Fr, 15:01 Uhr
27.11.2009
Es ist nichts entschieden!
Der Sondershäuser Gewerbe & Wirtschaftsverein e.V. (SGW) führte am Mittwoch eine zwanglose Gesprächsrunde seiner Mitglieder durch. Hier Teil 2 unserer Berichterstattung bei der es auch wieder ums Cafe Pille geht, ...
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) wurde von der Vorsitzende des SGW, Monika Lambrecht, auch danach gefragt, ob denn normale Geschäftsleute bei der Vergabe des Cafe Pille noch eine Chance hätten. Die Antwort von Kreyer war klar und eindeutig, und die hatte er auch in allen letzten Veranstaltungen vertreten:
Wer eine vernünftige Konzeption vorlegt hat ein Chance, seine Pläne zu verwirklichen. Es sei weder für ein Cafe noch eine Art Wohngemeinschaft (mit oder ohne Cafe-Betrieb) eine Entscheidung getroffen worden. Auch einen konkreten Zeitrahmen, bis wann eine Konzeption vorzulegen sei, gibt es nach Aussagen von Bürgermeister Kreyer nicht.
Nun liegt es an den Geschäftsleuten (ob aus Sondershausen oder auswärts) ob im ehemaligen Cafe Pille tatsächlich wieder Kaffee getrunken werden kann. Immerhin ist es der Wunsch der Bürger, dass das Objekt wieder gastronomisch als Cafe genutzt wird, Als Seniorenhaus können es sich die wenigsten User vorstellen.
Sehr positive Worte fand Kreyer auch für die Skaterhalle. Per Oktober hatten 5.270 Besucher die Skaterhalle genutzt und auch die durchgeführte Events sind sogar bundesweit angekommen. Klare Aussage von Kreyer, die Investition hat sich gelohnt, weil der Jugend etwas geboten wird. Nicht schön war, dass wegen fehlender Eigenmittel Fördergelder für die vier Flügel der Mühle Immenrode verfallen sind.
Im Hinblick auf den Bebauungsplan Hainleite bestätigte Kreyer, dass es neben der Lagerhalle der Firma WAGO auch den Bau einer Reithalle auf dem Possen geben wird. Hinsichtlich der Frage Bereitstellung von DSL äußerte Kreyer, wie auch schon im Kreistag, die Verantwortung der Kommunen kann ich nicht sehen. Hier ist klar das Land gefordert. Hinsichtlich des Unstrut-Werra-Radweges sei es notwendig eine schnelle durchgängige Verbindung zu schaffen. Die Zahl der Radfahrer steigt ständig, so Kreyer.
In jedem Ortsteil von Sondershausen soll eine pietätvolle Bestattung möglich sein, so Kreyer. Ohne die Frage zu beantworten, stellte Kreyer die Frage in den Raum, brauchen wir in jedem Ortsteil wirklich eine Trauerhalle? Bei Kosten von 60.000 bis 80.000 Euro pro Halle, sei es derzeitig einfach nicht zu finanzieren. Ausgang offen.
Autor: khhSondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) wurde von der Vorsitzende des SGW, Monika Lambrecht, auch danach gefragt, ob denn normale Geschäftsleute bei der Vergabe des Cafe Pille noch eine Chance hätten. Die Antwort von Kreyer war klar und eindeutig, und die hatte er auch in allen letzten Veranstaltungen vertreten:
Wer eine vernünftige Konzeption vorlegt hat ein Chance, seine Pläne zu verwirklichen. Es sei weder für ein Cafe noch eine Art Wohngemeinschaft (mit oder ohne Cafe-Betrieb) eine Entscheidung getroffen worden. Auch einen konkreten Zeitrahmen, bis wann eine Konzeption vorzulegen sei, gibt es nach Aussagen von Bürgermeister Kreyer nicht.
Nun liegt es an den Geschäftsleuten (ob aus Sondershausen oder auswärts) ob im ehemaligen Cafe Pille tatsächlich wieder Kaffee getrunken werden kann. Immerhin ist es der Wunsch der Bürger, dass das Objekt wieder gastronomisch als Cafe genutzt wird, Als Seniorenhaus können es sich die wenigsten User vorstellen.
Sehr positive Worte fand Kreyer auch für die Skaterhalle. Per Oktober hatten 5.270 Besucher die Skaterhalle genutzt und auch die durchgeführte Events sind sogar bundesweit angekommen. Klare Aussage von Kreyer, die Investition hat sich gelohnt, weil der Jugend etwas geboten wird. Nicht schön war, dass wegen fehlender Eigenmittel Fördergelder für die vier Flügel der Mühle Immenrode verfallen sind.
Im Hinblick auf den Bebauungsplan Hainleite bestätigte Kreyer, dass es neben der Lagerhalle der Firma WAGO auch den Bau einer Reithalle auf dem Possen geben wird. Hinsichtlich der Frage Bereitstellung von DSL äußerte Kreyer, wie auch schon im Kreistag, die Verantwortung der Kommunen kann ich nicht sehen. Hier ist klar das Land gefordert. Hinsichtlich des Unstrut-Werra-Radweges sei es notwendig eine schnelle durchgängige Verbindung zu schaffen. Die Zahl der Radfahrer steigt ständig, so Kreyer.
In jedem Ortsteil von Sondershausen soll eine pietätvolle Bestattung möglich sein, so Kreyer. Ohne die Frage zu beantworten, stellte Kreyer die Frage in den Raum, brauchen wir in jedem Ortsteil wirklich eine Trauerhalle? Bei Kosten von 60.000 bis 80.000 Euro pro Halle, sei es derzeitig einfach nicht zu finanzieren. Ausgang offen.