Di, 16:01 Uhr
23.02.2010
Dumm gelaufen
Warum ein Einwohner in der Greußener Straße Pech hatte, erfahren Sie genau so hier, wie weitere Informationen aus der Einwohnerversammlung gestern am Franzberg in Sondershausen...
Bauamtsleiter Manfred Kucksch hatte vor den rund 30 Besuchern der Einwohnerversammlung unter anderem auch über die Ausgrabungen auf dem Frauenberg informiert. Auch wenn das Geld knapp sei, man sucht noch Sponsoren, soll die 4. Grabungsperiode auf dem Frauenberg im Jahre 2010 in Angriff genommen werden. Geplant sei auch, dass auf dem Frauenberg in einer Art Wanderstützpunkt, erste Grabungsergebnisse vorgestellt werden sollen. Auch solle geprüft werden, wie die Zuwegung zu Frauenberg verbessert werden kann. Der einfach Wanderanstieg ist für ältere Bürger schon mehr als beschwerlich und erst recht nicht für Behinderte.
In der Fragestunde warte ein Bürger davor, zuviel Geld in das Projekt Frauenberg zu stecken. Wenn es so läuft, wie bei der Teichmühle in Bebra, da kann man sich auch das Geld gleich sparen. Er wies darauf hin, dass die Sanierung des Mühlrades fast 100.000 damals noch DM gekostet hatte, und jetzt nach 15 Jahre fast verfällt und kaum genutzt wurde.
Recht ungehalten waren gleich zwei Bürger aus der Greußenerstraße als es um die Begrünung ging. Als er damals gefragt wurde, ob er die Genehmigung zum Pflanzen eines Baumes vor seinem Grundstück erteilen würde. Tat er auch. Im Nachhinein muss man sagen, hätte er man nicht. Das zuständige Straßenbauamt, damals verantwortlich, hatte nämlich nicht irgend einen Baum gepflanzt, sondern einen Birnbaum, genauer gesagt einen Zierbierbaum. Dieses Jahr hatte der Bürger den "Obstsalat". Er schätzt ein, dass ca. 200 kg Früchte ständig vor seinem Grundstück auf dem Gehweg lagen und einer ständigen Entfernung harrten, damit es nicht zu Gefährdungen komme. Der Bürger fühlt sich echt hinters Licht gegangen.
Die Stadtverwaltung wies alle Schuld von sich. Für den Bauamtsleiter ist das so ein Fall wie beim Schnee, wor der runterfällt, muss er auch entfernt werden. Wohl ein Fall aus der Rubrik persönliches Pech. Erst recht, wenn man die Hintergründe etwas ausleuchtet. In einem Telefongespräch mit kn wies der Leiter Grünamt, Wilfried Rudolph, darauf hin, dass diese Zierbirne meist kaum blüht und dadurch selten Früchte tragen, aber ab und zu kommt es vor, dass einer solcher Bäume aus der Art schlägt, und dann massenhaft unerwünscht Früchte trägt. Solch einen Baum hat der Bürger nun wohl jetzt vor der Tür stehen. Das wird sicher kaum ein Trost sein, genauso wenig, wie die Tatsache, dass es leider noch einige solcher Bäume in der Stadt gäbe, wie zum Beispiel in der Geyer-Straße.
Vielleicht sollte man dann besser beim Pflanzen von Laubbäumen auf die Ulme umsteigen, da sind die Früchte nicht groß, denn eine Birke sollte wegen der hohen Aggressivität der Pollen erst recht nicht gepflanzt werden.
Aber auch der zweite Bürger in der Greußenerstraße hatte so seine Probleme mit dem lieben Grün. An einigen Stellen wurden auch Rosen gepflanzt. Das sehe zwar sehr schön aus, aber die oft schnell wachsenden Routen ragen leider in den recht schmalen Gehweg rein und schwups, bleibt man schon wieder mit der Kleidung hängen. Hier wünscht sich der Bürger öfter Schnittmaßnahmen. Sein Vorwurf an die Behörden, hier hätte gleich eine andere Pflanzenart hin gemusst.
Da zeichnet sich wohl bald ab, dass man zu bestimmten Zeiten die Greußenerstraße nur noch mit Helm (Tropenhelm) und Machete begehen kann. Da sollte man sich wohl doch bald etwas einfallen lassen. Zumindest sollte ein sinnvolles Stutzen des Baumes angedacht werden, um wenigsten die Zahl der Früchte etwas zu verringern.
