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Mi, 13:49 Uhr
04.11.2009

Da boomt doch das Geschäft

Je mehr Müll auf Deponien abgelagert wird, desto zufriedender sind deren Betreiber. Für die war das vergangene Jahr ein Gutes. Hier die Einzelheiten...

Grafik (Foto: nnz) Grafik (Foto: nnz)

In den Jahren von 1996 bis 2006 verringerte sich die an Thüringer Deponien gelieferte Abfallmenge um rund 2,7 Millionen Tonnen bzw. 90,1 Prozent, was vor allem auf gesetzliche Änderungen bei der Abfallentsorgung zurückzuführen war. Danach durften ab Mitte 2005 nur noch vorbehandelte Abfälle auf Deponien verbracht werden, d.h. der größte Teil der Abfälle wird in Thüringen einer Verwertung zugeführt. Nur ca. 7 Prozent der jährlich erfassten Abfallmenge werden seitdem auf die Deponien des Freistaates verbracht.

Im Jahr 2008 wurden nach vorläufigen Angaben in den 19 Deponien des Freistaates rund 382.000 Tonnen Abfall abgelagert. Nach einem Anstieg im Jahr 2007 um knapp 70.000 Tonnen wurden auch 2008 fast 20 Tausend Tonnen bzw. 5,5 Prozent mehr Abfall als im Jahr zuvor abgelagert. Beim registrierten Anstieg handelte es sich zum größten Teil um Abfälle aus anderen Behandlungsanlagen, Bau- und Abbruchabfälle und Abfälle aus thermischen Prozessen.

Mehr als die Hälfte (52,0 Prozent) des gesamten Abfallaufkommens in Deponien stellten im Jahr 2008 die Abfälle aus anderen Behandlungsanlagen; (2008: 198.000 Tonnen, 2007: 127.300 Tonnen). Außerdem wurden 76.800 Tonnen (20,1 Prozent) Bau- und Abbruchabfälle und 69.700 Tonnen (18,2 Prozent) Abfälle aus thermischen Prozessen deponiert.

Die Anlieferung von Abfällen aus anderen Behandlungsanlagen erhöhte sich im Jahr 2008 im Vergleich zum Jahr zuvor um 71.000 Tonnen bzw. 56,0 Prozent. Als Folge des Ablagerungsverbotes von nicht vorbehandelten Abfällen spielt die Deponierung von Siedlungsabfällen (1,9 Prozent) keine nennenswerte Rolle mehr. Deponiert werden fast nur noch mineralische Siedlungsabfälle (überwiegend Boden und Steine), die keiner Vorbehandlung bedürfen.
Autor: nnz/kn

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