Do, 19:26 Uhr
18.02.2010
Weitere Empfehlungen
Auf der gestrigen Sitzung des Kreisausschusses wurden noch weitere Empfehlungen für den Kreistag ausgesprochen. Über was nicht gesprochen wurde, erfahren Sie auch hier...
Zur Beschlussvorlage für den Kreistag hieß es gestern, der Kreistag sieht die Ergebnisse des Modellvorhabens der Raumordnung, Masterplan Daseinsvorsorge als gute Grundlage für die Sicherung und Gewährleistung der Daseinsvorsorge in den Infrastrukturbereichen Schulentwicklung und ÖPNV, Gesundheit und Ältere Menschen mit Behinderung an. Sie zeigen Wege, wie unter den Voraussetzungen des demografischen Wandels im Kyffhäuserkreis angemessene und gute öffentliche Infrastrukturen erhalten bzw. geschaffen werden können.
Der Landrat sollbeauftragt werden , die Ergebnisse des Masterplanprozesses bei den Fachplanungen angemessen zu berücksichtigen und zu prüfen, inwieweit die vorliegenden Ergebnisse umgesetzt und welche weiteren Infrastrukturen im Rahmen der längerfristigen Vorsorgeplanung aufgenommen werden können. Der Landrat soll dem Kreistag bis Mitte 2010 vorschlagen, welche Themenbereiche mit dem Instrument Masterplan Daseinsvorsorge künftig bearbeitet werden sollen.
Die Empfehlung für des Kreisausschusses zu diesem Punkt erfolgte einstimmig. Ebenfalls einstimmig erfolgte die Befürwortung für eine Machbarkeitsstudie zur Förderung der Breitbadversorgung im Kyffhäuserkreis. Dazu erfolgten folgende Informationen:
Der Breitbandatlas des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen belegt, dass die DSLVerfügbarkeit in Thüringen sehr unterschiedlich ist. Im Kreis schwankt die Versorgung zwischen 50 % und über 75 %, wobei es noch zahlreiche weiße Flecken gibt, wo die Versorgung unter 2 % liegt. Die sich daraus ergebenen Standortnachteile haben uns alarmiert und zum Handeln veranlasst.
Im Forderungskatalog des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen sowie des Landkreistages hat die Thematik Breitband einen hohen Stellenwert. Breitbandige Internetanschlüsse sind ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft, aber auch für die Bevölkerungsentwicklung.
Eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen ist in Thüringen aber bei weitem noch nicht erreicht. Die unterversorgten Gebiete liegen zu einem großen Teil im ländlichen Raum, aber auch in den größeren Städten ist keinesfalls eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen gewährleistet.
Das die Studie schnell umgesetzt wird liegt natürlich auch im ureigensten Interesse der Kyffhäuser Nachrichten. Denn oft genug bekommen wir vorgehalten, dass nicht alle Funktionen von kn genutzt werden können. Versuchen Sie mal mit Modem ein Video anzuschauen, dann wissen Sie um was es geht.
In dieser Hinsicht kann kn nur unterstreichen, was im Kreisausschuss gestern zum Thema Breitband gesagt wurde.
Was als schnelles Internet gilt, ist Auslegungssache: Für die Regierung beginnt Breitband bei Übertragungsraten von 384 Kilobyte pro Sekunde - was aber noch nicht reicht für Internet-Telefonie, parallele Downloads oder Internetfernsehen - von alltäglichen Dingen im Wirtschaftsleben, wie Videokonferenzen, dem Übertragen aufwändiger Graphiken und Konstruktionszeichnungen in Architekturbüros, dem Transfer großer Datenmengen, der Arbeit in Rechenzentren und Internetshops ganz zu schweigen.
Wenn die Leiterin der Wirtschaftsförderung anmahnt, ein tausender DSL-Anschluss müsste es schon sein, sagt kn, dass ist für Videos schon sehr knapp. Ein zweitausender DSL sollte schon zum Standard werden!
Im Punkt Sonstiges informierte Landrat Peter Hengstermann (CDU) darüber, dass der Salzland-Kreis seinen Austritt aus der Verkehrsgesellschaft Südharz bekannt gegeben hat. Zur Zeit wird geprüft, wie es dort weiter gehen soll. Es steht auch die Frage an, ob der Salzland-Kreis noch Ansprüche an die VGS-Südharz hat, oder ob man gar noch etwas an die VGS-Südharz zahlen muss.
Kein Thema in der gestrigen Sitzung war der Antrag von Kreistagsmitglied Rainer Scheerschmidt (VIBT), eine Sondersitzung des Kreistages wegen der drohenden Insolvenz der ABS-Nord Artern abzuhalten , in der ja der Kyffhäuserkreis Hauptgesellschafter ist. Auch hinsichtlich der Tagesordnung für die nächste planmäßige Sitzung im März wurde nicht über das Problem gesprochen.
