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Di, 07:01 Uhr
15.12.2009

kn Kommentar: Fünftes Rad?

Das man als Radfahrer im Westteil des Kyffhäuserkreises sich als sogenannte fünfte Rad am Wagen fühlen könnte, merkt man spätestens bei dieser Meldung aus dem benachbarten Nordhausen...

"Damit sei entlang der B4 die Stadt Nordhausen durchgängig mit einem Radweg erschlossen", so Franz Rohmund vom Nordthüringer Straßenbauamt, als letzte Woche in Nordhausen drei weitere Radwege erschlossen wurden. Da kann man als Sondershäuser bloß neidisch in Richtung Harz schauen.

Und gleich mit der Ortsumfahrung auch einen Radweg zu installieren wäre viel zu teuer gekommen, sagt man. Obwohl es auf lange Sicht der richtigere Weg wäre. Eine Radtrasse fast quer durch den Kyffhäuserkreis, ist sicher goldrichtig, aber auch den Norden Thüringens ab Nordhausen Sondershausen, Greußen bis Erfurt mal durchgängig auf dem Fahrrad gefahrlos zu durchqueren wäre sicher mal ein Ziel. Wird aber schwierig, denn laut Radwegekonzeption Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien, Juni 2008 ist zum Beispiel Greußen überhaupt nicht als Zwischenziel vorgesehen.


Schade eigentlich, ich wäre lieber nach Greußen mit dem Fahrrad gefahren, als nach Sömmerda. Ähnlich haben sich auch Bekannte geäußert. Aber mit Sicherheit sehen wir das nur zu egoistisch. Vielleicht wird die Karte auch nur falsch gedeutet und man wollte die Pfeile nur nicht über Greußen einzeichnen. Aber Obacht sollte man schon geben, dass nicht doch aus versehen Greußen bei so einer Verbindung außen vorbleibt. Zu finden ist dieser Radwegeplan über http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/eu-bund-laender/thueringen/.

Weil man im Kreis mit dem Unstrut-Werra-Radweg nicht aus dem Pott kommt, geht es auch in Sondershausen mit dem Radwegenetz nicht weiter, denn dort heißt es, wenn wir nicht wissen wo der Unstrut-Werra-Radweg lang gehen wird, können wir auch unser Radwegnetz nicht danach ausrichten. Und Richtung Nordhausen sehen nach Informationen von kn die Pläne für den B4 - Ausbau auch keinen straßenbegleitenden Radweg vor, obwohl im Radwegeplane Nordhausen und Sondershausen mit Pfeilen verbunden sind. Es gibt offensichtlich in der Planung noch viel zu tun. Warten wir’s ab.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khh

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