Fr, 22:49 Uhr
30.10.2009
Kurth wirbt für Heimatkreis
FDP-Bundestagsmitglied Patrick Kurth wirbt jetzt "offiziell" im Parlament für den Heimatkreis. Wie diese Besonderheit zusammenhängt begürndete die FDP gegenüber so...
Der FDP-Bundestagsabgeordnete betreibt auf besondere Weise Werbung für seine Heimat. Als Parlamentsbeinamen wählte er ‚Kurth (Kyffhäuser)'. Beinamen werden vergeben wenn mehrere Nachnamen im Parlament vertreten sind. Insgesamt sitzen drei Abgeordnete mit dem Nachnamen Kurth im Deutschen Bundestag.
Dabei hat Patrick Kurths Beiname noch etwas besonderes: Üblicherweise werden im Bundestag die Zusätze nur nach Städten vergeben. Kurth allerdings hat für seinen Namen ‚Kyffhäuser' durchgesetzt. So heißt weder eine Stadt noch - formal richtig - der Landkreis. "Von der reinen Verwaltungslehre aus gibt es diesen Begriff in der deutschen Bürokratie eigentlich nicht. Ich denke aber, dass damit die Region ein klein wenig Berücksichtigung findet", so Kurth. Die Bundestagsverwaltung habe er erst überzeugen müssen, damit sie den Beinamen zulässt. "Es ist scheinbar das erste Mal."
Den Namenszusatz behält Patrick Kurth übrigens sein ganzes Parlamentarierleben. "Für viele Abgeordnete ist der Beiname ein Stück weit Markenzeichen geworden, auch wenn sie zum Teil gar nicht mehr dem ursprünglichen Heimatkreis angehören", so Kurth. In Thüringen ist er der einzige MdB mit Namenszusatz.
Autor: khhDer FDP-Bundestagsabgeordnete betreibt auf besondere Weise Werbung für seine Heimat. Als Parlamentsbeinamen wählte er ‚Kurth (Kyffhäuser)'. Beinamen werden vergeben wenn mehrere Nachnamen im Parlament vertreten sind. Insgesamt sitzen drei Abgeordnete mit dem Nachnamen Kurth im Deutschen Bundestag.
Dabei hat Patrick Kurths Beiname noch etwas besonderes: Üblicherweise werden im Bundestag die Zusätze nur nach Städten vergeben. Kurth allerdings hat für seinen Namen ‚Kyffhäuser' durchgesetzt. So heißt weder eine Stadt noch - formal richtig - der Landkreis. "Von der reinen Verwaltungslehre aus gibt es diesen Begriff in der deutschen Bürokratie eigentlich nicht. Ich denke aber, dass damit die Region ein klein wenig Berücksichtigung findet", so Kurth. Die Bundestagsverwaltung habe er erst überzeugen müssen, damit sie den Beinamen zulässt. "Es ist scheinbar das erste Mal."
Den Namenszusatz behält Patrick Kurth übrigens sein ganzes Parlamentarierleben. "Für viele Abgeordnete ist der Beiname ein Stück weit Markenzeichen geworden, auch wenn sie zum Teil gar nicht mehr dem ursprünglichen Heimatkreis angehören", so Kurth. In Thüringen ist er der einzige MdB mit Namenszusatz.