Autor: khhBauamtsleiter Manfred Kucksch hatte vor den rund 30 Besuchern der Einwohnerversammlung unter anderem auch über die Ausgrabungen auf dem Frauenberg informiert. Auch wenn das Geld knapp sei, man sucht noch Sponsoren, soll die 4. Grabungsperiode auf dem Frauenberg im Jahre 2010 in Angriff genommen werden. Geplant sei auch, dass auf dem Frauenberg in einer Art Wanderstützpunkt, erste Grabungsergebnisse vorgestellt werden sollen. Auch solle geprüft werden, wie die Zuwegung zu Frauenberg verbessert werden kann. Der einfach Wanderanstieg ist für ältere Bürger schon mehr als beschwerlich und erst recht nicht für Behinderte.
In der Fragestunde warte ein Bürger davor, zuviel Geld in das Projekt Frauenberg zu stecken. Wenn es so läuft, wie bei der Teichmühle in Bebra, da kann man sich auch das Geld gleich sparen. Er wies darauf hin, dass die Sanierung des Mühlrades fast 100.000 damals noch DM gekostet hatte, und jetzt nach 15 Jahre fast verfällt und kaum genutzt wurde.
Recht ungehalten waren gleich zwei Bürger aus der Greußenerstraße als es um die Begrünung ging. Als er damals gefragt wurde, ob er die Genehmigung zum Pflanzen eines Baumes vor seinem Grundstück erteilen würde. Tat er auch. Im Nachhinein muss man sagen, hätte er man nicht. Das zuständige Straßenbauamt, damals verantwortlich, hatte nämlich nicht irgend einen Baum gepflanzt, sondern einen Birnbaum, genauer gesagt einen Zierbierbaum. Dieses Jahr hatte der Bürger den "Obstsalat". Er schätzt ein, dass ca. 200 kg Früchte ständig vor seinem Grundstück auf dem Gehweg lagen und einer ständigen Entfernung harrten, damit es nicht zu Gefährdungen komme. Der Bürger fühlt sich echt hinters Licht gegangen.
Die Stadtverwaltung wies alle Schuld von sich. Für den Bauamtsleiter ist das so ein Fall wie beim Schnee, wor der runterfällt, muss er auch entfernt werden. Wohl ein Fall aus der Rubrik persönliches Pech. Erst recht, wenn man die Hintergründe etwas ausleuchtet. In einem Telefongespräch mit kn wies der Leiter Grünamt, Wilfried Rudolph, darauf hin, dass diese Zierbirne meist kaum blüht und dadurch selten Früchte tragen, aber ab und zu kommt es vor, dass einer solcher Bäume aus der Art schlägt, und dann massenhaft unerwünscht Früchte trägt. Solch einen Baum hat der Bürger nun wohl jetzt vor der Tür stehen. Das wird sicher kaum ein Trost sein, genauso wenig, wie die Tatsache, dass es leider noch einige solcher Bäume in der Stadt gäbe, wie zum Beispiel in der Geyer-Straße.
Vielleicht sollte man dann besser beim Pflanzen von Laubbäumen auf die Ulme umsteigen, da sind die Früchte nicht groß, denn eine Birke sollte wegen der hohen Aggressivität der Pollen erst recht nicht gepflanzt werden.
Aber auch der zweite Bürger in der Greußenerstraße hatte so seine Probleme mit dem lieben Grün. An einigen Stellen wurden auch Rosen gepflanzt. Das sehe zwar sehr schön aus, aber die oft schnell wachsenden Routen ragen leider in den recht schmalen Gehweg rein und schwups, bleibt man schon wieder mit der Kleidung hängen. Hier wünscht sich der Bürger öfter Schnittmaßnahmen. Sein Vorwurf an die Behörden, hier hätte gleich eine andere Pflanzenart hin gemusst.
Da zeichnet sich wohl bald ab, dass man zu bestimmten Zeiten die Greußenerstraße nur noch mit Helm (Tropenhelm) und Machete begehen kann. Da sollte man sich wohl doch bald etwas einfallen lassen. Zumindest sollte ein sinnvolles Stutzen des Baumes angedacht werden, um wenigsten die Zahl der Früchte etwas zu verringern.
