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Di, 10:06 Uhr
02.02.2010

Fair-Talent

In Thüringen sollen in den kommenden Jahren begabte Kinder gezielt gefördert werden. Die Zielgruppe sind Kindern aus sozial komplizierten Verhältnissen, die Förderung beginnt bereits in der Grundschule. Hier die Einzelheiten zu dem Projekt


Über den Bildungserfolg eines jungen Menschen entscheidet heute oft nicht seine Begabung, sondern seine Herkunft: So studieren mehr als 80 Prozent aller Akademiker-Kinder, während weniger als 20 Prozent aller Nicht-Akademiker-Kinder den Sprung an die Universität schaffen. Das neue Stipendienprogramm FairTalent der Roland Berger Stiftung, das die Deutsche Bank ermöglicht, soll ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit leisten.

"Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bank es uns ermöglicht, mit FairTalent jetzt auch in Thüringen begabte Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen zu unterstützen", sagte Prof. Dr. Roland Berger, Stifter und Vorsitzender des Kuratoriums der Roland Berger Stiftung.

Auch Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, betonte die besondere Wichtigkeit der Bildungsförderung: "Chancen- und das heißt vor allem Bildungsgerechtigkeit ist von entscheidender Bedeutung für das weitere wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands und darüber hinaus für die Akzeptanz unseres gesamten Gesellschaftssystems. Deshalb finanziert die Deutsche Bank jetzt in dem Programm FairTalent die Ausbildung begabter junger Menschen aus sozial benachteiligten Familien."

Das neue Programm orientiert sich am Vorbild des erfolgreichen Stipendienprogramms "Fit für Verantwortung", mit dem die Roland Berger Stiftung bereits 160 junge Menschen aus Bayern, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen fördert. Mit FairTalent werden weitere jeweils 50 Stipendienplätze in Hessen, Sachsen und Thüringen geschaffen.

Das Besondere an FairTalent: Das Programm beginnt bereits in der Grundschule und unterstützt die Kinder bis zum Abitur. So kann beispielsweise ein Zweitklässler zehn Jahre lang gefördert werden. Jeder Stipendiat erhält seinen persönlichen Förderplan, und ein ehrenamtlicher Mentor begleitet ihn auf seinem Bildungsweg. Seminare zu verschiedensten Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport sind ebenso Bausteine des Förderprogramms wie Ferienakademien, fachliche Unterstützung und Studientage.

Die Bewerbungsunterlagen für FairTalent werden Anfang Februar an die Schulen in Thüringen verschickt. Bewerben können sich Kinder und Jugendliche von der ersten Grundschulklasse bis zur 11. Klasse an allgemeinbildenden Schulen. Die Kinder sollen durch diese Förderung die Hochschulreife erreichen. Die Bewerbungsfrist endet am 1. April 2010.

Informationen zum Programm FairTalent erhalten Bewerber unter
folgender Adresse:
Roland Berger Stiftung
Claudia Piatzer
Projektleitung
Telefon: 089/9230-9502 und per Mail
claudia.piatzer@org.rolandberger.com
Autor: nnz/kn

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