Mi, 12:02 Uhr
16.12.2009
Neues aus Berlin (12)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema Vermittlungsgutscheine für alle Arbeitssuchende...
Ein Bürger aus Gera hat beim Petitionsausschuss des Bundestages gefordert, dass alle Arbeitssuchenden einen Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein bekommen sollen. Bisher müssen diese zwei Monate warten, bevor sie einen Vermittlungsgutschein beantragen können. Sollten die Arbeitssuchenden vorher in Eigeninitiative einen privaten Arbeitsvermittler aufsuchen, müssen sie bis zu 2.000 Euro Vermittlungsgebühr selbst bezahlen.
"Das können sich die wenigsten Arbeitssuchenden leisten", so Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete aus Bad Frankenhausen (DIE LINKE). Die öffentliche Hand verabschiedet sich immer mehr aus der Arbeitsvermittlung. Dafür freuen sich private Anbieter, die damit gute Geschäfte auf Kosten der Arbeitssuchenden machen.
DIE LINKE ist gegen die schleichende Privatisierung der Arbeitsvermittlung, die die Suche nach Arbeit nur sinnlos verteuert und Arbeitssuchende noch dazu in ein Zwei-Klassen-System spaltet. Sollte die Bundesregierung jedoch an dem Instrument der privaten Arbeitsvermittlung festhalten, dann müssen die Vermittlungsgutscheine für alle Arbeitssuchenden ab dem ersten Tag der Erwerbslosigkeit erteilt werden.
Autor: khhEin Bürger aus Gera hat beim Petitionsausschuss des Bundestages gefordert, dass alle Arbeitssuchenden einen Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein bekommen sollen. Bisher müssen diese zwei Monate warten, bevor sie einen Vermittlungsgutschein beantragen können. Sollten die Arbeitssuchenden vorher in Eigeninitiative einen privaten Arbeitsvermittler aufsuchen, müssen sie bis zu 2.000 Euro Vermittlungsgebühr selbst bezahlen.
"Das können sich die wenigsten Arbeitssuchenden leisten", so Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete aus Bad Frankenhausen (DIE LINKE). Die öffentliche Hand verabschiedet sich immer mehr aus der Arbeitsvermittlung. Dafür freuen sich private Anbieter, die damit gute Geschäfte auf Kosten der Arbeitssuchenden machen.
DIE LINKE ist gegen die schleichende Privatisierung der Arbeitsvermittlung, die die Suche nach Arbeit nur sinnlos verteuert und Arbeitssuchende noch dazu in ein Zwei-Klassen-System spaltet. Sollte die Bundesregierung jedoch an dem Instrument der privaten Arbeitsvermittlung festhalten, dann müssen die Vermittlungsgutscheine für alle Arbeitssuchenden ab dem ersten Tag der Erwerbslosigkeit erteilt werden.
