Di, 11:24 Uhr
30.03.2010
Weltpremiere in der CyriJazzi Kapelle
Lieben Sie Fusion, Funk, Free, New, Rock oder einfach nur modernen, internationalen spitzen Jazz? Dann sollten Sie den 17. April 2010 ganz fett in Ihrem Kalender anstreichen. Denn genau das alles gibt es in Form einer Weltpremiere in der Nordhäuser Cyrijazzi-Kapelle mit dem Elliott Levin Quartett und setzt den 12. Nordhäuser Jazzfrühling damit fort.
Elliott Levin und Simone Weißenfels begegneten sich erstmals auf einer Tournee durch den N/O der USA im Oktober 2008. Gemeinsam mit Adam Smith spielten sie in der Black Lodge in Philadelphia. Es war gegenseitige musikalische Liebe auf den ersten Ton. Improvisierte Musik, das Zueinanderfinden der Musiker auf hohem Niveau, das Ankommen an einem gemeinsamen Ort, als Startpunkt einer Reise. Kraftvoll und zart, suchend und drängend … ein hochenergetisches Konzert! Folgerichtig spielte Levin mehrere Konzerte im Rahmen der arrival tour 2009 des Duos Smith/Weißenfels u.a. in Deutschland und der Schweiz. Im Juli 2009 gaben mspiano und Elliott Levin mehrere Konzerte in New York, u.a. mit Ken Yamazaki (perc). Im Februar folgte eine Tournee des Duos mspiano & Jair-Rohm Parker Wells, mit Konzerten in Leipzig, Berlin u.a.. Das Trio Levin/Parker Wells/Kugel spielte bereits legendäre Konzerte z. B. zur Zappanale 2009.
Nun endlich findet das Quartett zu einer Weltpremiere in Nordhausen zueinander!
Die Musiker:
Elliott Levin (USA), musikalisches Urgestein, Jazz-Saxophonist und Poet aus Philadelphia, hat nach eigenen Angaben mit jedem gespielt, den er traf u.a. mit Cecil Taylor's Ensemble, Harold Melvin & the Blue Notes, Odeon Popes' Sax Choir, Scram!, New Ghost, Atzilut (Fourth World), and Talking Free Bebop. Er spielte auf Festivals in Europa, Mexico und den USA, hat eigene CDs herausgebracht sowie die anderer Musiker bereichert, seine Gedichte wurden mehrfach in namhaften USZeitschriften und in einem Buch veröffentlicht.
Jair-Rohm Parker Wells (USA), ist ein amerikanischer Bassist, Komponist, Produzent, Programmierer... Seit 1985 in Schweden wohnend ist er weithin bekannt als eine individuelle ‚Stimme’ auf dem E-Bass, Ashbory-Bass, Fichter-electric-double bass und auf der akustischen Bassgitarre. Als Produzent und Komponist arbeitete er mit vielen prominenten Namen der internationalen Kunstszene zusammen wie z. B. Peter Kihlgård, Lydia Grey, Johannes Bergmark, Iris Lord, Magnus Alexanderson, Olaf Rupp and Reeves Gabrels. Er erhielt Aufträge von so angesehene Institutionen wie Stockholm Stadsteatern und New York’s MEET THE COMPOSER. Von 1982 bis 1983 war er ‚Composer in Residence’ am New Yorker Theater Ensemble.
Klaus Kugel (D), studierte an der School of Jazz in München. Er ist einer der innovativsten und abenteuerlichsten deutschen Schlagzeuger. Weltweite Aufmerksamkeit erregte er durch Projekte mit Petras Vysniauskas, Karl Berger, Tomasz Stanko, Charlie Mariano, Kent Carter, Michel Pilz, Theo Jörgensmann, Kenny Wheeler, Vyacheslav Ganelin, Bobo Stenson, Glen Moore, Steve Swell, Sabir Mateen, Robert Dick, Peter Evans, Bruce Eisenbeil, Perry Robinson, Arkady Shilkloper, Sirone, Burton Greene, Hilliard Greene, Vijay Iyer, Charles Gayle, John Lindberg, Herb Robertson, Louie Belogenis, Matthew Shipp, William Parker, Bobby Few, Roy Campbell, Jemeel Moondoc ao. In den letzten 20 Jahren gab er zahlreiche Konzerte und spielte auf Festivals in ganz Europa, den baltischen Staaten, Kanada, USA, Syrien, Japan, Mexiko, Russland, China, der Ukraine und Israel.
