Mi, 20:12 Uhr
11.11.2009
Es bewegt sich was
Wenn es nach dem Willen des heute tagenden Kreisausschusses des Kyffhäuserkreises geht, soll es Bewegung in den Bau von Radwanderwegen auch im Westteil des Kyffhäuserkreises geben...
Auf Grund der guten Erfahrungen mit dem Bau und der Nutzung des Unstrutradweges im Ostteil des Kyffhäuserkreises, soll nun auch der weitere Ausbau des Unstrut-Werra-Radweges betrieben werden, so die Leiterin der Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, Regina Kirchner, heute vor dem Kreisausschuss. In der Beschlussvorlage heißt es, der Kyffhäuserkreis beabsichtigt zwischen Rottleben und der westlichen Kreisgrenze eine geeignete Trassenführung des Unstrut-Werra-Radweges festzulegen und konzeptionell so aufzubereiten,, dass im Anschluss eine sofortige bauliche Realisierung möglich ist. Der Kreisausschuss stimmte den Plänen einstimmig zu, so dass die Beschlussvorlage in den Kreistag kommen kann.
Kirchner wies aber schon jetzt darauf hin, dass die Trassenführung nicht so einfach sein wird, wie beim Unsturtradweg, bei dem man weitgehend auf eine Deichkrone setzten konnte. Beim Unstrut-Werra-Radweg wird es wegen der Eigentumsverhältnisse, es müssen Forstgebiete und sogar eventuell Naturschutzgebiete durchquert werden müssen. Der beschleunigte Bau ist auf Anregung der Thüringer Aufbaubank vorangetrieben worden. Offensichtlich stehen noch einige ungenützte Fördermittel bereit. Denn ein Antrag auf Förderung ist schon am 09.11.2009 beim Landesverwaltungsamt gestellt worden.
Soweit so gut. Es sollte aber nicht im Kreis vergessen werden, dass die Streckenführung von Oldisleben bis Rottleben zwar steht und es auch schon längere Zeit ein fertig ausgebautes Stück zwischen Oldisleben und Bad Frankenhausen gibt, aber das Teilstück zwischen Bad Frankenhausen und Rottleben (Querung der L1172) noch nicht annähernd den Anforderungen eines touristischen Radweges entspricht. Bei einer schnellen Umsetzung der Pläne sollte dieses Teilstück nicht etwa vergessen werden.
Und auch etwas anderes sollten die Kreistagsmitglieder gleich mit beschließen. Fast genauso wichtig wie der Bau ist die gleichzeitige Umsetzung des touristischen Konzeptes. Der Unstrutradweg hat eine gute Umsetzung, zum Beispiel in einer entsprechenden Webseite (www.unstrutradweg.de), gefunden. Beim Unstrut-Werra-Radweg klappt das schon nicht mehr, weil man seit Jahren über den Unstrut-Werra-Radweg spricht, aber es versäumt hat, sich auch den Domain-Namen zu sichern (www.unstrut-werra-radweg.de), der jetzt schon wieder im Netz gehandelt wird. Da der neue Radweg wohl zu einem überwiegenden Teil im Kyffhäuserkreis liegen wird, sollte man auch hier das größte Interesse aufbringen, über eine schlag- und aussagekräftige Homepage zu verfügen. Denn wie so der Volksmund: An der Quelle saß der Knabe. Wer über die Domain verfügt, hat sicherlich den größten Einfluss auf den Inhalt. Denn ohne vernünftiges Marketing läuft bald nicht mehr.
Autor: khhAuf Grund der guten Erfahrungen mit dem Bau und der Nutzung des Unstrutradweges im Ostteil des Kyffhäuserkreises, soll nun auch der weitere Ausbau des Unstrut-Werra-Radweges betrieben werden, so die Leiterin der Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, Regina Kirchner, heute vor dem Kreisausschuss. In der Beschlussvorlage heißt es, der Kyffhäuserkreis beabsichtigt zwischen Rottleben und der westlichen Kreisgrenze eine geeignete Trassenführung des Unstrut-Werra-Radweges festzulegen und konzeptionell so aufzubereiten,, dass im Anschluss eine sofortige bauliche Realisierung möglich ist. Der Kreisausschuss stimmte den Plänen einstimmig zu, so dass die Beschlussvorlage in den Kreistag kommen kann.
Kirchner wies aber schon jetzt darauf hin, dass die Trassenführung nicht so einfach sein wird, wie beim Unsturtradweg, bei dem man weitgehend auf eine Deichkrone setzten konnte. Beim Unstrut-Werra-Radweg wird es wegen der Eigentumsverhältnisse, es müssen Forstgebiete und sogar eventuell Naturschutzgebiete durchquert werden müssen. Der beschleunigte Bau ist auf Anregung der Thüringer Aufbaubank vorangetrieben worden. Offensichtlich stehen noch einige ungenützte Fördermittel bereit. Denn ein Antrag auf Förderung ist schon am 09.11.2009 beim Landesverwaltungsamt gestellt worden.
Soweit so gut. Es sollte aber nicht im Kreis vergessen werden, dass die Streckenführung von Oldisleben bis Rottleben zwar steht und es auch schon längere Zeit ein fertig ausgebautes Stück zwischen Oldisleben und Bad Frankenhausen gibt, aber das Teilstück zwischen Bad Frankenhausen und Rottleben (Querung der L1172) noch nicht annähernd den Anforderungen eines touristischen Radweges entspricht. Bei einer schnellen Umsetzung der Pläne sollte dieses Teilstück nicht etwa vergessen werden.
Und auch etwas anderes sollten die Kreistagsmitglieder gleich mit beschließen. Fast genauso wichtig wie der Bau ist die gleichzeitige Umsetzung des touristischen Konzeptes. Der Unstrutradweg hat eine gute Umsetzung, zum Beispiel in einer entsprechenden Webseite (www.unstrutradweg.de), gefunden. Beim Unstrut-Werra-Radweg klappt das schon nicht mehr, weil man seit Jahren über den Unstrut-Werra-Radweg spricht, aber es versäumt hat, sich auch den Domain-Namen zu sichern (www.unstrut-werra-radweg.de), der jetzt schon wieder im Netz gehandelt wird. Da der neue Radweg wohl zu einem überwiegenden Teil im Kyffhäuserkreis liegen wird, sollte man auch hier das größte Interesse aufbringen, über eine schlag- und aussagekräftige Homepage zu verfügen. Denn wie so der Volksmund: An der Quelle saß der Knabe. Wer über die Domain verfügt, hat sicherlich den größten Einfluss auf den Inhalt. Denn ohne vernünftiges Marketing läuft bald nicht mehr.