eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 14:40 Uhr
08.12.2009

Chancengleichheit durch Kita-Plätze

Dorothea Marx, SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), wendet sich gegen das vom Bund geplante Betreuungsgeld. Dazu heißt es gegenüber kn...

Ab 2013 sollen Eltern, die ihre unter dreijährigen Kinder zu Hause erziehen, 150 Euro im Monat erhalten. Um „Wahlfreiheit“ zu garantieren, heißt es im Koalitionsvertrag. In Thüringen werden unter SPD-beteiligter Regierung andere Prioritäten gesetzt. Die Betreuungsangebote werden engmaschiger gestrickt, 2000 Erzieherinnen eingestellt.

„Wahlfreiheit bedeutet, dass Eltern ausreichend gebührenfreie beziehungsweise kostengünstige Betreuungsplätze zur Verfügung stehen. Doch nach derzeitigem Stand werden auch 2013 nicht genug Kita-Plätze für unter Dreijährige vorhanden sein“, sagt Marx, „nur durch ein flächendeckendes Angebot ermöglichen wir Chancengleichheit. Das für das Betreuungsgeld vorgesehene Budget sollte hierfür verwendet werden.“

Zudem dürfe der Staat weder prämieren noch bestrafen, wie Eltern ihre Kinder betreuen, noch über ein Gutscheinsystem andeuten, dass einkommensschwache Eltern nicht im Interesse ihrer Kinder handeln würden, so Marx.

Marx argumentiert weiter: „ Das Betreuungsgeld setzt auch für Frauen falsche Signale und verfestigt traditionelle Geschlechterrollen. Mütter werden so angehalten, nach der Geburt ihres Kindes länger aus dem Berufsleben auszusteigen.“
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)