Simone Weißenfels (D) zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten ostdeutschen Künstlerinnen im Bereich der zeitgenössischen und klassischen Musik sowie im Jazz. Seit Mitte der 80er Jahre beschäftigt sie sich intensiv mit frei improvisierter Musik, neuen – auch eigenen – Kompositionen und Jazz, woraus eine rege Konzerttätigkeit mit den wichtigsten Vertretern des Jazz wie Uschi Brüning, Manfred Hering, Elliott Levin, Ken Yamazaki, Jair-Rohm Parker Wells, Wolfram Dix, Sebastian Weber u.v.a. entstand. Sie spielte auf zahlreichen Festivals und tourte mehrfach durch Süd-und Osteuropa, USA und Asien.
Spätestens an dieser Stelle werden aufmerksame Leser und Hörer der Nordhäuser Jazzveranstaltungen sich fragen, wo sind denn die angekündigten Chinesen? Wir müssen leider mitteilen, dass es zu Problemen bei der Ausreise einiger Musiker kam und somit das gesamte Projekt damit platzte. Dies ist sehr schade, wir bedauern das sehr, sind aber der Meinung, mit der Weltpremiere des Elliott Levin Quartett eine andere Ebene anbieten zu können.
Zum Abschluss des diesjährigen Jazzfrühlings am 24. April im Tabakspeicher, wird das international besetzte LA PROJECT, mit Fabian Fernandez (Los Angeles – guitar), Ralph Grässler (Berlin – bass) und Marcus Horn (Erfurt – drums) mit dem Special Guest Mathias Bätzel an der Hammond B3 spielen! Hierzu später mehr oder unter www.jazzclub-nordhausen.de
Die Konzerte beginnen 20.00 Uhr, Einlass ist 19.00 Uhr und Kartenvorbestellungen sind unter Tel. (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com möglich. Mit Jazz hats, ausreichend Getränken und Fettbroten (mit Gürkchen) freut sich der Jazzclub Nordhausen auf seine zahlreichen Besucher.
Autor: nnzElliott Levin und Simone Weißenfels begegneten sich erstmals auf einer Tournee durch den N/O der USA im Oktober 2008. Gemeinsam mit Adam Smith spielten sie in der Black Lodge in Philadelphia. Es war gegenseitige musikalische Liebe auf den ersten Ton. Improvisierte Musik, das Zueinanderfinden der Musiker auf hohem Niveau, das Ankommen an einem gemeinsamen Ort, als Startpunkt einer Reise. Kraftvoll und zart, suchend und drängend … ein hochenergetisches Konzert! Folgerichtig spielte Levin mehrere Konzerte im Rahmen der arrival tour 2009 des Duos Smith/Weißenfels u.a. in Deutschland und der Schweiz. Im Juli 2009 gaben mspiano und Elliott Levin mehrere Konzerte in New York, u.a. mit Ken Yamazaki (perc). Im Februar folgte eine Tournee des Duos mspiano & Jair-Rohm Parker Wells, mit Konzerten in Leipzig, Berlin u.a.. Das Trio Levin/Parker Wells/Kugel spielte bereits legendäre Konzerte z. B. zur Zappanale 2009.
Nun endlich findet das Quartett zu einer Weltpremiere in Nordhausen zueinander!
Die Musiker:
Elliott Levin (USA), musikalisches Urgestein, Jazz-Saxophonist und Poet aus Philadelphia, hat nach eigenen Angaben mit jedem gespielt, den er traf u.a. mit Cecil Taylor's Ensemble, Harold Melvin & the Blue Notes, Odeon Popes' Sax Choir, Scram!, New Ghost, Atzilut (Fourth World), and Talking Free Bebop. Er spielte auf Festivals in Europa, Mexico und den USA, hat eigene CDs herausgebracht sowie die anderer Musiker bereichert, seine Gedichte wurden mehrfach in namhaften USZeitschriften und in einem Buch veröffentlicht.
