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So, 10:21 Uhr
13.12.2009

Thüringer Städte weihnachtlich

Romantische Weihnachtsmärkte in historischen Stadtkernen, das bietet auch dieses Jahr wieder Thüringen. Der Verein Städtetourismus in Thüringen e.V. informiert, wo dieses Jahr besonders etwas los ist...


Thüringer Städte erstrahlen in einem besonderen Glanz, wenn Millionen von kleinen Lichtern leuchten, die Düfte von Gewürzen, Lebkuchen und süßen Leckereien sowie regionale Spezialitäten und dampfender Glühwein die besinnlichste Zeit des Jahres verkünden.

Die Weihnachtsmärkte der Thüringer Städte eint das gemeinsame Thema, aber sie unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten des Angebotes und besitzen stets ihre eigenen Besonderheiten. Erleben Sie romantische Thüringer Städte zur stimmungsvollsten Zeit des Jahres. Festlich geschmückte Weihnachtsmärkte in malerischer Kulisse verzaubern Groß und Klein mit ihren Angeboten. Glasbläser, Holzschnitzereien und Schmuck, Gaumenfreuden wie das Erfurter Schittchen (Weihnachtsstollen) und Plätzchen laden zu einem Bummel ein. Ausstellungen, Adventskonzerte und vieles mehr können sie ebenfalls in der Adventszeit in den Thüringer Städten entdecken.


Der Weihnachtsmarkt in Erfurt (oben) vor dem monumentalen Kirchenbau-Ensemble von Dom St. Marien und St. Severi-Kirche zählt zu den 10 schönsten Deutschlands und ist zugleich Eingang in eine der am besten erhaltensten mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands.

In der Klassikerstadt Weimar wird die Innenstadt von Theaterplatz bis zum Markt in eine angenehme vorweihnachtliche Stimmung getaucht. Viele kleine Marktstände locken mit typischen Advents- und Weihnachtsangeboten. Ein weiterer Höhepunkt ist das zum Adventskalender umfunktionierte Rathaus der Stadt. Täglich öffnet der Weihnachtsmann eines der 24 „Kalendertürchen“ für die jüngsten Besucher des Marktes.

In der Stadt der Wissenschaft Jena findet der älteste Weihnachtsmarkt Thüringens statt und öffnet traditionell mit dem Anschnitt des 4 Meter langen Riesenstollens seine Pforten. Auf der Wartburg bei Eisenach gilt es an den Adventswochenenden beim 9. Historischen Weihnachtsmarkt wieder fast vergessene Handwerkskünste zu bestaunen. Fühlen sie sich zurückversetzt ins Markttreiben längst vergangener Zeiten. Ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt erwartet sie in der Fachwerkstadt Schmalkalden auf Schloss Wilhelmsburg. Neben dem Schlossinnenhof und den Außenanlagen wird auch der große Weinkeller und der Iwein-Keller in das mittelalterliche Treiben mit einbezogen.

Täglich wird in Meiningen ein Türchen am schönsten Adventskalender Thüringens, an der Fassade der Bibliothek, geöffnet und die kleinen Weihnachtsmarktbesucher lädt Frau Holle zur Märchenstunde ein. Jedes Jahr am 4. Adventswochenende verwandelt sich das Barockschloss Heidecksburg in Rudolstadt in eine zauberhafte historische Weihnachtskulisse mit einem festlichen Schlosshof und zahlreich geschmückten Holzhäuschen.

In Gera ist Weihnachtszeit = Märchenzeit. Die Gäste werden von lebensgroßen Märchengestalten erwartet. Es gibt eine Märchenmarkt-Backstube und während der Weihnachtsmannsprechstunde kann der Wunschzettel gleich an den richtigen Mann gebracht werden. Mit Weihnachtsmusik, Zimtgebäck, Glühwein, Lichterketten und vielen Verkaufsständen prägt auch in diesem Jahr der Sühler Chrisamelmart die Innenstadt. Das neue stimmungsvolle Weihnachtsdorf lädt mit vielen interessanten Treffpunkten und aufwändigen Dekorationen zum Bummeln ein.