Autor: khhZur Beschlussvorlage für den Kreistag hieß es gestern, der Kreistag sieht die Ergebnisse des Modellvorhabens der Raumordnung, Masterplan Daseinsvorsorge als gute Grundlage für die Sicherung und Gewährleistung der Daseinsvorsorge in den Infrastrukturbereichen Schulentwicklung und ÖPNV, Gesundheit und Ältere Menschen mit Behinderung an. Sie zeigen Wege, wie unter den Voraussetzungen des demografischen Wandels im Kyffhäuserkreis angemessene und gute öffentliche Infrastrukturen erhalten bzw. geschaffen werden können.
Der Landrat sollbeauftragt werden , die Ergebnisse des Masterplanprozesses bei den Fachplanungen angemessen zu berücksichtigen und zu prüfen, inwieweit die vorliegenden Ergebnisse umgesetzt und welche weiteren Infrastrukturen im Rahmen der längerfristigen Vorsorgeplanung aufgenommen werden können. Der Landrat soll dem Kreistag bis Mitte 2010 vorschlagen, welche Themenbereiche mit dem Instrument Masterplan Daseinsvorsorge künftig bearbeitet werden sollen.
Die Empfehlung für des Kreisausschusses zu diesem Punkt erfolgte einstimmig. Ebenfalls einstimmig erfolgte die Befürwortung für eine Machbarkeitsstudie zur Förderung der Breitbadversorgung im Kyffhäuserkreis. Dazu erfolgten folgende Informationen:
Der Breitbandatlas des Breitbandkompetenzzentrums Thüringen belegt, dass die DSLVerfügbarkeit in Thüringen sehr unterschiedlich ist. Im Kreis schwankt die Versorgung zwischen 50 % und über 75 %, wobei es noch zahlreiche weiße Flecken gibt, wo die Versorgung unter 2 % liegt. Die sich daraus ergebenen Standortnachteile haben uns alarmiert und zum Handeln veranlasst.
Im Forderungskatalog des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen sowie des Landkreistages hat die Thematik Breitband einen hohen Stellenwert. Breitbandige Internetanschlüsse sind ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft, aber auch für die Bevölkerungsentwicklung.
Eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen ist in Thüringen aber bei weitem noch nicht erreicht. Die unterversorgten Gebiete liegen zu einem großen Teil im ländlichen Raum, aber auch in den größeren Städten ist keinesfalls eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen gewährleistet.
Das die Studie schnell umgesetzt wird liegt natürlich auch im ureigensten Interesse der Kyffhäuser Nachrichten. Denn oft genug bekommen wir vorgehalten, dass nicht alle Funktionen von kn genutzt werden können. Versuchen Sie mal mit Modem ein Video anzuschauen, dann wissen Sie um was es geht.
In dieser Hinsicht kann kn nur unterstreichen, was im Kreisausschuss gestern zum Thema Breitband gesagt wurde.
Was als schnelles Internet gilt, ist Auslegungssache: Für die Regierung beginnt Breitband bei Übertragungsraten von 384 Kilobyte pro Sekunde - was aber noch nicht reicht für Internet-Telefonie, parallele Downloads oder Internetfernsehen - von alltäglichen Dingen im Wirtschaftsleben, wie Videokonferenzen, dem Übertragen aufwändiger Graphiken und Konstruktionszeichnungen in Architekturbüros, dem Transfer großer Datenmengen, der Arbeit in Rechenzentren und Internetshops ganz zu schweigen.
Wenn die Leiterin der Wirtschaftsförderung anmahnt, ein tausender DSL-Anschluss müsste es schon sein, sagt kn, dass ist für Videos schon sehr knapp. Ein zweitausender DSL sollte schon zum Standard werden!
Im Punkt Sonstiges informierte Landrat Peter Hengstermann (CDU) darüber, dass der Salzland-Kreis seinen Austritt aus der Verkehrsgesellschaft Südharz bekannt gegeben hat. Zur Zeit wird geprüft, wie es dort weiter gehen soll. Es steht auch die Frage an, ob der Salzland-Kreis noch Ansprüche an die VGS-Südharz hat, oder ob man gar noch etwas an die VGS-Südharz zahlen muss.
Kein Thema in der gestrigen Sitzung war der Antrag von Kreistagsmitglied Rainer Scheerschmidt (VIBT), eine Sondersitzung des Kreistages wegen der drohenden Insolvenz der ABS-Nord Artern abzuhalten , in der ja der Kyffhäuserkreis Hauptgesellschafter ist. Auch hinsichtlich der Tagesordnung für die nächste planmäßige Sitzung im März wurde nicht über das Problem gesprochen.