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Mo, 10:50 Uhr
09.11.2009

Weniger Abfall

Manchmal sind es auch Rückgänge, die positiv sind. Neben den Arbeitslosenzahlen gehören da unbedingt die Zahlen des Abfallaufkommens im Freistaat dazu.

Im Jahr 2008 wurden in Thüringen rund 864 Tausend Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist das Abfallaufkommen gegenüber dem Vorjahr damit um rund 32 Tausend Tonnen bzw. 3,5 Prozent erneut zurück gegangen.

Je Einwohner waren das im Jahr 2008 durchschnittlich 380,9 Kilogramm Haushaltsabfälle; 10,2 Kilogramm weniger als im Jahr zuvor.

Das Abfallaufkommen in Thüringen setzte sich überwiegend aus Hausmüll, getrennt erfassten Wertstoffen, organischen Abfällen und Sperrmüll zusammen.
Auf den von der öffentlichen Müllabfuhr eingesammelten Hausmüll1) entfielen 346 Tausend Tonnen oder 152,6 Kilogramm je Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich diese Menge um fast 15 Tausend Tonnen bzw. um 5,0 Kilogramm je Einwohner.

Die eingesammelten Mengen in den kreisfreien Städten und Landkreisen fielen sehr unterschiedlich aus. So reichen die Pro-Kopf-Werte von 77,5 Kilogramm je Einwohner im Landkreis Gotha bis zu 217,4 Kilogramm je Einwohner im Weimarer Land (siehe Tabelle).

Mehr als die Hälfte, 442 Tausend Tonnen, der in den Haushalten eingesammelten Abfälle wurden im Jahr 2008 getrennt gesammelt (51,2 Prozent). Davon waren 291 Tausend Tonnen getrennt erfasste Wertstoffe, wie Papier, Glas und gemischte Verpackungen, 151 Tausend Tonnen organische Abfälle2). Außerdem wurden 68 Tausend Tonnen Sperrmüll abgeholt.

1) einschließlich hausmüllähnliche Gewerbeabfälle
2) Abfälle aus der Biotonne und biologisch abbaubare Abfälle (aus Garten- und Parkabfällen)



Autor: nnz

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Kommentare
Frank von Bielen
09.11.2009, 23:48 Uhr
Wer es glaubt?
Statistiken sind für mich immer eine sehr, sehr zweifelhafte Geschichte. Der Eine legt sie so aus und der Andere kann die gleiche Statistik anders auslegen. Alles eine Sache der Sichtweise.

Ich für meinen Teil empfinde allerdings die Statistik des Abfallaufkommens für ehrlicher und nachvollziehbarer, als die Statistik der Arbeitslosenzahlen! Denn die sind, entgegen der abenteuerlichen Meldungen, nicht gesunken! Die "Grauzone" ist immens groß.

Bandit
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