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Fr, 14:15 Uhr
15.01.2010

Landrat an der Nadel

Heute haben 123 Polizisten und weitere Spender aus ganz Nordthüringen in der Polizeidirektion Nordhausen eine Blutprobe abgegeben, um sich typisieren zu lassen. Der Hintergrund der Aktion: Ein Kollege aus der Nordhäuser Polizeidirektion, Carsten Grunert, ist mit Anfang 30 an akuter Leukämie erkrankt und braucht nun eine Stammzellentransplantation...

An der Nadel (Foto: J. Piper) An der Nadel (Foto: J. Piper)
Schwester Uta vom Südharz-Krankenhaus nimmt Landrat Claus eine kleine Blutprobe zur Typisierung ab

Um ihm und anderen Patienten zu helfen, hat das Südharz-Krankenhaus und die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH die Typisierungsaktion organisiert. Das Südharz-Krankenhaus ist mit seinem Blutspendedienst und Schwestern vor Ort, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Die Schirmherrschaft über die Suche nach einem geeigneten Spender in der Region hat Landrat Joachim Claus übernommen, der heute die Gelegenheit nutzte, um sich gleich selbst typisieren zu lassen und die Aktion finanziell zu unterstützen.

Dieser Aktionsvormittag in der Polizeidirektion ist einer von mehreren Typisierungen in der Region. „Wir haben noch vor Weihnachten 111 Typisierungen in der Kaserne in Sondershausen erreicht“, berichtete die Mutter von Carsten Grunert, Uta Schramm. „Ich bedanke mich vor allem bei Sven Köhn vom Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses und bei Frank Kluczkowski vom Kriminaldauerdienst. Ohne deren Hilfe und Unterstützung hätte ich das alles nicht geschafft.“

Weitere Termine, bei denen sich Menschen aus der Region typisieren lassen können, sind am Sonntag, 24. Januar, von 16 bis 18 Uhr in der Räumen des DRK in Sondershausen und am Freitag, 29. Januar im Südharz-Krankenhaus. Von 15 bis 18 Uhr können dann Südharzer zwischen 18 und 55 Jahren in guter gesundheitlicher Verfassung im Speiseraum des Krankenhauses eine Blutprobe abgeben, die dann auf die Gewebemerkmale untersucht wird. Kostenlose Parkplätze gibt es für Spender auf dem Verwaltungs-Parkplatz P3. Viele Mitarbeiter des Südharz-Krankenhauses haben schon angekündigt, diesen Termin zu nutzen, um sich selbst zu typisieren zu lassen.

Die Registrierung und Untersuchung einer Probe kostet die DKMS 50 Euro. Denn Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Um ihre Spenderdatei zu erweitern, ist die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft auf Geldspenden angewiesen. Daher benötigt die DKMS finanzielle Unterstützung. „Ich möchte mich in diesem Zusammenhang bei allen Leuten bedanken, die schon für unsere Aktion gespendet haben. Auch kleine Summen machen den Kohl fett. An Firmen haben bislang Henning Bau aus Urbach und Baural aus Sondershausen gespendet. Baural hat uns mit 1.000 Euro unterstützt“, sagte Uta Schramm.

Auch die Sparkasse Nordhausen spendet 1.000 Euro, um möglichst viele Typisierungen zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet die Sparkasse gemeinsam mit dem Südharz-Krankenhaus ihren eigenen Mitarbeitern einen hausinternen Typisierungstermin an, für den sich bereits über 50 Mitarbeiter angemeldet haben.

Wer sich ebenfalls mit einer Spende beteiligen möchte, kann dies auf folgendem Konto tun: 305 001 949 bei der Kreissparkasse Nordhausen, BLZ 820 540 52. Weitere Informationen zur DKMS gibt es auch unter www.dkms.de
Autor: nnz/kn

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