Sa, 07:02 Uhr
06.03.2010
Beeindruckender Filmabend in Ebeleben
Über einen sehr interessanten Film, der jüngst in Ebeleben lief, berichtet Uta Köstler in ihrer rückblickenden Rezension...
Am Freitag (26.2.10) lief im Gemeindehaus der Kirchgemeinde Ebeleben der Dokumentarfilm Let´s make Money. Erwin Wagenhofer hatte führende Manager interviewt und sparte sich jeglichen Kommentar. So blieben die Aussagen dieser Männer, die stolz auf ihre Taten sind, in ganzer Schärfe erhalten. Sie brachten zum Ausdruck, dass Ethik nicht zu ihrem Geschäft gehört. Der Film begann mit den Arbeitern in einer Goldmine in Ghana. Von ihrem Gewinn bleiben 3% in Ghana, 97 % gehen in die Schweiz. Reiner Zynismus war dann die Forderung eines Schweizers, Einwanderer sollten doch erst einmal Eintritt zahlen, denn sie hätten keinen Beitrag zum Wohlstand in der Schweiz und Europa geleistet. Für Geld, Waren und Dienstleistungen sind die Grenzen gefallen. Für Menschen aber werden die Mauern immer höher gebaut.
Im Gespräch danach waren die Zuschauer zunächst ziemlich geplättet und entsetzt über die Gewissenlosigkeit. Auf die Frage, wo denn das Christentum bliebe, antwortete Pfr. Ziethe, dass das der Götzendienst ist, der dem christlichen Glauben entgegen steht. Christliche Kirchen und die einzelnen Christen müssen das deutlich sagen.
Uta Köstler
Autor: khhAm Freitag (26.2.10) lief im Gemeindehaus der Kirchgemeinde Ebeleben der Dokumentarfilm Let´s make Money. Erwin Wagenhofer hatte führende Manager interviewt und sparte sich jeglichen Kommentar. So blieben die Aussagen dieser Männer, die stolz auf ihre Taten sind, in ganzer Schärfe erhalten. Sie brachten zum Ausdruck, dass Ethik nicht zu ihrem Geschäft gehört. Der Film begann mit den Arbeitern in einer Goldmine in Ghana. Von ihrem Gewinn bleiben 3% in Ghana, 97 % gehen in die Schweiz. Reiner Zynismus war dann die Forderung eines Schweizers, Einwanderer sollten doch erst einmal Eintritt zahlen, denn sie hätten keinen Beitrag zum Wohlstand in der Schweiz und Europa geleistet. Für Geld, Waren und Dienstleistungen sind die Grenzen gefallen. Für Menschen aber werden die Mauern immer höher gebaut.
Im Gespräch danach waren die Zuschauer zunächst ziemlich geplättet und entsetzt über die Gewissenlosigkeit. Auf die Frage, wo denn das Christentum bliebe, antwortete Pfr. Ziethe, dass das der Götzendienst ist, der dem christlichen Glauben entgegen steht. Christliche Kirchen und die einzelnen Christen müssen das deutlich sagen.
Uta Köstler