Mo, 19:49 Uhr
14.12.2009
Ufersanierung abgeschlossen
Die Ufersanierung des großen Parksees im Schlosspark Sondershausen ist abgeschlossen, gab heute die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten bekannt. Was man alles getan hat, erfahren Sie hier...
Die im August begonnene Ufersanierung des großen Parksees im Schlosspark Sonderhausen wurde nun abgeschlossen. 300.000 Euro wurden dafür eingesetzt. Darin sind Städtebaufördermittel der Stadt Sonderhausen enthalten.
Mit Hilfe historischer Pläne wurde die alte Uferlinie neu eingemessen und mit einer Steinschüttung befestigt. Das alte Ufer war im Laufe der Jahrzehnte durch Erosion und Überschwemmungen beinahe vollständig abgespült worden. Lediglich die an besonderen Punkten vom Gartenkünstler Ekart ab 1836 künstlich errichteten Steinsetzungen waren noch erhalten. Einige der tonnenschweren Steinblöcke mussten wieder aufgerichtet werden. Sie markieren Plätze, die den Blick auf das Schloss oder über den See freigeben. Außerdem wurde der Wildwuchs am See beseitigt und neuer Rasen angesät.
Bis zum nächsten Frühjahr werden je nach Witterung Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt des Wegebaus getroffen. So werden auf dem westlichen Teilstück des Rundweges Probeflächen mit unterschiedlichen Materialien und in Anlehnung an historische Wegebautechniken eingebaut. Erreicht werden soll wieder das Erscheinungsbild der früher mit Wipperkies gestreuten Wege. Wipperkies wird zwar heute nicht mehr abgebaut, aber durch wertvolle Hinweise der Landesanstalt für Geologie in Erfurt kann ein ähnliches Material in Nordhausen beschafft werden.
Anschließend sind zwei weitere Bauabschnitte zur Schlammreduzierung und zur Wiederherstellung der historischen Brücken über die Mühlwipper geplant. Die Ufer sollen ihre historische Bepflanzung zurück erhalten. Auch die Wege um den See werden instand gesetzt. Höhepunkt wird die Schließung des ehemaligen Rundweges um den See mit der Wiederherstellung des sogenannten Fürstenweges auf dem Norddamm. Der Weg erhielt seinen Namen, weil er nur von der fürstlichen Familie Schwarzburg-Sondershausen genutzt werden durfte.
Autor: khhDie im August begonnene Ufersanierung des großen Parksees im Schlosspark Sonderhausen wurde nun abgeschlossen. 300.000 Euro wurden dafür eingesetzt. Darin sind Städtebaufördermittel der Stadt Sonderhausen enthalten.
Mit Hilfe historischer Pläne wurde die alte Uferlinie neu eingemessen und mit einer Steinschüttung befestigt. Das alte Ufer war im Laufe der Jahrzehnte durch Erosion und Überschwemmungen beinahe vollständig abgespült worden. Lediglich die an besonderen Punkten vom Gartenkünstler Ekart ab 1836 künstlich errichteten Steinsetzungen waren noch erhalten. Einige der tonnenschweren Steinblöcke mussten wieder aufgerichtet werden. Sie markieren Plätze, die den Blick auf das Schloss oder über den See freigeben. Außerdem wurde der Wildwuchs am See beseitigt und neuer Rasen angesät.
Bis zum nächsten Frühjahr werden je nach Witterung Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt des Wegebaus getroffen. So werden auf dem westlichen Teilstück des Rundweges Probeflächen mit unterschiedlichen Materialien und in Anlehnung an historische Wegebautechniken eingebaut. Erreicht werden soll wieder das Erscheinungsbild der früher mit Wipperkies gestreuten Wege. Wipperkies wird zwar heute nicht mehr abgebaut, aber durch wertvolle Hinweise der Landesanstalt für Geologie in Erfurt kann ein ähnliches Material in Nordhausen beschafft werden.
Anschließend sind zwei weitere Bauabschnitte zur Schlammreduzierung und zur Wiederherstellung der historischen Brücken über die Mühlwipper geplant. Die Ufer sollen ihre historische Bepflanzung zurück erhalten. Auch die Wege um den See werden instand gesetzt. Höhepunkt wird die Schließung des ehemaligen Rundweges um den See mit der Wiederherstellung des sogenannten Fürstenweges auf dem Norddamm. Der Weg erhielt seinen Namen, weil er nur von der fürstlichen Familie Schwarzburg-Sondershausen genutzt werden durfte.