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So, 15:00 Uhr
06.12.2009

Einsatzbereitschaft immer gewährleistet.

Der Kreisfeuerwehrverband Sondershausen e.V. zog eine positive Jahresbilanz, dass geht aus einem Bericht des Geschäftsführers des Kreisfeuerwehrverbandes, Günter Herting, hervor...

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen e.V. am Freitag, dem 4. Dezember, konnte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Mario Hasenbein, eine positive Bilanz ziehen. Vor 70 Delegierten, zwei Vertretern des Vorstandes des Thüringer Feuerwehr-Verbandes und dem Kreisbrandinspektor, Peter Ortlepp, wurde die Arbeit des Verbandes gewertet.

Mit 836 Mitgliedern in 36 Feuerwehrvereinen und Freiwilligen Feuerwehren ist der Mitgliederbestand im wesentlichen in den letzten Jahren gleich geblieben. Ein Höhepunkt in der Verbandstätigkeit war die Durchführung des 18. Kreisfeuerwehrtages im August in Hachelbich, wo neun Mannschaften um den Siegerpokal im Löschangriff kämpften.
Obwohl sich die Teilnahme an den Kreisfeuerwehrtagen leicht verbessert hat, kann man mit der Beteiligung noch nicht zufrieden sein. Ist es doch der einzigste Tag im Jahr, wo sich alle Mitglieder des Verbandes treffen und sich über das Feuerwehrgeschehen austauschen können. Beraten wurde über die überarbeitete Organisationsverordnung, die ab 2009 in Kraft getreten ist, über die Einführung der Feuerwehrrente ab 2010.

Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Kameraden, kritisierte aber auch die Nachlässigkeit bei der Ausbildung für den Atemschutz. Obwohl hohe Summen jährlich in die Atemschutzteststrecke in Artern für die Ausbildung der Artenschutzgeräteträger investiert werden, nehmen nur wenige Atemschutzgeräteträger die Übungen in Anspruch. Es kann und darf nicht sein, dass die Pflichtausbildung und Überprüfung bei manchen Wehren bis zu fünf Jahren zurück liegt. Diese Kameraden dürfen die teueren Atemschutzgeräte nicht im Einsatz tragen, denn sie gefährden sich und die Personen, die sie bei Gefahr retten sollten.

Weitere Themen waren die Erlangung eines Feuerwehrführerscheines und die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrzeuge im Testzentrum des ADAC in Nohra sowie das Verbot von Himmelslaternen. Verurteilt wurden die Behinderungen, ja sogar tätlichen Angriffe, auf die Kameraden und Einsatzfahrzeuge bei Einsätzen. Der Kreisjugendwart Winfried Gerbing konnte eine positive Bilanz in der Jugendarbeit aufzeigen. Der Vorsitzende der Alterskameradschaft Gerhard Tittel, lobte die treue und kontinuierliche Teilnahme an den Veranstaltungen von derzeit 106 Alterskameraden.

Kamerad Karl-Heinz Schwara, Vorsitzender der Feuerwehrhistorik, berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der Kameraden, die nicht nur im Kyffhäuserkreis ihre gepflegte alte Löschtechnik vorstellten.

Kamerad Günter Herting gab einen Überblick über die finanzielle Entwicklung. Ein Dankeschön ging an den Kreis und die Sparkassenversicherung für die finanzielle Unterstützung. Er kritisierte aber auch die Zahlungsmoral der Vereine.
Er machte auch auf die demografische Entwicklung, die sich auch bei der Feuerwehr sich auswirkt, aufmerksam. Was nützen die Anschaffungen von neuen Löschfahrzeugen und Einsatzgeräten und der Bau neuer Gerätehäuser, wenn die Kameraden, die sie bedienen und nutzen könnten, nicht da sind. So ist im Kyffhäuserkreis ein Rückgang bei den Einsatzkräften von im Jahr 2006 mit 2 200 Kameraden zum Jahr 2008 mit 2 083 Kameraden zu verzeichnen.

Deshalb ist jeder Kamerad aufgerufen, mit dazu beizutragen, weitere Kräfte für die ehrenamtliche Tätigkeit zu gewinnen.
Kamerad Herting bemängelte auch, dass der Begriff "Kamerad" immer mehr an Bedeutung verliert. "Kameradschaft" heißt: "Gegenseitige Rücksichtnahme, Anerkennung und Hilfe bei Not und Gefahr. Einer muss für den anderen einstehen, besonders in Gefahrensituationen."

Dies ist leider nicht immer so und ist doch gerade bei Feuerwehrkameraden oft - nicht nur im Einsatz - gefordert.
Für ihre fünfzigjährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Holzengel wurden die Kameraden Helmut Lendewig und Horst Schäfer mit dem "Großen Brandschutzabzeichen am Bande" des Thüringer Feuerwehr-Verbandes ausgezeichnet.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr (Foto: Günter Herting) Jahreshauptversammlung Feuerwehr (Foto: Günter Herting)

Übergabe der Auszeichnung an vl. Helmut Lendewig, Horst Schäfer durch Vorsitzenden des KFV, Mario Hasenbein.

Für seine hervorragende Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen e.V. wurde der Landesjugendwart des Thüringer Feuerwehr-Verbandes, Kamerad Jörg Deubert, mit der "Ehrennadel des Kreisverbandes" ausgezeichnet.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr (Foto: Günter Herting) Jahreshauptversammlung Feuerwehr (Foto: Günter Herting)

Kamerad Dirk Hempel, stellvertretender Verbandsvorsitzender, zeichnet Jörg Deubert aus.
Text und Foto: Günter Herting
Autor: khh

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