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Mo, 13:58 Uhr
15.02.2010

nnz/kn-Forum: Das Leid der Tiere

Innerhalb unserer "Tipp-Reihe" hatte wir auch über die Vorteile von Milch für Kinder informiert. Dazu erreichte uns jetzt ein Statement der Tierschutzorganisation PETA...


Menschen und Tiere geben von Natur aus nur dann Milch, wenn sie schwanger sind und ein Kind geboren wird. Kuhmilch ist also ausschließlich die Muttermilch für Kälber. Kein Säugetier trinkt die Muttermilch einer anderen Art. Kein Hund trinkt Katzenmilch, keine Kuh trinkt Menschenmilch. Kuhmilch ist für den Menschen artfremd. Sie ist ernährungsphysiologisch nicht für ihn geeignet.

Artfremde Milch macht den Menschen krank. Sie führt zu Störungen in der Verdauung. Sie steht in Zusammenhang mit vielen Krankheiten, darunter auch Osteoporose, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Allergien und Krebs.

Milchkonsum bedeutet Tierleid: Die sogenannten Milchkühe werden lebenslang künstlich befruchtet und schwanger gehalten, damit sie jeden Tag ihres Lebens Milch geben, zehnmal mehr als unter natürlichen Umständen. Ihre Kälber werden ihnen entrissen, die weiblichen ebenso als Milchmaschinen missbraucht, die männlichen zur Fleischproduktion getötet.

Nach wenigen Jahren voller Schmerzen und Ausbeutung sind die Kuhmütter erschöpft und krank, sie haben ausgedient und werden geschlachtet. Dabei ist es so einfach, Milchprodukte aus der Ernährung zu streichen und tierfreundlich zu essen. Milchfreie Rezepte und Infos unter www.peta.de.
Lars Hollerbach, PETA Deutschland
Autor: nnz/kn

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
H.Buntfuß
15.02.2010, 14:33 Uhr
Ja was denn nun?
Wer soll das bitteschön noch verstehen. Die einen setzen sich dafür ein, dass unsere Kinder in der Schule täglich Milch bekommen.

Und jetzt heißt es auf einmal Milch macht den Menschen krank. So sieht es jedenfalls die PETA.... Was will man mit solchen Statements erreichen?
altmeister
15.02.2010, 17:57 Uhr
Die Wissenschaft hat festgestellt....
... dass Marmelade Fett enthält!

Na das ist doch wieder mal genial, der Winter ist so kalt wegen der Klimakatatrophe, Waldmeistergötterspeise gab es zu DDR-Zeiten nicht, weil Waldmeister krebserregend war, jetzt ist er das wohl nicht mehr, wer Pflanzen ißt macht sich mitschuldig am Klimawandel, die Pflanzen hätten doch noch so viel CO² abbauen können, wenn ich ein richtiges Rindersteak esse sorge ich für Umweltschutz, das Rind kann ja jetzt kein Methangas mehr erzeugen und das gute Gras wegfressen.

So, wer hat nun die richtige "Weisheit" zu verkünden?
Real Human
15.02.2010, 18:01 Uhr
Werdet Kannibalen, denn ...
... ARTFREMDES Fleisch macht auch krank! Oder legt euch einen Pansen zu und fresst Gras! Nein, Gras enthält Gene. Also esst Dreck, der reinigt den Magen und schützt euch vor Allergien!

Die Esoteriklobby bringt schon merkwürdige Blüten hervor. Alle, die noch selbständig denken können, sollten sich einmal fragen, warum die Menschen der europäischen Jungsteinzeit angefangen haben, Kuhmilch zu trinken, obwohl sie ursprünglich fast immer Blähungen und Krämpfe davon bekommen haben. Warum haben sie sich trotzdem vermehrt?

Offensichtlich brachte die Entwicklung einer Kuhmilchtoleranz einen Selektionsvorteil unter den spezifischen Mittel- und Nordeuropäischen Klimabedingungen. Der Genuss von Tiermilch war also trotz seiner unangenehmen Nebenwirkungen eher nützlich und insgesamt nicht schädlich. (Dass eine agrargesellschaftliche Kalorienaufnahme dem heutigen Büromenschen neue Probleme bereitet, ist ein angrenzendes Thema.)

Unbestritten sind die meisten Nutztiere vom Menschen selektierte Qualzüchtungen. Wie sehr aber die Rückkehr zu Wildtier- und Wildpflanzen die Ernährung der Menschen weltweit gefährden würde, müsste jedem einleuchten. Die Umerziehung der Menschheit zu Vegetariern halte sicher nicht nur ich für höchst spinnert. Es sind aber vor allem religiöse Spinner, die uns weismachen wollen, der Planet Erde könne auch 16 Milliarden Menschen problemlos ernähren.

Das deutsche Gejammer über den Bevölkerungsrückgang ist vor dem Hintergrund der globalen Bevölkerungsexplosion schon etwas merkwürdig. Hoffnungen setze ich hier bei allen Gefahren eher auf die Gentechnik und die Synthetische Biologie – also quasi künstliche Euter – als auf den Glauben an mystische Naturgeister und sonstige „Götter“.
Chefkoch
15.02.2010, 19:47 Uhr
Wider den Fanatikern!
@outsider. Danke, ich bin immer wieder froh, wenn ich hier in den Kommentaren Stimmen der klaren Vernunft lese. Wider allen Fanatikern, wobei man sich hüten sollte, selber gegen Fanatiker fanatisch zu werden.

Zur Vernunft gehört natürlich auch, den Gedanken anzuerkennen, dass es eventuell Alternativen in der Entwicklung unserer Probleme auf Erden gibt, bei denen die menschliche Rasse keine Rolle spielen könnte. Gerade deshalb haben wir überhaupt keine Wahl, wir müssen beim Nachdenken und im Dialog bleiben.

Und keiner wird die allseeligmachende Wundertüte der Patentrezepte öffnen. Mit der Kritik der Religion ist das so eine Sache für mich. Wenn ich mich als bekennender Agnostiker an das 1. Buch Mose, Genesis 3 (Vertreibung der Menschen aus dem Garten Eden) halte, dann deshalb, weil der liebe Gott da eigentlich alles sagt: In dem Moment, wo ihr Menschen sündig (zu mit Bewusstsein ihrer selbst ausgestatteten Wesen) wurdet, müsst ihr das Paradies (euer Dasein in der Natur) verlassen.

Ihr gehorcht dann eigenen Gesetzen, ihr müsst für dieses Dasein arbeiten, kämpfen und leiden. Und wir haben diese Welt dabei verändert, so wie kein Quadratmeter Deutschlands mehr unberührte Natur ist sondern Menschenwerk von Generationen. Allen religiösen oder politischen Erweckern zum Trotz - Es gibt kein zurück in das Paradies friedlich Blätter mümmelnder Australopitikine (Die hat der Löwe geholt, bis sie lernten, selber den Löwen zu jagen.).

Neo kann auch nicht wieder in die schöne Lüge der Matrix zurück und jeder, der uns das vorgaukelt, versündigt sich wirklich an allen Kindern dieser Erde.
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