Fr, 14:26 Uhr
30.10.2009
Deutlich über Bundesdurchschnitt
Thüringen ist weiterhin Spitze bei erneuerbaren Energien: Nach Angaben des Thüringer Landesamts für Statistik liegt der Anteil von Energieträgern wie Biomasse, Sonne, Wind und Wasser am Primärenergieverbrauch des Freistaats nach aktuellsten Berechnungen inzwischen bei 18,8 Prozent...
Damit hat Thüringen seine Vorreiterrolle bei der Nutzung der regenerativen Energien bestätigt, sagte Jürgen Reinholz (CDU). Das ist eine gute Basis, um Thüringen zum ‚grünen Motor’ Deutschlands zu machen, wie es sich CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen haben, so der Minister.
Der Thüringer Wert ist damit mehr als zweieinhalb Mal so hoch wie der Bundesdurchschnitt, der nach Angaben des Bundesumweltministeriums bei rund sieben Prozent liegt. Zudem weist kein anderes Bundesland eine höhere Quote auf.
Den größten Beitrag zur regenerativen Energiegewinnung leistet mit rund 87 Prozent derzeit vor allem die Biomasse. Eine hohe Dynamik weist nach Auffassung von Reinholz künftig aber vor allem Solartechnik auf, die derzeit nur zu etwa einem Prozent zur Gewinnung erneuerbarer Energie beiträgt: Bis zum Jahr 2015 ist aus seiner Sicht eine Verzehnfachung dieses Beitrags möglich. Dies hänge auch von der Entwicklung und öffentlichen Akzeptanz der Solartechnologie ab.
Auch in Thüringen wird heute schon sehr stark auf die solare Energiegewinnung gesetzt. So sind in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Solaranlagen in Thüringen errichtet worden – z.B. Freilandanlagen in Eckolstädt bei Apolda oder auf der Deponie Netzelsrode bei Nordhausen, Dachanlagen in Pfersdorf, Veilsdorf, Vachdorf und im Kloster Veßra, Solarparks in Wilchwitz, Gleicherwiesen und Jüchsen.
Kurz vor der Fertigstellung befindet sich der Solarpark in Rüdersdorf, soeben begonnen wurde der Bau eines Solarkraftwerks im Güterverkehrszentrum Erfurt, die Errichtung einer weiteren Anlage durch die Bosch Solar Energy AG in Ronneburg ist in Planung. Nach Angaben des Netzbetreibers Vattenfall sind in Thüringen derzeit mehr als 6.700 Solaranlagen mit einer installierten Leistung von knapp 110 Megawatt in Betrieb.
Autor: nnz/knDamit hat Thüringen seine Vorreiterrolle bei der Nutzung der regenerativen Energien bestätigt, sagte Jürgen Reinholz (CDU). Das ist eine gute Basis, um Thüringen zum ‚grünen Motor’ Deutschlands zu machen, wie es sich CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen haben, so der Minister.
Der Thüringer Wert ist damit mehr als zweieinhalb Mal so hoch wie der Bundesdurchschnitt, der nach Angaben des Bundesumweltministeriums bei rund sieben Prozent liegt. Zudem weist kein anderes Bundesland eine höhere Quote auf.
Den größten Beitrag zur regenerativen Energiegewinnung leistet mit rund 87 Prozent derzeit vor allem die Biomasse. Eine hohe Dynamik weist nach Auffassung von Reinholz künftig aber vor allem Solartechnik auf, die derzeit nur zu etwa einem Prozent zur Gewinnung erneuerbarer Energie beiträgt: Bis zum Jahr 2015 ist aus seiner Sicht eine Verzehnfachung dieses Beitrags möglich. Dies hänge auch von der Entwicklung und öffentlichen Akzeptanz der Solartechnologie ab.
Auch in Thüringen wird heute schon sehr stark auf die solare Energiegewinnung gesetzt. So sind in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Solaranlagen in Thüringen errichtet worden – z.B. Freilandanlagen in Eckolstädt bei Apolda oder auf der Deponie Netzelsrode bei Nordhausen, Dachanlagen in Pfersdorf, Veilsdorf, Vachdorf und im Kloster Veßra, Solarparks in Wilchwitz, Gleicherwiesen und Jüchsen.
Kurz vor der Fertigstellung befindet sich der Solarpark in Rüdersdorf, soeben begonnen wurde der Bau eines Solarkraftwerks im Güterverkehrszentrum Erfurt, die Errichtung einer weiteren Anlage durch die Bosch Solar Energy AG in Ronneburg ist in Planung. Nach Angaben des Netzbetreibers Vattenfall sind in Thüringen derzeit mehr als 6.700 Solaranlagen mit einer installierten Leistung von knapp 110 Megawatt in Betrieb.
