik begrüßen. Neben Minister Müller auch Justizstaatssekretär Michael Haussner, den Bürgermeister von Ebeleben Uwe Vogt (SPD) und die 1. Beigeordnete der Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), von Dr. Paulus in Anspielung auf den Tagungsort als Regionalfürstin angekündigt.
Um 18:00 wird es eine Abschlussdiskussion geben und um 19:00 Uhr beginnt der Festvortrag von Thüringens Ministerpräsidenten a.D. Prof. Dr. Bernhard Vogel. Der morgige Tag ist Exkursionen vorbehalten, die zur Cruciskirche Sondershausen, dem Andreas-Viertel Erfurt und der Führung durch den Schlosspark Ebeleben vorbehalten sein wird.


