Do, 14:12 Uhr
28.01.2010
IHK: 18.000 Jobs weg - durch Winter
Der harte Winter hat den Arbeitsmarkt fest im Griff. 139.942 Arbeitslose – 17.994 mehr als im Dezember 2009 – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Und die sollen vor allem wegen des harten Winters verloren gegangen sein...
Die derzeit frostigen Temperaturen haben erwartungsgemäß auch auf dem Arbeitsmarkt für eine kleine Eiszeit gesorgt. Gerade in den stark witterungsabhängigen Branchen, wie dem Baugewerbe, ist im gegenwärtig kalten und schneereichen Winter eine unfreiwillige Ruhepause eingetreten, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Viele Beschäftigte würden deshalb vorübergehend ihren Job verlieren oder freie Stellen zunächst nicht besetzt. Gleichwohl bleibe auch zu Jahresbeginn die große konjunkturelle Entlassungswelle aus.
Wir liegen im Moment immer noch unter den Arbeitslosenzahlen zu Beginn des Jahres 2009. Und auch für die kommenden Monate lassen die Beschäftigungspläne der Unternehmen auf eine weitere Stabilisierung der Arbeitsmarktsituation hoffen, zeigt sich der IHK-Chef zuversichtlich. Laut jüngster Konjunkturumfrage beabsichtige die Mehrzahl der Firmenchefs, den Personalbestand beizubehalten.
Vor allem die Industriebetriebe setzten Hoffnungen in eine weitere konjunkturelle Erholung. Die Einstellungsbereitschaft der Manager habe sich in den letzten sechs Monaten deutlich verbessert. Wollten im Herbst 2009 noch 35 Prozent ihre Arbeitsplätze reduzieren, sind es aktuell nur 24 Prozent.
Allerdings warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer vor zuviel Optimismus: Mit einer Trendwende hin zu mehr Beschäftigung und neuen Jobs können wir trotz positiven Wachstums vorerst nicht rechnen. Die Unternehmer agieren angesichts zahlreicher Risiken, vor allem zunehmender Finanzierungsengpässe, mit entsprechender Vorsicht.
Autor: nnzDie derzeit frostigen Temperaturen haben erwartungsgemäß auch auf dem Arbeitsmarkt für eine kleine Eiszeit gesorgt. Gerade in den stark witterungsabhängigen Branchen, wie dem Baugewerbe, ist im gegenwärtig kalten und schneereichen Winter eine unfreiwillige Ruhepause eingetreten, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Viele Beschäftigte würden deshalb vorübergehend ihren Job verlieren oder freie Stellen zunächst nicht besetzt. Gleichwohl bleibe auch zu Jahresbeginn die große konjunkturelle Entlassungswelle aus.
Wir liegen im Moment immer noch unter den Arbeitslosenzahlen zu Beginn des Jahres 2009. Und auch für die kommenden Monate lassen die Beschäftigungspläne der Unternehmen auf eine weitere Stabilisierung der Arbeitsmarktsituation hoffen, zeigt sich der IHK-Chef zuversichtlich. Laut jüngster Konjunkturumfrage beabsichtige die Mehrzahl der Firmenchefs, den Personalbestand beizubehalten.
Vor allem die Industriebetriebe setzten Hoffnungen in eine weitere konjunkturelle Erholung. Die Einstellungsbereitschaft der Manager habe sich in den letzten sechs Monaten deutlich verbessert. Wollten im Herbst 2009 noch 35 Prozent ihre Arbeitsplätze reduzieren, sind es aktuell nur 24 Prozent.
Allerdings warnt der IHK-Hauptgeschäftsführer vor zuviel Optimismus: Mit einer Trendwende hin zu mehr Beschäftigung und neuen Jobs können wir trotz positiven Wachstums vorerst nicht rechnen. Die Unternehmer agieren angesichts zahlreicher Risiken, vor allem zunehmender Finanzierungsengpässe, mit entsprechender Vorsicht.