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Do, 12:56 Uhr
05.11.2009

Schnelle Hilfe durch „Christoph 37“

Ob Brücke oder schattige Waldstrasse – in ungünstigen Lagen tritt Glatteis oft schon im Herbst auf. Es müssen noch nicht einmal konstante Minustemperaturen herrschen, um Straßen plötzlich in eisige Rutschbahnen zu verwandeln. Wenn es einmal gekracht hat, dann hilft oft nur der Rettungshubschrauber...

Für Ihre Sicherheit (Foto: DRF) Für Ihre Sicherheit (Foto: DRF)

Wird das gewohnte Fahrverhalten dann nicht den aktuellen Wetterbedingungen angepasst, kann das oft böse Folgen haben: 15 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden wurden laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2008 durch Schnee- oder Eisglätte verursacht.

Passiert das rund um Nordhausen, schrillt oftmals der Alarm für die Besatzung von „Christoph 37“. In der kalten Jahreszeit wird der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung häufig zu Glatteisunfällen angefordert. Von sieben Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist die rot-weiße Maschine einsatzbereit. Pilot Martin Wagner erläutert: „Maximal zwei Minuten nach der Alarmierung sind wir bereits in der Luft. Wir bringen schnellstmöglich einen Notarzt vor Ort, wenn Notfallpatienten dringend medizinische Hilfe benötigen. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern, wie zum Beispiel Goslar oder Eisleben, können wir innerhalb von 15 Minuten erreichen.“

Bewusstlose Personen oder Patienten mit Schock kühlen außerordentlich schnell aus und benötigen dringend notärztliche Hilfe. Doch auch als Ersthelfer sollte man unbedingt sofort handeln. Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF Luftrettung erklärt, was zu beachten ist: „Der Wärmeerhalt ist im Winter bei Verletzten ganz besonders wichtig, um Atmungsstörungen oder Herzversagen vorzubeugen. Haben Sie für den Fall der Fälle immer eine warme Decke im Auto.

Außerdem sollten Sie prüfen, ob Ihr Verbandskasten auch tatsächlich die gesetzlich vorgeschriebene Rettungsdecke enthält. Im Ernstfall können Sie damit Leben retten!“
Autor: nnz/kn

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