Fr, 09:30 Uhr
05.03.2010
8. März - 99 Jahre Internationaler Frauentag
Der Internationalen Frauentag ist für Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke) Anlass den Frauen, und natürlich besonders denen des Kyffhäuserkreises, Wünsche zu überbringen, aber auch einige Dinge anzumahnen...
Der erste Internationale Frauentag wurde mit Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen in Deutschland, Österreich, Dänemark, der Schweiz und den USA im März 1911 begangen. Dies ist nun mittlerweile 99 Jahre her.
In vielen Lebensbereichen haben unsere Mütter und Großmütter seit dem bereits Beträchtliches für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erstritten. Doch auch heute noch stehen Kämpfe gegen Lohndiskriminierung, für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und für Frieden auf der Tagesordnung.
Trotz der meist besseren Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüssen von Mädchen und Frauen beträgt bei den Spitzenmanagern in Deutschland die Frauenrate magere 1,3 Prozent (zum Vergleich: in Europa liegt der Anteil durchschnittlich bei 5 Prozent, in den USA bei fast 20 Prozent). Und im europaweiten Vergleich der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen liegt Deutschland auf dem viertletzten Platz. Frauen verdienen in Deutschland rund 22 Prozent weniger als Männer.
Die Verhältnisse und die Bedingungen haben sich in den letzten 99 Jahren verändert. Bis zur Herstellung wirklicher Geschlechtergerechtigkeit liegt jedoch noch ein weiter Weg vor uns. Aber führen wir die Kämpfe nicht weiter, haben wir die Zukunft schon verloren.
Ich wünsche allen Frauen einen solidarischen internationalen Frauentag 2010!
Kersten Steinke
Autor: khhDer erste Internationale Frauentag wurde mit Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen in Deutschland, Österreich, Dänemark, der Schweiz und den USA im März 1911 begangen. Dies ist nun mittlerweile 99 Jahre her.
In vielen Lebensbereichen haben unsere Mütter und Großmütter seit dem bereits Beträchtliches für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erstritten. Doch auch heute noch stehen Kämpfe gegen Lohndiskriminierung, für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und für Frieden auf der Tagesordnung.
Trotz der meist besseren Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüssen von Mädchen und Frauen beträgt bei den Spitzenmanagern in Deutschland die Frauenrate magere 1,3 Prozent (zum Vergleich: in Europa liegt der Anteil durchschnittlich bei 5 Prozent, in den USA bei fast 20 Prozent). Und im europaweiten Vergleich der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen liegt Deutschland auf dem viertletzten Platz. Frauen verdienen in Deutschland rund 22 Prozent weniger als Männer.
Die Verhältnisse und die Bedingungen haben sich in den letzten 99 Jahren verändert. Bis zur Herstellung wirklicher Geschlechtergerechtigkeit liegt jedoch noch ein weiter Weg vor uns. Aber führen wir die Kämpfe nicht weiter, haben wir die Zukunft schon verloren.
Ich wünsche allen Frauen einen solidarischen internationalen Frauentag 2010!
Kersten Steinke