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So, 07:01 Uhr
25.10.2009

Wenig Zuspruch

Da hatte man sich gestern auf dem Mark von Sondershausen mehr erwartet. Es ging um den Kampf gegen Polio, bekannter unter dem Namen Kinderlähmung ...

Der Rotary- Aktionstag mit einer Spendensammlung zum Kampf gegen die Kinderlähmung soll beitragen, so der Governor des Rotary Distrikts 1950 (Professor Dr. Karl Heinemeyer), in dem 62 Clubs mit mehr als 2500 Mitgliedern aus Thüringen und Bayern zusammenarbeiten, dass die Kinderlähmung nun auch weltweit ausgerottet wird.

An diesem Tag wollen alle Rotary Clubs im Distrikt mit geeigneten Aktionen an ihren Standorten dafür sorgen, dass zum einen weiterhin das Bewusstsein gestärkt wird, die Kinderlähmung nach den Pocken weltweit gänzlich zum Stillstand zu bringen, zum anderen dafür werben, den Kampf gegen Viren durch entsprechende Schutzimpfungen weltweit weiter zu optimieren.
Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch der Rotary Club Sondershausen hatte sich stark engagiert. Kurz vor Halbzeit der gestrigen Aktion musste Helmut Nüchter allerdings feststellen, so seine eigene Feststellung, dass das Interesse der Sondershäuser mehr als gering war und dabei hatte kn noch den Zeitpunkt erwischt, bei dem es noch am vollsten war.

Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit der Combo der Musikschule und der Little Big Band der Musikschule (im Foto) wurden heiße Rhythmen geboten, aber nur wenige der Einkäufer, die durch die Hauptstraße kamen, waren bereit mal einen kleinen Schwenker auf den Markt zu machen. Wobei noch hinzu kam, dass bei dem trüben und diesigen Wetter die Zahl der einkaufswilligen offensichtlich lieber gleich zu Haue geblieben waren.

Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sammlung gegen Polio (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

So war es dann eher das gewohntere Bild, dass die Mitglieder des Rotary Clubs sich selbst unterhalten mussten, mangels an Besuchern. Wolfgang Wytrieckus, der am frühen Vormittag bereits ca. 50 Mitglieder des Herbstsymposions der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten durch die Cruciskirche geführt hatte, war genau so enttäuscht. Die Bevölkerung nimmt es einfach als Selbstverständlichkeit hin, dass man gegen diese schwere Krankheit geimpft ist, so Wytrieckus. Was gehen mich die Leute an, die in Entwicklungsländern nicht mal für so eine Lebensnotwendigkeit wie dieser wichtigen Impfung das Geld haben, haben offensichtlich zu viele gedacht. .

Es sollte allerdings jeden angehen! Solange eine so ansteckende Krankheit nicht weltweit endgültig ausgerottet ist, bleibt sie gefährlich. Wenn dann in den Industrieländern ein Impfloch auftritt, kann diese gefährliche Krankheit auch hier wieder ausbrechen. Ältere unter uns werden sich noch daran erinnern, wie viele Kinder zeit ihres Lebens in der „eisernen Lunge“ verbleiben mussten. Bleibt nur zu hoffen, dass nach dem Mittagessen das Geld in der Sammelbüchse öfter mal klingelte.
Autor: khh

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