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Di, 20:39 Uhr
02.02.2010

Sehr empfehlenswerte Ausstellung

Heute wurde in Sondershausen die Ausstellung "Manuela Haufschild: Airbrush, Encaustic, Aquarell, Bleistift" im Rathaus im Beisein vieler Gäste, auch aus dem benachbarten Kreis Nordhausen, eröffnet, obwohl der draußen recht heftige Schneefall nicht gerade animierte, das Haus zu verlassen. Kn war dabei und hat es nicht bereut...

Woher kommt die Künstlerin Manuela Haufschild? Geboren Nordhausen wohnt sie jetzt im Storchendorf Görsbach. Storchendorf deshalb, weil dort schon seit einigen Jahren ein Storch aus dem hohen Norden überwintert, wie Bürgermeister Joachim Kreyer in seiner Laudatio zu berichten wusste.

Aber auch so konnte der Bürgermeister viel erstaunliches von Manuela Haufschild berichten. Von der Mitarbeiterin beim Finanzamt Nordhausen über die Mitarbeiterin bei der Verlagsgesellschaft "2-H Marketing" und beim Verlag "Manfred Becker" machte sie sich seit 1997 selbstständig als Grafik Designerin und ist seit 2004 - Mitglied VG Bild Kunst.

Ausstellung Manuela haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Manuela haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Damit verbunden eine interessant Berufsentwicklung Steuerfachangestellte, Werbekauffrau und dann das Diplom für Werbegrafik und Design (Fachschule Hamburg). Manuela Haufschild selbst betonte, dass ihr die Airbrushseminare bei J. Douglas in Berlin sehr viel bei der künstlerischen Entwicklung gebracht hat.

Die heutige Ausstellung, die noch bis 26.03.2010 im Foyer des Rathauses Sondershausen zu besichtigen. Es ist aber nicht die erste Ausstellung von Manuela Haufschild. Ausstellungen von ihr war schon im Urbacher Pfarrhaus, bei der Airbrushmesse in Frankfurt /Main, im Heringer Schloss, in der Kreissparkasse Nordhausen und in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen.

Ausstellung Manuela haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Manuela haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Manuela Haufschild steht hier vor zwei ihrer typischen Airbrush-Arbeiten. Nicht nur Bürgermeister Kreyer war ob der Detailtreue so begeistert, dass er meinte Fotos vor sich zu haben. Insbesondere beigeisterte ihn das Bild vom Schloss im Schnee, dass ihn gleich an die gerade vorhandenen Wetterlage erinnerte. Sehr schön war, dass die Organisatoren der Ausstellung um Museumsdirektorin Christa Hirschler, auch zu zwei wichtigen Techniken erklärende Worte ausgelegt hatten. Kn hat sich die Mühe gemacht und das Ganze für Sie abgetippt, da sind Sie gleich entsprechend informiert sind, wenn Sie die Ausstellung besichtigen.

Airbrush
Airbrush entwickelt sich zu einer immer beliebteren Technik. Einerseits wird sie im künstlerischen und graphischen Bereich eingesetzt, andererseits wird sie auch im Lackierhandwerk genutzt (Autolackierung). Die Möglichkeiten des Airbrushen's sind so vielfältig, dass eine vollständige Auflistung nicht möglich ist.

Im Vergleich zu anderen Maltechniken ist das Brushen eine relativ junge Technik, obwohl seit ihrer Erfindung schon über 100 Jahre vergangen sind. Airbrush - wörtlich übersetzt "Luftpinsel", setzt Spritzpistolen ein, um Künstlerfarben zu applizieren. Mit Hilfe von Druckluft (Kompressor), werden Farbpartikel von der Spritzpistole gegen das Objekt geschleudert.
Diese Technik ist durch eine hohe technische Ausstattung gekennzeichnet (Spritzpistole, Kompressor, Schneidwerkzeug). Es fallen Maskier- und Schablonierarbeiten an, um bestimmte Objektbereiche aus dem Spritzstrahl zu nehmen.

Schablonen sind wieder verwendbare Formen, die aus unterschiedlichen Materialien (PVC, Karton, Folie) bestehen. Sie werden gegen den Spritzstrahl gehalten, den sie dann teilweise abhalten. Je nach Entfernung zum Objekt erhält man weiche oder scharfe Übergänge bei den Flächen. Beim Maskieren werden die Teile abgedeckt, die nicht mit der Farbe gespritzt werden sollen (selbstklebende Folien, Papier). Aufwendige und komplizierte Arbeiten bedürfen einer gewissen Erfahrung. Diese lässt sich durch viel Üben, Geduld und Nachspritzen von Arbeiten sammeln.

Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch wenn im obigen Bild Manuela Haufschild gerade die Airbrush-Technik erläutert, ist sehr schön zu erleben, wie ein Bild in der Encaustic-Technik wirkt:

Encaustic
Wie alles, so ist auch die Encausticmalerei nicht neu. Viele Künstler arbeiten seit Jahrzehnten mit dieser Technik und stellen damit einzigartige Wandgemälde, Bilder, Truhenbeschichtungen oder Wandbehänge her. Wachsfarben gab es schon lange bevor die Ölmalerei entdeckt wurde.

Mit einem elektrischen Maleisen (auch wenn so ein Gerät wie ein kleines Bügeleisen , siehe Bildergalerie, aussieht, es ist kein normales Bügeleisen) werden die nach alten Rezepturen gefertigten Farbmischungen aus natürlichem Bienenwachs auf einem Karton vermalt. Beim Auftragen der Farben entstehen fantastische Strukturen und leuchtende Farbverläufe. Das fertige Bild wird anschließend mit einem weichen Tuch poliert, um die Leuchtkraft der Farbpigmente hervorzuheben, die im Bienenwachs eingebettet sind. Wachsbilder überdauern viele Jahre - Zeugnisse aus der Antike und dem alten Ägypten sind bis heute erstaunlich gut erhalten geblieben. Encaustic ist ein entspannendes und meditatives Malerlebnis.
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Manuela Haufschild (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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