Mi, 18:47 Uhr
03.03.2010
Neues aus Berlin (18)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region greift das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) das Thema Gleicher Lohn für gleiche Arbeit auf und und nimmt Lohndumping bei Leiharbeit aufs Korn...
Nach dem Willen des Gesetzgebers sind Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer regulären Beschäftigten gleichzusetzen. Das gilt eigentlich auch für das Arbeitsentgelt. Trotzdem verdient jeder achte Leiharbeiter so wenig, dass er zusätzlich zum Lohn auf Hartz IV angewiesen ist.
Mit diesem Auseinanderklaffen von Theorie und Wirklichkeit hat sich heute der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags beschäftigt. Eine betroffene Leiharbeiterin hatte sich darüber beschwert, dass sie vor allem beim Arbeitsentgelt gegenüber den regulär beschäftigten Kollegen stark benachteiligt sei.
Tatsächlich wird unter dem Deckmantel einer angeblich notwendigen Flexibilisierung der Arbeit Lohndumping auf Kosten der Steuerzahler betrieben, so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen. Denn in Tarifverträgen können Ausnahmen vom Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ gemacht werden. Lohndifferenzen von bis zu 50 Prozent sind dann üblich, so Steinke.
Die Zeche dürfen dann die Bürgerinnen und Bürger bezahlen, die über ihre Steuern die Hartz-IV-Ergänzungsleistungen finanzieren. Die Arbeitgeber können auf diese Weise ihre Gewinne maximieren. DIE LINKE kämpft von Anfang an gegen diese Arbeitnehmerausbeutung. Rot-grün hat dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet und schwarz-gelb blasen ins gleiche Horn.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhNach dem Willen des Gesetzgebers sind Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer regulären Beschäftigten gleichzusetzen. Das gilt eigentlich auch für das Arbeitsentgelt. Trotzdem verdient jeder achte Leiharbeiter so wenig, dass er zusätzlich zum Lohn auf Hartz IV angewiesen ist.
Mit diesem Auseinanderklaffen von Theorie und Wirklichkeit hat sich heute der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags beschäftigt. Eine betroffene Leiharbeiterin hatte sich darüber beschwert, dass sie vor allem beim Arbeitsentgelt gegenüber den regulär beschäftigten Kollegen stark benachteiligt sei.
Tatsächlich wird unter dem Deckmantel einer angeblich notwendigen Flexibilisierung der Arbeit Lohndumping auf Kosten der Steuerzahler betrieben, so Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen. Denn in Tarifverträgen können Ausnahmen vom Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ gemacht werden. Lohndifferenzen von bis zu 50 Prozent sind dann üblich, so Steinke.
Die Zeche dürfen dann die Bürgerinnen und Bürger bezahlen, die über ihre Steuern die Hartz-IV-Ergänzungsleistungen finanzieren. Die Arbeitgeber können auf diese Weise ihre Gewinne maximieren. DIE LINKE kämpft von Anfang an gegen diese Arbeitnehmerausbeutung. Rot-grün hat dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet und schwarz-gelb blasen ins gleiche Horn.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke