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Fr, 07:02 Uhr
08.01.2010

Stets einsatzbereit

Hilfe gibt es nicht nur bei Bränden. Von der Arbeit der Rettungsleitstelle Kyffhäuserkreis (2009 registrierte man 24307 Einsätze) berichtet Günter Herting...

Täglich sind sie mit Martinshorn und Blaulicht unterwegs, die Retter und Helfer in der Not und bei Gefahr. Rund um die Uhr werden Menschen und Tiere gerettet, Brände gelöscht und andere notwendigen Hilfeleistungen vollbracht.
Oft ist es die Rettung in letzter Minute für Mensch und Tier oder bei der Bekämpfung von Bränden und Hilfe bei Wasserschäden.
Durch die Rettungsleitstelle Kyffhäuserkreis wurden 2009 24307 Einsätze vermittelt. Gegenüber 2008, wo 20570 Einsätze vermittelt wurden, war dies ein Anstieg um 3737 Einsätze.

Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting) Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting)

Einsatz Christoph 37

Die Rettungsfahrzeuge des Gesundheitswesens fuhren zu 13155 Einsätzen, davon wurden 9670 Mal die dringende Hilfe und dazu 535 Mal der Notarzt mit alarmiert. Für akute medizinische Hilfe kamen die Hubschrauber 115mal und der Intensivtransport 431mal zum Einsatz.

Am häufigsten wurde die Hilfe mit 2456 Einsätzen für Herz- und Kreislaufbeschwerden benötigt. Auch die hausärztliche Vermittlung mit 8955 Einsätzen verzeichnete 2009 einen gewaltigen Anstieg.

Die derzeit 2083 aktiven Kameraden der 98 Freiwilligen Feuerwehren des Kreises wurden 2009 440mal zu Bränden und Hilfeleistungen alarmiert. Dies war gegenüber 2008, wo 574 Einsätze registriert wurden, ein Rückgang um 134 Einsätze. Zur Brandbekämpfung erfolgten 110 Alarmierungen.

Der größte Brandeinsatz 2009 erfolgte am 16. November, als um 12.10 Uhr in einer Firma für Plasteverarbeitung in Greußen ein Großbrand ausbrach. Personen wurden bei diesem Brand nicht verletzt, aber der Brand verursachte einen Millionenschaden. Gegen 13.40 Uhr hatten die Kameraden der Feuerwehren aus Greußen, Grüningen, Clingen, Sondershausen - Mitte und Stockhausen das Feuer unter Kontrolle, 15.11 Uhr war der Brand gelöscht.

Eine besondere physische und psychische Herausforderung an die Kameraden ist immer wieder ein Einsatz bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden. 2009 mussten 40 Personen, zum Teil schwerverletzt, bei Verkehrsunfällen aus Kraftfahrzeugen geborgen werden.

Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting) Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting)

Siegbert Voigt, Leiter Leistelle Kyffhäuserkreis

208 Einsätze zu Absicherungen wurden bei Lager- und Traditionsfeuern geleistet.
Zu sonstigen Hilfeleistung wurde ebenfalls die Hilfe der Kameraden benötigt.
So zur Alarmierung zu ausgelösten Brandmeldeanlagen. Das erfolgte 692mal, 592mal ohne Gefahr für Mensch und Gebäude (teilweise technischer Defekt).
Zur Beseitigung von ausgelaufenen Betriebsmitteln nach Verkehrsunfällen wurden 231 Einsätze und zu 14 umgestürzten Bäumen Fahrten nötig. Weitere Einsätze erfolgten zur Tierrettung.

Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting) Arbeit Rettungsleitstelle (Foto: Günter Herting)

Personenrettung mit Leitern

Weil sie immer und überall, rund um die Uhr, zur Hilfe bereit sind, genießen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ein hohes Ansehen, zumindest bei den meisten Menschen. Gerade die Kameraden sind es, die freiwillig oft an ihre physischen und psychischen Grenzen gehen, um Menschenleben zu retten und bergen.

Die Leitstelle vermittelte auch 508 mal die Hilfe bei Störungen in der Wasser-, Gas- und Energieversorgung.
Im Notfall sollte man immer die Telefonnummer 112 anrufen, denn hier kann man schnelle professionelle Hilfe erwarten.
Text und Fotos: Günter Herting
Autor: khh

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