Jair-Rohm Parker Wells (USA), ist ein amerikanischer Bassist, Komponist, Produzent, Programmierer... Seit 1985 in Schweden wohnend ist er weithin bekannt als eine individuelle ‚Stimme’ auf dem E-Bass, Ashbory-Bass, Fichter-electric-double bass und auf der akustischen Bassgitarre. Als Produzent und Komponist arbeitete er mit vielen prominenten Namen der internationalen Kunstszene zusammen wie z. B. Peter Kihlgård, Lydia Grey, Johannes Bergmark, Iris Lord, Magnus Alexanderson, Olaf Rupp and Reeves Gabrels. Er erhielt Aufträge von so angesehene Institutionen wie Stockholm Stadsteatern und New York’s MEET THE COMPOSER. Von 1982 bis 1983 war er ‚Composer in Residence’ am New Yorker Theater Ensemble.
Klaus Kugel (D), studierte an der School of Jazz in München. Er ist einer der innovativsten und abenteuerlichsten deutschen Schlagzeuger. Weltweite Aufmerksamkeit erregte er durch Projekte mit Petras Vysniauskas, Karl Berger, Tomasz Stanko, Charlie Mariano, Kent Carter, Michel Pilz, Theo Jörgensmann, Kenny Wheeler, Vyacheslav Ganelin, Bobo Stenson, Glen Moore, Steve Swell, Sabir Mateen, Robert Dick, Peter Evans, Bruce Eisenbeil, Perry Robinson, Arkady Shilkloper, Sirone, Burton Greene, Hilliard Greene, Vijay Iyer, Charles Gayle, John Lindberg, Herb Robertson, Louie Belogenis, Matthew Shipp, William Parker, Bobby Few, Roy Campbell, Jemeel Moondoc ao. In den letzten 20 Jahren gab er zahlreiche Konzerte und spielte auf Festivals in ganz Europa, den baltischen Staaten, Kanada, USA, Syrien, Japan, Mexiko, Russland, China, der Ukraine und Israel.
Simone Weißenfels (D) zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten ostdeutschen Künstlerinnen im Bereich der zeitgenössischen und klassischen Musik sowie im Jazz. Seit Mitte der 80er Jahre beschäftigt sie sich intensiv mit frei improvisierter Musik, neuen – auch eigenen – Kompositionen und Jazz, woraus eine rege Konzerttätigkeit mit den wichtigsten Vertretern des Jazz wie Uschi Brüning, Manfred Hering, Elliott Levin, Ken Yamazaki, Jair-Rohm Parker Wells, Wolfram Dix, Sebastian Weber u.v.a. entstand. Sie spielte auf zahlreichen Festivals und tourte mehrfach durch Süd-und Osteuropa, USA und Asien.
Spätestens an dieser Stelle werden aufmerksame Leser und Hörer der Nordhäuser Jazzveranstaltungen sich fragen, wo sind denn die angekündigten Chinesen? Wir müssen leider mitteilen, dass es zu Problemen bei der Ausreise einiger Musiker kam und somit das gesamte Projekt damit platzte. Dies ist sehr schade, wir bedauern das sehr, sind aber der Meinung, mit der Weltpremiere des Elliott Levin Quartett eine andere Ebene anbieten zu können.
Zum Abschluss des diesjährigen Jazzfrühlings am 24. April im Tabakspeicher, wird das international besetzte LA PROJECT, mit Fabian Fernandez (Los Angeles – guitar), Ralph Grässler (Berlin – bass) und Marcus Horn (Erfurt – drums) mit dem Special Guest Mathias Bätzel an der Hammond B3 spielen! Hierzu später mehr oder unter www.jazzclub-nordhausen.de
Die Konzerte beginnen 20.00 Uhr, Einlass ist 19.00 Uhr und Kartenvorbestellungen sind unter Tel. (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com möglich. Mit Jazz hats, ausreichend Getränken und Fettbroten (mit Gürkchen) freut sich der Jazzclub Nordhausen auf seine zahlreichen Besucher.
