Netzwerk in Nordthüringen
Wie das Regionales Service-Center der IHK Nordhausen mitteilt, wird es wieder einen Beratersprechtag "Netzwerk in Nordthüringen" geben. Wann das ist, erfahren Sie hier...
Um Existenzgründungswilligen sowie bestehenden Unternehmen bei der Lösung anstehender Fragen und Probleme behilflich zu sein, stehen im Rahmen des Beratersprechtages "Netzwerk in Nordthüringen" kompetente Ansprechpartner der Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, GFAW und Agentur für Arbeit in persönlichen Gesprächen zur Verfügung; auch Vertreter der Wirtschaftssenioren von "Alt hilft Jung Thüringen" sowie vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft beantworten gern Ihre Fragen.
Die Beratung des Netzwerkes ist kostenlos. Der nächste Beratersprechtag findet am 9. März 2010 in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr in der BIC-Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50, 99734 Nordhausen / OT Bielen, statt. Ausführliche Informationen über das Netzwerk erhalten Sie auch auf unserer Homepage www.erfurt.ihk.de über den Link "Regionale Service-Center Ihrer IHK". Um vorherige Terminabsprache im Regionalen Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt unter Telefon 03631 908210 wird gebeten.
Udo Rockmann, Leiter Regionales Service-Center
Autor: khh
Kommentare
Zitronenfalter
02.03.2010, 15:53 Uhr
Existenzgründung einmal anders
Für mich ist der Norden Thüringens (zwischen Mühlhausen und dem Südharz) ein fast idealer Standort für Geschäfte, die nicht auf "Laufkundschaft" angewiesen sind.
Die Region verbindet mehrere Vorteile, die genutzt werden sollten. Das sind u.a.:
- ständig verbesserte Verkehrsinfrastruktur
- Lage in der Mitte Deutschlands
- günstige Kostenstruktur (auch preiswerte Immobilien).
Vor diesem eigentlich positiven Hintergrund gibt es immer mehr Abwanderungen junger, ausgebildeter Leute und damit einhergehend immer mehr leer stehende Immobilien.
Dagegen helfen nur innovative Unternehmen/r, Arbeitsplätze und damit Einnahmen.
Diese werden generiert, indem junge, innovative Personen im Land gehalten oder zurückgeholt werden. Gleichzeitig können vom Verfall bedrohte Immobilien einer sinnvollen Verwendung zugeführt und damit erhalten werden.
Es gibt doch genügend Fachkräfte, die "vor Ihrer Haustür" nach sinnvoller und rentabler Arbeit suchen.
Ich habe eine Möglichkeit (mit Sicherheit gibt es eine Unzahl ähnlich gelagerter Fälle) zur Lösung dieser strukturellen Probleme:
Ich führe ein Unternehmen mit fertig entwickelten Lösungen für
- mobile Datenerfassung im Außendienst
= elektronisches Fahrtenbuch
Reisekostenabrechnung
Zeit- und Leistungsnachweis im Außendienst.
Entwicklungen und Lagerbestand (u.a. ca. 1.000 werthaltige Kleincomputer) sind bezahlt.
Derzeit gibt es keine Angestellten, auch keine sog. Altlasten
Firmenwert (niedrigste Bewertung) € 450.000
Dem stehen Verbindlichkeiten von € 30.000 gegenüber.
Hintergrund: das Unternehmen befindet sich in einer Umstrukturierungsphase.
Durch die kürzlich erfolgte Übernahme eines neuen Produktes in den Vertrieb sind jetzt neue Erfolge möglich und müssen in Angriff genommen werden.
Als Unternehmer im Rentenalter suche ich zunächst fachkundige Unterstützung durch selbständig arbeitende Partner mit Fachkenntnissen in
- Entwicklung von Hard- und Software
- Vertrieb
Berufsanfänger, auch Studenten, können praktische Kenntnisse erwerben, evtl. auch für Entwicklungen als Diplomarbeit.
Diese können zunächst eine Minderheitsbeteiligung erwerben und - bei Eignung, die erst im Laufe der Zusammenarbeit erkennbar wird - den Betrieb ganz oder zum Teil übernehmen.
Ein/e engagierte/r Jungunternehmer/in könnte sich mit diesem Modell eine Existenzgrundlage schaffen. Wer das Risiko scheut, hat zumindest die Möglichkeit, sich einen Arbeitsplatz zu schaffen und/oder eine Immobilie zu verwerten.
Ich könnte mir auch eine nur mit geringem Eigenkapital verbundene Lösung vorstellen, z.B. durch Überlassung einer für Wohnen und Betrieb geeigneten Immobilie (auch in Erbpacht, Mietkauf etc.)
Das Unternehmen ist an keinen bestimmten Standort gebunden. Vertrieb erfolgt per Internet oder im Außendienst).
Nun mein Problem: aus Altersgründen gelte ich als "nicht förderungswürdig". Deshalb sind alle Versuche über IHK, Wirtschaftsministerium etc. gescheitert. Eine Betriebsverlagerung aus Eigenmitteln kommt nicht in Frage.
Gibt es eine Institution, die für solche Modelle ansprechbar ist? Wenn nein, sollte sie schnellstens ins Leben gerufen werden. Denn ich gehe davon aus, dass ich kein Einzelfall bin.
Gibt es denn keine Möglichkeit, unter diesen nicht gerade schlechten Aspekten zu einem für alle Beteiligten brauchbaren Ergebnis zu kommen?
Wer hat eine Idee, mit der ein solches Vorhaben realisiert oder dupliziert werden kann.
Freundliche Grüße
Zitronenfalter
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.