So, 19:03 Uhr
08.11.2009
Macke bei Rothamel in Erfurt
Er begeht zwar erst in wenigen Tagen – genau gesagt am 15. November – seinen 60. Geburtstag. Doch die Würdigungen für den Jubilar häufen sich bereits: Die Rede ist vom Sondershäuser Künstler Gerd Mackensen, der in Nordhausen geboren wurde und dort jahrzehntelang arbeitete und lebte. Ein nnz-Bericht aus Erfurt von Hans-Georg Backhaus...
Erst knapp zwei Wochen ist es her, dass der Doyen der Thüringer Kunst quasi ein Heimspiel hatte, nämlich in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen mit der Eröffnung der Ausstellung Hintereinanderweg. Da war volles Haus.
Nicht anders am Samstagabend in der Landeshauptstadt Erfurt! Die Galerie Rothamel in der Kleinen Arche 1A hatte zur Vernissage geladen. Die beengten Räumlichkeiten vermochten das kunstinteressierte Publikum kaum zu fassen. SIXTY – so betitelt sich die Schau des inzwischen deutschlandweit bekannten Mackensen. Und kein geringerer als Galerist Dr. Jörk Rothamel fand nach der herzlichen Begrüßung der zahlreichen Gäste in seiner frei gesprochenen Laudatio die passenden Worte für Macke – wie ihn seine zahlreichen Verehrer liebevoll nennen.
Rothamel freute sich, anlässlich des anstehenden Jubiläums einen Querschnitt des Schaffens des Künstlers präsentieren und natürlich auch zum Kauf anbieten zu können. Er zählte nicht nur die Stilmittel und Maltechniken auf, sondern wusste sie auch treffend und witzig zu interpretieren. Zudem wagte er auch – passend in diesen Tagen – einen kurzen Blick zurück in die DDR-Zeit. Mackensens ungegenständliche Werke seien damals nicht gerade gefragt gewesen. Und dann noch die Sache mit der bezirklichen Arbeit im Künstlerverband – für ihn oft lästiges Beiwerk.
Er wollte immer nur richtig arbeiten, ranklotzen. Tat es und tut es bis heute: Was dem gebürtigen Nordhäuser immer wieder auszeichnet ist seine Vielseitigkeit: Er malt, zeichnet, filmte sogar, eben ein Profi. Der Galerist hob all diese Fähigkeiten des thüringischen Genies hervor. Kein Wunder, dass Mackensens künstlerische Arbeiten sowohl in vielen öffentlichen Einrichtungen wie auch bei privaten Sammlern zu finden sind.
Macke war an diesem Abend stets umringt von wissbegierigen Besuchern, die mit ihm das Gespräch suchten, sich über die gelungene Eröffnung freuten und ihm viel Kraft wünschten für sein weiteres künstlerisches Schaffen. Und er selbst faszinierte – wie immer – durch seine heitere Bescheidenheit. (Geöffnet ist die Ausstellung noch bis zum 2. Januar 2010, immer donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis16 Uhr.)
Hans-Georg Backhaus
Autor: nnz/knErst knapp zwei Wochen ist es her, dass der Doyen der Thüringer Kunst quasi ein Heimspiel hatte, nämlich in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen mit der Eröffnung der Ausstellung Hintereinanderweg. Da war volles Haus.
Nicht anders am Samstagabend in der Landeshauptstadt Erfurt! Die Galerie Rothamel in der Kleinen Arche 1A hatte zur Vernissage geladen. Die beengten Räumlichkeiten vermochten das kunstinteressierte Publikum kaum zu fassen. SIXTY – so betitelt sich die Schau des inzwischen deutschlandweit bekannten Mackensen. Und kein geringerer als Galerist Dr. Jörk Rothamel fand nach der herzlichen Begrüßung der zahlreichen Gäste in seiner frei gesprochenen Laudatio die passenden Worte für Macke – wie ihn seine zahlreichen Verehrer liebevoll nennen.
Rothamel freute sich, anlässlich des anstehenden Jubiläums einen Querschnitt des Schaffens des Künstlers präsentieren und natürlich auch zum Kauf anbieten zu können. Er zählte nicht nur die Stilmittel und Maltechniken auf, sondern wusste sie auch treffend und witzig zu interpretieren. Zudem wagte er auch – passend in diesen Tagen – einen kurzen Blick zurück in die DDR-Zeit. Mackensens ungegenständliche Werke seien damals nicht gerade gefragt gewesen. Und dann noch die Sache mit der bezirklichen Arbeit im Künstlerverband – für ihn oft lästiges Beiwerk.
Er wollte immer nur richtig arbeiten, ranklotzen. Tat es und tut es bis heute: Was dem gebürtigen Nordhäuser immer wieder auszeichnet ist seine Vielseitigkeit: Er malt, zeichnet, filmte sogar, eben ein Profi. Der Galerist hob all diese Fähigkeiten des thüringischen Genies hervor. Kein Wunder, dass Mackensens künstlerische Arbeiten sowohl in vielen öffentlichen Einrichtungen wie auch bei privaten Sammlern zu finden sind.
Macke war an diesem Abend stets umringt von wissbegierigen Besuchern, die mit ihm das Gespräch suchten, sich über die gelungene Eröffnung freuten und ihm viel Kraft wünschten für sein weiteres künstlerisches Schaffen. Und er selbst faszinierte – wie immer – durch seine heitere Bescheidenheit. (Geöffnet ist die Ausstellung noch bis zum 2. Januar 2010, immer donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis16 Uhr.)
Hans-Georg Backhaus