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Do, 15:46 Uhr
03.12.2009

Neues aus Berlin (3)

In unserer Reihe aus der Arbeit der Bundestagabgeordneten unserer Region heute eine Stellungnahme von Kersten Steinke (Die Linke) mit dem Thema, "Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt"...

DIE LINKE hat heute im Bundestag gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan gestimmt. Die militärische Strategie der NATO ist gescheitert. Nach wie vor sind mehr als 1.800 bewaffnete Gruppen in Afghanistan aktiv. Die Opferzahlen sind seit 2007 um 40 Prozent gestiegen. Korruption durchzieht weite Teile der afghanischen Regierung.

Rund 1.400 Zivilisten kamen im laufenden Jahr ums Leben, davon 577 durch die NATO-Truppen und ihre Verbündeten. „Jedes Opfer schafft Nährboden für weitere Gewalt“, so Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete aus Bad Frankenhausen (DIE LINKE). Der Militäreinsatz führt in eine Sackgasse. „Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt“, so Steinke. Daher müssen die finanziellen Mittel in den zivilen Aufbau des Landes gesteckt werden. Die Zusammenarbeit mit demokratiefreundlichen Gruppierungen muss ausgebaut werden und nicht die Kooperation mit den Warlords, die weite Teile des Landes wie Diktatoren beherrschen. Die katastrophale Lage der Frauen schreit nach dringender Verbesserung. Für die Opium-Bauern muss eine Einkommensalternative zum Drogenanbau geschaffen werden.
Kersten Steinke
Autor: khh

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