Do, 10:22 Uhr
04.02.2010
Optimistische Zukunftserwartungen
Ende des Jahres ist auch die Krise im Kyffhäuserkreis angekommen, so Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Service-Center der IHK in Nordhausen, gegenüber kn. Optimistische Zukunftserwartungen bannen jedoch die Auswirkungen der Krise, heißt es weiter in der Meldung, die Sie hier im Einzelnen finden...
Deutlich spürbarer wurde die Krise am Ende des Jahres für die Unternehmen im Kyffhäuserkreis. Während die Automobil- und zuliefergeprägten Regionen des Kammerbezirkes schon wesentlich früher die Auswirkungen der Krise zu spüren bekamen, sind sie nun im Kyffhäuserkreis angekommen. Im Ergebnis der Konjunkturumfrage schätzen nur noch 33 % der Unternehmen die gegenwärtige Geschäftslage als gut ein. Verdoppelt hingegen haben sich diejenigen, die eine Verschlechterung erwarten.
Steigenden Beschäftigungszahlen sehen lediglich 9 % der Unternehmen entgegen, während 62 % von einer gleich bleibenden Beschäftigungstendenz ausgehen. Einen Abbau von Arbeitskräften, der sowohl saisonal als auch krisenbedingt ist, erwarten 29 %.Trotz Auswirkungen der Krise möchten die Unternehmen im Bereich Bau, Dienstleistung, Handel und Gastronomie keine Arbeitskräfte entlassen, wobei das verarbeitende Gewerbe mit weiteren Personalreduzierungen rechnet, während im gesamten Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer die Negativtendenz fallender Beschäftigungszahlen gestoppt wurde.
Im Bereich der Investitionstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr kaum eine Veränderung eingetreten. Ca. 60 % der Firmen planen Investitionen in steigender bzw. gleich bleibender Höhe. Bei 29 % der Unternehmen sind hingegen keine Investitionen geplant, wobei der Kammerdurchschnitt hier lediglich 15 % aufweist. Hoffnungsvoll erweisen sich jedoch die Erwartungen und Pläne, wobei 86 % der Unternehmen von gleich bleibenden bzw. besseren Zukunftsaussichten ausgehen und damit voll den Trend optimistischer Erwartungshaltung widerspiegeln. Die Industrie- und Handelskammer macht nochmals auf die Initiative "Unternehmenssicherung" aufmerksam. Hier wird Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Situationen professionelle Unterstützung angeboten.
Unternehmen in Kurzarbeit sollten die Möglichkeit nutzen, von individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten mit interessanten Fördermöglichkeiten zu profitieren. Informationen hierzu erhalten Sie in Ihrem Regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer unter Tel. 03631 908210.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center
Autor: khhDeutlich spürbarer wurde die Krise am Ende des Jahres für die Unternehmen im Kyffhäuserkreis. Während die Automobil- und zuliefergeprägten Regionen des Kammerbezirkes schon wesentlich früher die Auswirkungen der Krise zu spüren bekamen, sind sie nun im Kyffhäuserkreis angekommen. Im Ergebnis der Konjunkturumfrage schätzen nur noch 33 % der Unternehmen die gegenwärtige Geschäftslage als gut ein. Verdoppelt hingegen haben sich diejenigen, die eine Verschlechterung erwarten.
Steigenden Beschäftigungszahlen sehen lediglich 9 % der Unternehmen entgegen, während 62 % von einer gleich bleibenden Beschäftigungstendenz ausgehen. Einen Abbau von Arbeitskräften, der sowohl saisonal als auch krisenbedingt ist, erwarten 29 %.Trotz Auswirkungen der Krise möchten die Unternehmen im Bereich Bau, Dienstleistung, Handel und Gastronomie keine Arbeitskräfte entlassen, wobei das verarbeitende Gewerbe mit weiteren Personalreduzierungen rechnet, während im gesamten Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer die Negativtendenz fallender Beschäftigungszahlen gestoppt wurde.
Im Bereich der Investitionstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr kaum eine Veränderung eingetreten. Ca. 60 % der Firmen planen Investitionen in steigender bzw. gleich bleibender Höhe. Bei 29 % der Unternehmen sind hingegen keine Investitionen geplant, wobei der Kammerdurchschnitt hier lediglich 15 % aufweist. Hoffnungsvoll erweisen sich jedoch die Erwartungen und Pläne, wobei 86 % der Unternehmen von gleich bleibenden bzw. besseren Zukunftsaussichten ausgehen und damit voll den Trend optimistischer Erwartungshaltung widerspiegeln. Die Industrie- und Handelskammer macht nochmals auf die Initiative "Unternehmenssicherung" aufmerksam. Hier wird Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Situationen professionelle Unterstützung angeboten.
Unternehmen in Kurzarbeit sollten die Möglichkeit nutzen, von individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten mit interessanten Fördermöglichkeiten zu profitieren. Informationen hierzu erhalten Sie in Ihrem Regionalen Service-Center der Industrie- und Handelskammer unter Tel. 03631 908210.
Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center