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Di, 09:12 Uhr
24.11.2009

Kn-Kommentar: Zeit verpasst

Morgen will man im Kreistag des Kyffhäuserkreises auch die Planung des Unstrut-Werra-Radweges angehen. Dazu ein Kommentar von kn ...

Beim Thema Radwege, egal ob im straßenbegleitenden Radwegebau oder im touristischen Bereich, im Westteil des Kyffhäuserkreises war auf diesem Gebiet die Zeit stehen geblieben. Ob sich daran so schnell etwas ändert muss bezweifelt werden.

Man siehe das Thema Unstrut-Werra-Radweg. Im Unstrut-Hainich-Kreis ist die Trasse zwischen Mühlhausen und der Werra bereits in der vollen Nutzung. Man kann sogar schon die Wegedaten auf GPS im Internet finden. Und im Kyffhäuserkreis? Richtig, seit längerem steht auch die Trassenführung zwischen Oldisleben (Anschlusspunkt Unstrutradweg an das Fernwegenetz Deutschlands) und der Barbarossahöhle fest und ist auch schon seit ca. zwei Jahren ausgeschildert!

Über die Qualität einiger Wegestücke (entlang der kleinen Wipper) sollte man allerdings den Mantel des Schweigens legen. In Bad Frankenhausen gab es sogar schon ein Umverlegung der Trasse in die Rottleber Straße.

Da kann sich jeder ausrechnen, wie lange man sich im Kyffhäuserkreis Zeit lässt, endlich die Lücke zwischen Mühlhausen und der Barbarossahöhle zu schließen. Im Juni 2008 hatte Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer mal gesagt, ein Radwegekonzept für die Stadt Sondershausen wird erst erstellt, wenn die Trasse des Unstrut-Werra-Radweges steht. Da kann sich jeder ausrechnen, wann es da mal eine echte Radwegekonzeption für Sondershausen geben wird.

Jetzt will man im Kreistag wirklich die Planung für den Westteil der Trasse Unstrut-Werra-Radweg auf den Weg bringen. Nur für den Westteil? Unter der Hand wird gemunkelt, dass auch die gesamte Trassenführung im Ostteil wieder gekippt wird. Man will von Schönfeld über die nun bald wieder sanierungsbedürftige Unstrutbrücke einen Anschluss zum Unstrutradweg aufbauen. Im Kreisausschuss war da nicht klar rauszuhören, ob die neue Planung das auch so mit einbeziehen soll. Klar scheint also, dass offensichtlich noch nichts klar ist. Fragt sich nur, was ist aus den Ergebnissen zur Trassenführung geblieben ist, die schon vor längerer Zeit auch um Sondershausen herum gemacht wurden.

Bleibt nur zu fragen, wer eigentlich bisher die gesamte Koordination so eines touristischen Weges inne hatte. Es geht bei so einem weiten Weg ja auch darum, was will man den eigentlich dem Touristen zeigen. Das scheint bei der Flickschusterei offensichtlich ganz auf der Strecke geblieben zu sein. Fakt ist eines jedoch, Planung ist zwar schön, besser wäre allerdings, wenn die Kreistagsmitglieder auch gleich einen absehbaren Zeitrahmen für die Fertigstellung des Weges bringen, sonst ist auch ein Plan nichts wert.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khh

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