Die Nähe zur Blasii-Kirche, die hell erleuchteten und geschmückten Holzhäuser und ein breites weihnachtliches Angebot versetzen die Besucher in Nordhausen in Vorweihnachtsfreude. Auch in diesem Jahr wird wieder der größte handgeschmiedete Schwibbogen Deutschlands ein Highlight des Platzes sein. Für die Gäste der Thüringer Städte beginnt die schönste Zeit des Jahres Ende November, denn dann sind die Städte wieder weihnachtlich geschmückt und auch Altenburg, Apolda, Arnstadt, Gotha, Greiz, Ilmenau, Mühlhausen und Sondershausen (17. bis. 20. Dezember) erwarten Sie mit Ihren gemütlichen Weihnachtsmärkten.
Text und Foto: Verein Städtetourismus in Thüringen e.V.
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Kommentare

13.12.2009, 16.40 Uhr
denk-mal | Gegend verwechselt ?
Mit hoher an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, ist dieser Weihnachtsmarkt und der geschmiedete Schwippbogen nicht in der Nähe der Blasiikirche, sondern weit genug davon weg!

Was bei der Tourismusinformation völlig fehlt, und das finde ich nicht in Ordnung, der Nordhäuser Weihnachtsmarkt macht auf, wie es den Händlern gefällt, manche schon um 8.00 Uhr andere mal um 10.00 Uhr, gerade so wie es kommt, nur schließen, das passiert bei allen gleichzeitig und pünktlich!!

Ebenso fehlt in der Tourismusinformation, der ausgesprochen gefühlte weihnachtlich einladende Angebotstisch, den man als erstes sieht, wenn man von der Buchhandlung kommt, mit dem Gemüseambiente Rotkohlköpfe, Porree, Möhrenbunde, Kohlarabi und nicht zu vergessen Kohl in grün. Richtige Nostalgie wäre noch bei diesem Tisch aufgekommen, wenn dieser Händler noch dekorativ ein oder zwei Kubaorangen platziert hätte.

Also FROHE WEIHNACHTEN es ist wieder einmal ein gelungener Markt!

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13.12.2009, 19.34 Uhr
Craeso | Weihnachtsmarkt = Rummel mit Weihnachtskostüm?
Wenn ich über Weihnachtsmärkte gehe, erscheint mir das Ambiente von Jahr zu Jahr eher einem Rummelplatz zu ähneln. Im Endeffekt ist das auch egal, da es den meisten Leuten ja nicht um das weihnachtliche geht, sondern um das Angebot: So lange es Bier, Glühwein und Bratwürste gibt ist man glücklich ob auf dem Rummel oder auf dem Weihnachtsmarkt.

@denk-mal: Es sind die kleinen Fehler, die Spaß machen, nicht wahr?! Oder willst du uns sagen, dass ein Gemüsehändler nix auf dem Weihnachtsmarkt verloren hat? Und was hat das alles mit der Tourismusinformation zu tun?

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13.12.2009, 20.18 Uhr
Pe_rle | Thüringer Städte weihnachtlich ????
Weihnachtsmarkt und Weihnachtsmarkt ist zweierlei,und wenn man Nordhausen zusammen mit Erfurt,Eisenach und Gera nennt kann ich nur lachen.Der sogenannte "Nordhäuser Weihnachtsmarkt" ist das ärmste Würsten was man auch noch 3 Wochen am Leben erhält.Was nutzt das schöne Rathaus als Kulisse wenn 80% der Buden Bier ,Glühwein und Bratwürstchen verkaufen !!!Eigendlich tun mir nur die Händler leid die wirklich weihnachtliches verkaufen. Alles andere kann man die ganze Woche in jedem Supermarkt kaufen.
Wie wäre es mal ,die Händler die Weihnachtsware haben, ohne Standgebühren verkaufen zu lassen .Dann wäre wahrscheinlich der Platz zu klein.

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13.12.2009, 20.37 Uhr
Beate | Nähe ist relativ.
Wie vieles im Leben ich auch »Nähe« relativ und ich finden der Nordhäuser Weihnachtsmarkt ist relativ nah an der Blasii Kirche, so dass die Entfernungsangaben im Artikel durchaus relativ stimmig sind. :-)

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