Mi, 07:03 Uhr
03.02.2010
Stasizentrale besucht
Anlässlich des 20. Jahrestag der Erstürmung der Stasi-Zentrale besuchte der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle (CDU) zusammen mit den anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Räumlichkeiten der Stasi-Zentrale, heute Sitz der sogenannten Birthler-Behörde. Sie hielten dort eine Klausurtagung ab...
Am 15.Januar 1990 erfolgte die Besetzung der Berliner Stasi-Zentrale in der Normannenstraße, Hauptsitz des Ministeriums für Staatssicherheit, durch Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung. Die Bürgerrechtler bereiteten so mit großem Mut dem gefährlichen Apparat ein Ende.
Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Marianne Birthler, stellte im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten den Stand der Arbeit der Aufarbeitung der riesigen Karteien vor.
In den letzten Tagen der DDR zerrissen die Mitarbeiter der Stasi in aller Hektik ihre Akten, um die Wahrheit über die Schwere ihrer Ermittlungstätigkeit zu verschleiern. 16.000 Säcke mit zerrissenen Akten konnten aber sichergestellt werden.
Der Inhalt von 400 dieser sogenannten Schnipsel-Säcke ist zwischenzeitlich per Hand in mühevoller Kleinarbeit zusammengesetzt worden. Zur Zeit wird vom Fraunhofer-Institut eine Technologie entwickelt, die Zusammensetzung der Schnipsel mit Hilfe der Technik zu beschleunigen. Johannes Selle setzt sich dafür ein, dass diese sogenannte Schnipsel-Maschine eingesetzt werden kann.
Der Thüringer Abgeordnete ist kürzlich als Mitglied in das Kuratorium der Stiftung "Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR" gewählt worden. Er setzt sich für eine Entfristung der Stasi-Unterlagen ein. Die Bundeszentrale für die Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen hat zunehmend an Vertrauen gewonnen. Die Behörde hat inzwischen Modellcharakter für viele andere Länder, deshalb sollte ihr Bestand gesichert werden.
Johannes Selle hat sich auch dafür eingesetzt, dass im Bundeshaushalt eine zusätzliche Position aufgenommen wird zur Finanzierung eines Zeitzeugen-Büros. Gerade die jüngere Generation muss für die Geschichte der DDR sensibilisiert werden.
Für vorstehende Pressemitteilung besteht keine Sperrfrist.
Es wird um entsprechende Veröffentlichung gebeten. Für etwaige Nachfragen stehen Ihnen meine Mitarbeiter Frau Dr. Kaiser (Berlin) oder Herr Bernhard (Sömmerda) unter den Telefonnummern (030) 22770064, bzw. (03634) 3145582 gern zur Verfügung.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khhAm 15.Januar 1990 erfolgte die Besetzung der Berliner Stasi-Zentrale in der Normannenstraße, Hauptsitz des Ministeriums für Staatssicherheit, durch Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung. Die Bürgerrechtler bereiteten so mit großem Mut dem gefährlichen Apparat ein Ende.
Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Marianne Birthler, stellte im Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten den Stand der Arbeit der Aufarbeitung der riesigen Karteien vor.
In den letzten Tagen der DDR zerrissen die Mitarbeiter der Stasi in aller Hektik ihre Akten, um die Wahrheit über die Schwere ihrer Ermittlungstätigkeit zu verschleiern. 16.000 Säcke mit zerrissenen Akten konnten aber sichergestellt werden.
Der Inhalt von 400 dieser sogenannten Schnipsel-Säcke ist zwischenzeitlich per Hand in mühevoller Kleinarbeit zusammengesetzt worden. Zur Zeit wird vom Fraunhofer-Institut eine Technologie entwickelt, die Zusammensetzung der Schnipsel mit Hilfe der Technik zu beschleunigen. Johannes Selle setzt sich dafür ein, dass diese sogenannte Schnipsel-Maschine eingesetzt werden kann.
Der Thüringer Abgeordnete ist kürzlich als Mitglied in das Kuratorium der Stiftung "Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR" gewählt worden. Er setzt sich für eine Entfristung der Stasi-Unterlagen ein. Die Bundeszentrale für die Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen hat zunehmend an Vertrauen gewonnen. Die Behörde hat inzwischen Modellcharakter für viele andere Länder, deshalb sollte ihr Bestand gesichert werden.
Johannes Selle hat sich auch dafür eingesetzt, dass im Bundeshaushalt eine zusätzliche Position aufgenommen wird zur Finanzierung eines Zeitzeugen-Büros. Gerade die jüngere Generation muss für die Geschichte der DDR sensibilisiert werden.
Für vorstehende Pressemitteilung besteht keine Sperrfrist.
Es wird um entsprechende Veröffentlichung gebeten. Für etwaige Nachfragen stehen Ihnen meine Mitarbeiter Frau Dr. Kaiser (Berlin) oder Herr Bernhard (Sömmerda) unter den Telefonnummern (030) 22770064, bzw. (03634) 3145582 gern zur Verfügung.
Wahlkreisbüro Johannes Selle