Do, 10:10 Uhr
11.02.2010
2009 - das krisenjahr?
2009 - war es das Krisenjahr? Wie sah es in den Unternehmen in Thüringen aus? Wir haben auf diese und andere Fragen eine erste statistische Antwort für Sie aufbereitet.
Die 878 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten im Dezember 2009 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat 2008 wurde arbeitstäglich bereinigt ein Umsatz-Minus von 3,8 Prozent ermittelt. Dieser Rückgang ist auf die Verringerung des Inlandsumsatzes um 3,9 Prozent und des Auslandsumsatzes um 3,6 Prozent zurückzuführen.
Dabei lag der Umsatz der Exporte Thüringens mit den Ländern der Eurozone um 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Absatz in das übrige Ausland verringerte sich um 4,7 Prozent Die Exportquote erreichte 30,0 Prozent im Dezember 2009, 0,1 Prozent mehr als im Dezember 2008.
Im Jahr 2009 betrug das Umsatzvolumen 22,2 Milliarden Euro. Zum Vorjahr verringerte sich der arbeitstäglich bereinigte Umsatz um 16,8 Prozent. Der Inlandsumsatz sank um 13,7 Prozent auf 15,4 Milliarden EUR und der Auslandsumsatz betrug 6,8 Milliarden Euro, 23,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Innerhalb der Wirtschaftszweige ging der arbeitstäglich bereinigte Umsatz im Dezember 2009 gegenüber Dezember 2008 bei der Metallerzeugung und -bearbeitung mit - 36,3 Prozent, der Getränkeherstellung mit - 31,8 Prozent und den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit - 24,1 Prozent am deutlichsten zurück.
Es folgten der Maschinenbau mit - 11,5 Prozent, die Hersteller von Möbeln mit - 8,6 Prozent, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit - 4,4 Prozent, die Hersteller von Sonstigen Waren mit - 2,4 Prozent, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit - 2,1 Prozent und die Hersteller von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren mit - 1,0 Prozent.
Steigende Umsätze zum Vorjahresmonat verzeichneten die Hersteller von Papier, Pappe und Waren daraus mit + 21,3 Prozent, die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit + 18,1 Prozent, die Hersteller von Glas- und Glaswaren usw. mit + 12,8 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen mit + 6,8 Prozent, die Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit + 5,9 Prozent, die Hersteller von Textilien mit + 3,9 Prozent, die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 2,6 Prozent und die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen mit + 0,8 Prozent.
Ende Dezember 2009 waren in den Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr tätigen Personen rund 125 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 4 951 Beschäftigte (- 3,8 Prozent) weniger als Ende Dezember 2008.
Autor: nnz/knDie 878 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe erzielten im Dezember 2009 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat 2008 wurde arbeitstäglich bereinigt ein Umsatz-Minus von 3,8 Prozent ermittelt. Dieser Rückgang ist auf die Verringerung des Inlandsumsatzes um 3,9 Prozent und des Auslandsumsatzes um 3,6 Prozent zurückzuführen.
Dabei lag der Umsatz der Exporte Thüringens mit den Ländern der Eurozone um 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Absatz in das übrige Ausland verringerte sich um 4,7 Prozent Die Exportquote erreichte 30,0 Prozent im Dezember 2009, 0,1 Prozent mehr als im Dezember 2008.
Im Jahr 2009 betrug das Umsatzvolumen 22,2 Milliarden Euro. Zum Vorjahr verringerte sich der arbeitstäglich bereinigte Umsatz um 16,8 Prozent. Der Inlandsumsatz sank um 13,7 Prozent auf 15,4 Milliarden EUR und der Auslandsumsatz betrug 6,8 Milliarden Euro, 23,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Innerhalb der Wirtschaftszweige ging der arbeitstäglich bereinigte Umsatz im Dezember 2009 gegenüber Dezember 2008 bei der Metallerzeugung und -bearbeitung mit - 36,3 Prozent, der Getränkeherstellung mit - 31,8 Prozent und den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit - 24,1 Prozent am deutlichsten zurück.
Es folgten der Maschinenbau mit - 11,5 Prozent, die Hersteller von Möbeln mit - 8,6 Prozent, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit - 4,4 Prozent, die Hersteller von Sonstigen Waren mit - 2,4 Prozent, die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln mit - 2,1 Prozent und die Hersteller von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren mit - 1,0 Prozent.
Steigende Umsätze zum Vorjahresmonat verzeichneten die Hersteller von Papier, Pappe und Waren daraus mit + 21,3 Prozent, die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit + 18,1 Prozent, die Hersteller von Glas- und Glaswaren usw. mit + 12,8 Prozent, die Hersteller von Metallerzeugnissen mit + 6,8 Prozent, die Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit + 5,9 Prozent, die Hersteller von Textilien mit + 3,9 Prozent, die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 2,6 Prozent und die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen mit + 0,8 Prozent.
Ende Dezember 2009 waren in den Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr tätigen Personen rund 125 Tausend Personen beschäftigt. Das waren 4 951 Beschäftigte (- 3,8 Prozent) weniger als Ende Dezember 2008.
