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Fr, 15:33 Uhr
23.10.2009

Selbsthilfe ist angesagt!

Wenn die Sondershäuser den Schandfleck (ehemaliges Teehaus) im Schlosspark loswerden wollen, müssen Sie schon selbst etwas tun. Wie das gemeint ist, erfahren Sie hier ...

Im Vorfeld des Herbstsymposiums der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten gab es auch eine Pressekonferenz mit dessen Direktor Dr. Helmut-Eberhard Paulus. Dabei ging Dr. Paulus auch auf einige Probleme des Schlosses Sondershausen ein. Er erinnerte daran, dass das Schloss ja bisher nur teilsaniert sei. Weitere Sanierungen wird es geben, wenn die nicht sanierten Bereiche einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, wie zum Beispiel im Nordflügel, wo eine Erweiterung des Depots des Schlossmuseums geplant ist. Es müsse bei solchen Sanierungen immer berücksichtigt werden, dass das Geld der Stiftung immer aus dritter Hand komme.

Auch zum Thema Schlosshotel nahm er Stellung, dass im Bereich der ehemaligen Hofgärtnerei (im Anschluss an Jagdhaus) gebaut werden soll. Es müsse nun mal erst ein Investor gefunden werden, so Dr. Paulus, der gewillt ist Mittel in das Projekt zu stecken und ein ernsthafter Betreiber werden will. Nur dann kann die Stiftung eingreifen und man kann mit dem Land Thüringen über die Fördermittel reden. Nach seiner Aussage ist das Land Thüringen durchaus bereit, dort Mittel bereitzustellen, aber kein Investor, keine Mittel.

Ehemaliges Teehaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ehemaliges Teehaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Analog sieht es in Richtung ehemaliges Teehaus im Schlosspark von Sondershausen aus. Von kn etwas provokatorisch darauf angesprochen, ob es nicht an der Zeit ist, diesen Schandfleck lieber abzutragen, wenn er nicht saniert werden soll, kam die klare Aussage von Dr. Paulus: „Abgerissen wird nichts.“ Andererseits gab er aber auch klar zu verstehen, wenn es nicht gelingt, dass das ehemalige Teehaus keiner sinnvollen Nutzung zugeführt werden kann, wird es auch keine Sanierung geben. Dann bleibt alles so, wie es ist.

Ehemaliges Teehaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ehemaliges Teehaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bei der Nutzung ließ Dr. Paulus offen, wie die Nutzung erfolgen soll. Er gab zu erkennen, dass er es zum Beispiel für sinnvoll hält, wenn eine Bürgerinitiative einen Informationspunkt betreibt, oder ähnliches. Es müsse sich aber um einen seriösen Partner handeln, da die Stiftung schon an anderen Stellen keine guten Erfahrungen gemacht hat und jetzt vorsichtig geworden ist. Bleibt zu Thema Teehaus im Schlosspark Sondershausen nur die Feststellung, entweder Betreiber in der Stadt finden, oder im dem maroden Gebäude auf Dauer leben, bis es mal endgültig zusammen fällt, was aber noch dauern kann. Vielleicht sollte man die Hecke höher wachsen lassen und ein „Dornröschenschloss daraus machen. Wäre sicher vielleicht sogar eine schöne Attraktion.
Autor: khh

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