Do, 18:02 Uhr
07.01.2010
Mit wachen Augen unterwegs
Regionalgeschichte begeistert die Menschen im Kyffhäuserkreis. Das zeigt nicht zuletzt eine Bilanz des Programms Zeitensprünge, bei dem Jugendliche Materialien zu lokalen Geschichtsthemen erstellen. In der Landtagsabgeordneten Dorothea Marx (SPD) hat das Programm hier einen starken Unterstützer. Dazu erreichte kn folgende Information...
Mit insgesamt zwölf Projekten ist der Kreis thüringenweit einer der Spitzenreiter. Für 2010 können noch bis 15. Januar Bewerbungen eingereicht werden.
SONDERSHAUSEN
Ob Römisches Reich, Napoleonische Kriege oder die Weimarer Republik – im Geschichtsunterricht bleibt kaum Zeit, um Welt- und Deutsche Geschichte umfassend zu ergründen. Erst recht bleibt da die regionale Vergangenheit auf der Strecke. Doch gerade die Begebenheiten, die einst vor der eigenen Haustür stattfanden, jene Geschichten und Anekdoten, die fast vergessen waren, das sind die Ereignisse, die in jungen Menschen das Bewusstsein bestärken, dass auch sie ihren Platz im Weltgeschehen haben und ihr Einfluss bedeutungsvoll ist. Es ist wichtig, junge Menschen zu animieren, mit wachen Augen durch die Welt zugehen. Sich einzusetzen für Überzeugungen und gegen Unrecht. Der Weg dahin führt über die Entdeckung der Geschichte, sagt die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD). Sie unterstützt das Jugendprogramm Zeitensprünge, eine Initiative der Stiftung Demokratische Jugend, gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und dem Landesjugendring.
Zum siebten Mal können sich Teams bewerben, die sich mit den spannenden Geschichten aus ihren Heimatregionen befassen wollen. Forschungszeitraum ist das 20. Jahrhundert. Viele Projekte sind im Kyffhäuserkreis bereits im Rahmen dieses Programms entstanden, sie sind angesiedelt von Roßleben bis Helbedündorf, von Schernberg bis Heldrungen. Jugendliche aus ganz verschiedenen Teilen des Kreises haben sich schon zu Zeitenspringer-Teams zusammengefunden und Interessantes zum Beispiel über Heeresmunitionsanlagen, das Kurwesen oder das jüdische Leben herausgefunden. Das zeigt, dass im Kyffhäuserkreis aufwühlende, erschreckende, aber auch beeindruckende Geschichten entdeckt und erzählt werden wollen. Ein Gefühl der Verwurzelung in der Region ist nicht selten das Resultat dieser wunderbaren Geschichtsexkurse. Auch das ist mir ein Anliegen, junge Menschen für ihre Region zu begeistern, der Abwanderung kreativ etwas entgegenzusetzen, bekräftigt die Sondershäuserin. Sie ist stolz, dass sich schon so viele Teams auf die Spuren ihrer Ahnen begeben haben – zwölf Projekte von thüringenweit 143 sind allein im Kyffhäuserkreis entstanden. Mehr kann nur der Unstrut-Hainich-Kreis vorweisen.
Dorothea Marx hofft, dass sich auch 2010 wieder viele Zeitenspringer auf die Suche begeben. Wer sich für das Programm interessiert, kann sich in ihrem Bürgerbüro Informationsbroschüren abholen. Sie liegen in der Ferdinand-Schlufter-Straße 23-25 (1. Obergeschoss) bereit. Doch Eile ist angesagt, Bewerbungsschluss ist der 15. Januar. Eine Jury entscheidet im Februar über die Förderung, denn für Recherche und Dokumentation in Form von Broschüren, Filmen, Fotos oder Ausstellungen werden bis zu 1100 Euro gewährt. Die Projektarbeit startet dann im März. Neue Teams erhalten außerdem ein Starterset mit Digitalkamera und Aufnahmetechnik.
Wahlkreisbüro Marx
Autor: khhMit insgesamt zwölf Projekten ist der Kreis thüringenweit einer der Spitzenreiter. Für 2010 können noch bis 15. Januar Bewerbungen eingereicht werden.
SONDERSHAUSEN
Ob Römisches Reich, Napoleonische Kriege oder die Weimarer Republik – im Geschichtsunterricht bleibt kaum Zeit, um Welt- und Deutsche Geschichte umfassend zu ergründen. Erst recht bleibt da die regionale Vergangenheit auf der Strecke. Doch gerade die Begebenheiten, die einst vor der eigenen Haustür stattfanden, jene Geschichten und Anekdoten, die fast vergessen waren, das sind die Ereignisse, die in jungen Menschen das Bewusstsein bestärken, dass auch sie ihren Platz im Weltgeschehen haben und ihr Einfluss bedeutungsvoll ist. Es ist wichtig, junge Menschen zu animieren, mit wachen Augen durch die Welt zugehen. Sich einzusetzen für Überzeugungen und gegen Unrecht. Der Weg dahin führt über die Entdeckung der Geschichte, sagt die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD). Sie unterstützt das Jugendprogramm Zeitensprünge, eine Initiative der Stiftung Demokratische Jugend, gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und dem Landesjugendring.
Zum siebten Mal können sich Teams bewerben, die sich mit den spannenden Geschichten aus ihren Heimatregionen befassen wollen. Forschungszeitraum ist das 20. Jahrhundert. Viele Projekte sind im Kyffhäuserkreis bereits im Rahmen dieses Programms entstanden, sie sind angesiedelt von Roßleben bis Helbedündorf, von Schernberg bis Heldrungen. Jugendliche aus ganz verschiedenen Teilen des Kreises haben sich schon zu Zeitenspringer-Teams zusammengefunden und Interessantes zum Beispiel über Heeresmunitionsanlagen, das Kurwesen oder das jüdische Leben herausgefunden. Das zeigt, dass im Kyffhäuserkreis aufwühlende, erschreckende, aber auch beeindruckende Geschichten entdeckt und erzählt werden wollen. Ein Gefühl der Verwurzelung in der Region ist nicht selten das Resultat dieser wunderbaren Geschichtsexkurse. Auch das ist mir ein Anliegen, junge Menschen für ihre Region zu begeistern, der Abwanderung kreativ etwas entgegenzusetzen, bekräftigt die Sondershäuserin. Sie ist stolz, dass sich schon so viele Teams auf die Spuren ihrer Ahnen begeben haben – zwölf Projekte von thüringenweit 143 sind allein im Kyffhäuserkreis entstanden. Mehr kann nur der Unstrut-Hainich-Kreis vorweisen.
Dorothea Marx hofft, dass sich auch 2010 wieder viele Zeitenspringer auf die Suche begeben. Wer sich für das Programm interessiert, kann sich in ihrem Bürgerbüro Informationsbroschüren abholen. Sie liegen in der Ferdinand-Schlufter-Straße 23-25 (1. Obergeschoss) bereit. Doch Eile ist angesagt, Bewerbungsschluss ist der 15. Januar. Eine Jury entscheidet im Februar über die Förderung, denn für Recherche und Dokumentation in Form von Broschüren, Filmen, Fotos oder Ausstellungen werden bis zu 1100 Euro gewährt. Die Projektarbeit startet dann im März. Neue Teams erhalten außerdem ein Starterset mit Digitalkamera und Aufnahmetechnik.
Wahlkreisbüro Marx