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So, 14:01 Uhr
17.01.2010

Mehr Demokratie wagen

Der Verein "Mehr Demokratie e.V." hat jetzt Landesverband in Thüringen gegründet. Dessen Ziel: Bürger sollen stärker an Entscheidungen im Freistaat teilhaben. Hier die Einzelheiten...


Mehr Demokratie e.V. hat am gestrigen Samstag in Neudietendorf bei Erfurt einen Landesverband Thüringen gegründet. Damit sind die mehr als 90 Thüringer Mitglieder und 50 Förderer des bundesweiten Vereins nun auch im Freistaat organisiert. Bei der Gründungsver sammlung mit 30 Mitgliedern wurde eine Satzung verabschiedet und der siebenköpfige Vor stand gewählt.

Hauptziel der Arbeit von "Mehr Demokratie in Thüringen" ist der Ausbau der Beteiligungsrechte für Bürgerinnen und Bürger. Gedacht ist auch an ein Beratungsangebot für Initiativen, die Bürgerbegehren planen. Zum Sprecher des Landesverbandes wurde Ralf-Uwe Beck bestimmt; er ist auch Sprecher des 20 Organisationen starken "Bündnisses für Mehr Demokratie in Thüringen".

Gewählt wurden zudem Holger Auerswald aus Suhl, Knut Schurtzmann aus Hermsdorf und Dr. Joachim Linck aus Erfurt, ehemaliger Direktor des Thüringer Landtages und Honorarprofessor an der Jenaer Universität, sowie aus Eisenach Christiane Leischner, Karolin Schulz und Stefan Schweßinger.

Der deutschlandweit aktive, politisch unabhängige Verein Mehr Demokratie setzt sich seit über 20 Jahren für den Ausbau der direkten Demokratie auf allen politischen Ebenen ein. In Thüringen wird diese Arbeit seit elf Jahren
vom "Bündnis für Mehr Demokratie in Thüringen" getragen. Das Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden hat erfolgreich mit zwei Volksbegehren Reformen der direkten Demokratie im Freistaat durchgesetzt. Die einzelnen Mitglieder von Mehr Demokratie e.V. in Thüringen waren jedoch bisher nicht in einem eigenen Landesverband organisiert.

"Volksbegehren können nur mit einem breiten Bündnis zum Erfolg geführt werden. Dieses in Thüringen bewährte Bündnis bleibt bestehen. Mit dem Landesverband werden wir die Arbeit thematisch verbreitern", betont Beck. So würde der Landesverband einen Katalog denkbarer Demokratie-Reformen im
Freistaat ausarbeiten, aber auch über Beteiligungsinstrumente informieren und für eine Beteiligung werben.
Autor: nnz/kn

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