Mi, 16:56 Uhr
13.01.2010
Baronin Freimann als Gast
So schnell kann es gehen: Zu Weihnachten wusste die in Berlin geborene Sopranistin Manja Neumann noch nicht, dass sie in diesem Monat in Nordhausen in der Oper Der Wildschütz Premiere haben würde...
Die Verletzung einer Kollegin des Theaters Nordhausen machte es plötzlich notwendig, für die weiteren Proben und die ersten Vorstellungen einen Gast für die Partie der Baronin Freimann zu engagieren.
Eingesprungen (Foto: Theater Nordhausen)
Manja Neumann ist mit der Partie bestens vertraut: Als die freischaffende Künstlerin sich 2005 bis 2008 zu einem festen Engagement entschloss, sang sie am Landestheater Coburg u. a. diese Rolle mit viel Erfolg. Die Kritik in der Opernzeitschrift orpheus von 2008 ist eine gute Empfehlung: Die Krone unter den gesanglichen Leistungen gebührt eindeutig Manja Neumann als Baronin Freimann. Sie verfügt über einen wunderbaren, dunkel timbrierten, warmen und tiefsinnigen Sopran italienischer Schulung.
Ihre musikalische Ausbildung erhielt die junge Sängerin in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Schon während des Studiums bot man ihr Partien an der Komischen Oper Berlin an, wo sie seitdem ständiger Gast ist. Im Jan-Kiepura-Wettbewerb 2005 maß sich die lyrische Sopranistin mit anderen Sängern und wurde Finalistin. Als Gast arbeitete sie auch am Brandenburger Theater und am Opernhaus Halle. Manja Neumann steht in Opern und Operetten auf der Bühne.
Ihr Opernrepertoire umfasst Rollen wie beispielsweise die Micaela aus Carmen, die Linetta aus Die Liebe zu den drei Orangen oder die Pamina in der Zauberflöte, die sie gerade im vergangenen Sommer auf einer deutschlandweiten Tournee sang. In der Operette war sie bisher u. a. als Frau Luna und als Sylva Varescu in der Csárdásfürstin zu erleben.
Doch auch Konzerte sind Manja Neumanns Sache. Im Konzertsaal der Berliner Philharmonie konnte sie 2008 mit dem Sopranpart in Dvořáks Oratorium Die Geisterbraut überzeugen.
Nun also kurzfristig Nordhausen. Regisseurin Kerstin Weiß ist trotz der Kurzfristigkeit guter Dinge, denn die Gast-Baronin bringt eine erfreuliche Professionalität mit. Gern hätte sich Manja Neumann, nachdem sie bereits eine Woche mit den Kollegen gemeinsam probiert hatte, zur Einführungsmatinee auch dem Publikum vorgestellt: Doch an dem Tag verzeichnete ihr Terminkalender bereits ein Konzert in Berlin. Nun wird sie also am 22. Januar zum ersten Mal vor das Nordhäuser Publikum treten: Manja Neumann alias Baronin Freimann, eine junge Witwe, Schwester des Grafen.
Karten für die Komische Oper Der Wildschütz gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/knDie Verletzung einer Kollegin des Theaters Nordhausen machte es plötzlich notwendig, für die weiteren Proben und die ersten Vorstellungen einen Gast für die Partie der Baronin Freimann zu engagieren.
Eingesprungen (Foto: Theater Nordhausen)
Manja Neumann ist mit der Partie bestens vertraut: Als die freischaffende Künstlerin sich 2005 bis 2008 zu einem festen Engagement entschloss, sang sie am Landestheater Coburg u. a. diese Rolle mit viel Erfolg. Die Kritik in der Opernzeitschrift orpheus von 2008 ist eine gute Empfehlung: Die Krone unter den gesanglichen Leistungen gebührt eindeutig Manja Neumann als Baronin Freimann. Sie verfügt über einen wunderbaren, dunkel timbrierten, warmen und tiefsinnigen Sopran italienischer Schulung.Ihre musikalische Ausbildung erhielt die junge Sängerin in ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Schon während des Studiums bot man ihr Partien an der Komischen Oper Berlin an, wo sie seitdem ständiger Gast ist. Im Jan-Kiepura-Wettbewerb 2005 maß sich die lyrische Sopranistin mit anderen Sängern und wurde Finalistin. Als Gast arbeitete sie auch am Brandenburger Theater und am Opernhaus Halle. Manja Neumann steht in Opern und Operetten auf der Bühne.
Ihr Opernrepertoire umfasst Rollen wie beispielsweise die Micaela aus Carmen, die Linetta aus Die Liebe zu den drei Orangen oder die Pamina in der Zauberflöte, die sie gerade im vergangenen Sommer auf einer deutschlandweiten Tournee sang. In der Operette war sie bisher u. a. als Frau Luna und als Sylva Varescu in der Csárdásfürstin zu erleben.
Doch auch Konzerte sind Manja Neumanns Sache. Im Konzertsaal der Berliner Philharmonie konnte sie 2008 mit dem Sopranpart in Dvořáks Oratorium Die Geisterbraut überzeugen.
Nun also kurzfristig Nordhausen. Regisseurin Kerstin Weiß ist trotz der Kurzfristigkeit guter Dinge, denn die Gast-Baronin bringt eine erfreuliche Professionalität mit. Gern hätte sich Manja Neumann, nachdem sie bereits eine Woche mit den Kollegen gemeinsam probiert hatte, zur Einführungsmatinee auch dem Publikum vorgestellt: Doch an dem Tag verzeichnete ihr Terminkalender bereits ein Konzert in Berlin. Nun wird sie also am 22. Januar zum ersten Mal vor das Nordhäuser Publikum treten: Manja Neumann alias Baronin Freimann, eine junge Witwe, Schwester des Grafen.
Karten für die Komische Oper Der Wildschütz gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.