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Di, 08:23 Uhr
16.02.2010

nnz-Forum: Unrentable Tiere

Zur Diskussion um "die Milch" mischt sich jetzt eine nnz-Leserin aus Duisburg ein.


Viele Milchkühe leben in vollautomatisierten Fabriken anstatt auf grünen Wiesen. Andere leben in kleineren Ställen in tierquälerischer Anbindehaltung. Hochleistung vollbringen müssen sie alle. In "Melkkarussells" werden Milchkühe von Robotern gemolken, Computer überwachen alle Daten.

Zwischen 20 und 40 kg Milch müssen sie am Tag geben, für jeden Liter Milch muss eine Kuh 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen. Knochenbrüche und Stoffwechselkrankheiten sind unter den Bedingungen in vielen Milchfabriken keine Ausnahmen, der Körper entzieht sich selbst Energie.

Unter diesen Belastungen sind die Tiere nach spätestens 5–7 Jahren ausgelaugt und unrentabel. Der letzte Gang führt zum Schlachthof.
Antonietta Tumminello, Obere Sterkrader Str. 19, Duisburg
Autor: nnz/kn

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
H.Buntfuß
16.02.2010, 14:13 Uhr
Tierquälerei
Es ist schon eine sehr traurige Angelegenheit, wenn Tiere in so einen Zustand gehalten werden. Aber muss man deshalb verbreiten, dass die Milch krank macht, oder ist das wissenschaftlich zu belegen.

Dann allerdings wäre es schon wünschenswert, dass man die Bevölkerung darüber informiert. Und das von Seiten des Staates.
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