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Mo, 15:34 Uhr
01.03.2010

Frauenhaus besucht

Das Mitglied des Bundestags Kersten Steinke (die Linke) war vor Ort in Sondershäuser Frauenhaus. Dazu erreichte kn folgender Bericht...

Es war bereits der zweite Arbeitsbesuch den die Bad Frankenhäuser Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke (Linke) dem Sondershäuser Frauenhaus abstattete, um sich über die konkrete Situation der Frauenschutzeinrichtung zu informieren. Leider gibt es seit ihrem letzten Besuch hinsichtlich der finanziellen Ausstattung des vom Verein „Die Arche e. V.“ seit 1992 betriebenen Hauses wenig Erfreuliches zu berichten, so die Mitarbeiterinnen Jutta Jährling und Ludmilla Krause.

Die Zuweisungen durch den Freistaat haben sich in den vergangenen fünf Jahren um mehr als die Hälfte reduziert, was den Fortbestand zunehmend gefährde. Zwar werde man von Stadt und Kreis unterstützt, von deren Höhe aber auch das Land seine Zuwendungen abhängig macht. Dabei wagen sich die Frauen gar nicht daran zu denken, was passiert, wenn die Stadt ihre freiwillige Leistung aufgrund der klammen Kassen weiter runter fährt bzw. ganz einstellt. Schon seit langem gehört es für das Team zum Alltag, für kleinere Reparaturen die eigenen Ehemänner einzuspannen, selbst den Schnee zu schippen und für Fahrten das Privat-Kfz. unentgeltlich zum Einsatz zu bringen, um das Haushaltsbudget nicht zusätzlich zu belasten. Dem gegenüber steht die hohe Auslastung und wachsende Nachfrage nach den vorgehaltenen 9 stationären Plätzen für von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder, die es aber in Thüringen nicht etwa wie in Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin für die Betroffenen zum Nulltarif gibt.

Kersten Steinke äußerte sich anerkennend über die von den Mitarbeiterinnen engagiert geleistete Arbeit und ermutigte sie weiterhin am Ball zu bleiben. Dabei verwies sie auf einen im Dezember 2009 von ihrer Fraktion in den Bundestag eingebrachten parlamentarischen Initiativantrag, nachdem die Bundesregierung dazu aufgefordert ist, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der eine bundesweit einheitliche Finanzierung von Frauenhäusern sicherstellt.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs zeigte sie Mittel und Wege auf, wie zumindest kurzfristig die finanziell prekäre Lage der Frauenschutzeinrichtung entschärft werden könne und sagte weitere Hilfe und Unterstützung zu. Dafür und das von Kersten Steinke aus privater Tasche gesponserte Wäschepaket bedankten sich Jutta Jährling und Ludmilla Krause, stellvertretend für die Hilfesuchenden recht herzlich.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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