Do, 14:54 Uhr
05.11.2009
Eile tut Not?
Bei der Kreisbereisung von Landrat Peter Hengstermann (CDU) am Montag in Topfstedt war auch die Bundesstraße B4 ein Thema. Hengstermann will auf Tempo drücken...
Zu den angedachten wichtigen Verkehrsprojekten des Kyffhäuserkreises zählt Landrat Hengstermann neben dem allgemeinen Ausbau der B4 vor allem den Ausbau der Sundhäuser Berge, sowie die Ortsumfahrungen Oberspier und Greußen zu den wichtigen Verkehrsmaßnahmen im Kreis. Sein Wunsch dabei, die Planung schnell in "Sack und Tüten" bekommen, solange die B4 noch stark befahren ist. Hengstermann befürchtet, dass mit dem vollständigen Ausbau der A71 und A 38 sich die Verkehrsströme so verändern könnten, dass Zweifel an der Wichtigkeit des weiteren Ausbaus der B4 kommen könnte, so Hengstermann im Anschluss an den Ortsrundgang.
Da sollte Hengstermann recht schnell an Christian Carius (CDU) wenden, denn er hat heute die Amtsgeschäfte im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr übernommen. Der scheidende Minister Wucherpfennig wünschte ihm alles Gute und viel Erfolg als Bau- und Verkehrsminister.
Minister Carius erklärte heute zu den Schwerpunkten seiner künftigen Tätigkeit: Als Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat für mich der zügige Abschluss der großen Infrastrukturprojekte hohe Priorität. Daneben werden auch der Erhalt und die Instandsetzung der Landesstraßen sowie der Bau von Ortsumgehungen wichtige Arbeitsfelder sein. Die Sicherung und der bedarfsorientierte Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs stellt eine große Herausforderung dar. Angesichts des demographischen Wandels gilt es hier, Bestehendes sorgsam weiterzuentwickeln und Neues auf den Weg zu bringen. Gleiches trifft auch für den Stadtumbau zu, der weitergehen muss. Unsere Städte müssen auch in Zukunft attraktive Wohn-, Arbeits- und Lebensorte sein.
In einem Punkt regte sich aber am Montag Widerspruch von den versammelten Unternehmern und Ortschaftsräten von Topfstedt. Sie wollten die Ortsumgehung als vorrangig betrachten und schüttelten etwas verwundert den Kopf, von einer Ortsumfahrung Oberspier zu sprechen, wo es doch nur gilt, eine Gaststätte zu umfahren. Der Einwurf von Hengstermann, die Schulkinder würden immer wieder Probleme haben die stark befahrene B4 zu überqueren, wurde dahin entgegnet, dass es doch billiger sei, eine Fußgängerbrücke oder einen kleinen Tunnel (Unterführung) zu bauen.
Ein Ortsumfahrung Oberspier macht aber durchaus Sinn, aber nur, wenn Richtung Sondershausen und Greußen die B4 drei- oder noch besser vierstreifig ausgebaut wird. Denn mit so einem Ausbau wird nicht nur der Verkehr in dem Bereich entschärft, sondern auch eine der unfallträchtigsten Strecken, insbesondere bis zum Graß.
Autor: khhZu den angedachten wichtigen Verkehrsprojekten des Kyffhäuserkreises zählt Landrat Hengstermann neben dem allgemeinen Ausbau der B4 vor allem den Ausbau der Sundhäuser Berge, sowie die Ortsumfahrungen Oberspier und Greußen zu den wichtigen Verkehrsmaßnahmen im Kreis. Sein Wunsch dabei, die Planung schnell in "Sack und Tüten" bekommen, solange die B4 noch stark befahren ist. Hengstermann befürchtet, dass mit dem vollständigen Ausbau der A71 und A 38 sich die Verkehrsströme so verändern könnten, dass Zweifel an der Wichtigkeit des weiteren Ausbaus der B4 kommen könnte, so Hengstermann im Anschluss an den Ortsrundgang.
Da sollte Hengstermann recht schnell an Christian Carius (CDU) wenden, denn er hat heute die Amtsgeschäfte im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr übernommen. Der scheidende Minister Wucherpfennig wünschte ihm alles Gute und viel Erfolg als Bau- und Verkehrsminister.
Minister Carius erklärte heute zu den Schwerpunkten seiner künftigen Tätigkeit: Als Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat für mich der zügige Abschluss der großen Infrastrukturprojekte hohe Priorität. Daneben werden auch der Erhalt und die Instandsetzung der Landesstraßen sowie der Bau von Ortsumgehungen wichtige Arbeitsfelder sein. Die Sicherung und der bedarfsorientierte Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs stellt eine große Herausforderung dar. Angesichts des demographischen Wandels gilt es hier, Bestehendes sorgsam weiterzuentwickeln und Neues auf den Weg zu bringen. Gleiches trifft auch für den Stadtumbau zu, der weitergehen muss. Unsere Städte müssen auch in Zukunft attraktive Wohn-, Arbeits- und Lebensorte sein.
In einem Punkt regte sich aber am Montag Widerspruch von den versammelten Unternehmern und Ortschaftsräten von Topfstedt. Sie wollten die Ortsumgehung als vorrangig betrachten und schüttelten etwas verwundert den Kopf, von einer Ortsumfahrung Oberspier zu sprechen, wo es doch nur gilt, eine Gaststätte zu umfahren. Der Einwurf von Hengstermann, die Schulkinder würden immer wieder Probleme haben die stark befahrene B4 zu überqueren, wurde dahin entgegnet, dass es doch billiger sei, eine Fußgängerbrücke oder einen kleinen Tunnel (Unterführung) zu bauen.
Ein Ortsumfahrung Oberspier macht aber durchaus Sinn, aber nur, wenn Richtung Sondershausen und Greußen die B4 drei- oder noch besser vierstreifig ausgebaut wird. Denn mit so einem Ausbau wird nicht nur der Verkehr in dem Bereich entschärft, sondern auch eine der unfallträchtigsten Strecken, insbesondere bis zum Graß.
