Di, 14:17 Uhr
24.11.2009
Chancen eröffnen
Damit der Fachkräftebedarf in Nordthüringen nicht nur derzeit sondern auch in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs gedeckt werden kann, setzt die Nordhäuser Arbeitsagentur in diesem Jahr verstärkt auf Berufliche Weiterbildung. Hier der Versuch einer vorläufigen Bilanz...
Bis Oktober 2009 begannen 2.190 Männer und Frauen eine Qualifizierung, fast 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2008. Die größte Nachfrage an qualifiziertem Personal kam aus den Metall- und Elektrobereichen, der KFZ-Branche, aus Logistikunternehmen und dem Pflegesektor. Vor Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme prüfen die Vermittlungsfachkräfte die Zugangsvoraussetzungen sowie die Aussicht auf Eingliederung in eine Beschäftigung.
Wir müssen vor allem sicher gehen, dass unsere Kunden die arbeitsplatzbezogenen Anforderungen der künftigen Tätigkeit später erfüllen können, meint auch Heike Röder, Teamleiterin der Nordhäuser Agentur. In der heutigen Zeit kommt der Mobilität eine immer größere Bedeutung zu. Mittels Datenbank KURSNET, erreichbar unter www.arbeitsagentur.de, gibt es umfangreiche Informationen zum Bildungsangebot. Zudem liegen in der Arbeitsagentur entsprechende Broschüren aus.
Doch nicht erst im Zuge der Arbeitslosigkeit sollte qualifiziert werden. Unser Blick richtet sich nach vorn. Wir möchten, dass Arbeitnehmer erst gar nicht arbeitslos werden, sagt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur. Gutes Fachwissen ist eine Grundvoraussetzung, um Arbeitslosigkeit abwenden zu können.
Seit 2006 hat die Bundesagentur für Arbeit das Sonderprogramm WeGebAU zur Weiterbildung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer aufgelegt. Es geht für Unternehmer darum, vorhandene Potentiale bestmöglich zu nutzen und Mitarbeiter so weiterzubilden, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen können.
Im Rahmen dieser Qualifizierungsmöglichkeit wurden über 200 Beschäftigte in diesem Jahr durch die Nordhäuser Arbeitsagentur gefördert. Zusätzlich erhielten 54 Unternehmen Arbeitsentgeltzuschüsse für durch Qualifizierung entstandene Ausfallzeiten. Seit Jahresbeginn stand ein Betrag von rund einer Million Euro für das Sonderprogramm und die Betriebe Nordthüringens zur Verfügung.
Autor: nnz/knBis Oktober 2009 begannen 2.190 Männer und Frauen eine Qualifizierung, fast 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2008. Die größte Nachfrage an qualifiziertem Personal kam aus den Metall- und Elektrobereichen, der KFZ-Branche, aus Logistikunternehmen und dem Pflegesektor. Vor Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme prüfen die Vermittlungsfachkräfte die Zugangsvoraussetzungen sowie die Aussicht auf Eingliederung in eine Beschäftigung.
Wir müssen vor allem sicher gehen, dass unsere Kunden die arbeitsplatzbezogenen Anforderungen der künftigen Tätigkeit später erfüllen können, meint auch Heike Röder, Teamleiterin der Nordhäuser Agentur. In der heutigen Zeit kommt der Mobilität eine immer größere Bedeutung zu. Mittels Datenbank KURSNET, erreichbar unter www.arbeitsagentur.de, gibt es umfangreiche Informationen zum Bildungsangebot. Zudem liegen in der Arbeitsagentur entsprechende Broschüren aus.
Doch nicht erst im Zuge der Arbeitslosigkeit sollte qualifiziert werden. Unser Blick richtet sich nach vorn. Wir möchten, dass Arbeitnehmer erst gar nicht arbeitslos werden, sagt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur. Gutes Fachwissen ist eine Grundvoraussetzung, um Arbeitslosigkeit abwenden zu können.
Seit 2006 hat die Bundesagentur für Arbeit das Sonderprogramm WeGebAU zur Weiterbildung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer aufgelegt. Es geht für Unternehmer darum, vorhandene Potentiale bestmöglich zu nutzen und Mitarbeiter so weiterzubilden, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen können.
Im Rahmen dieser Qualifizierungsmöglichkeit wurden über 200 Beschäftigte in diesem Jahr durch die Nordhäuser Arbeitsagentur gefördert. Zusätzlich erhielten 54 Unternehmen Arbeitsentgeltzuschüsse für durch Qualifizierung entstandene Ausfallzeiten. Seit Jahresbeginn stand ein Betrag von rund einer Million Euro für das Sonderprogramm und die Betriebe Nordthüringens zur Verfügung.
