Di, 17:30 Uhr
30.03.2010
Unmut über Sammler von Altgeräten
Den ganzen Tag klingelte bei der Nordhäuser Polizei das Telefon. Verunsicherte Bürger wollten sich Rat bei der Polizei holen. Auslöser war ein Artikel in einer Tageszeitung, in dem das Problem einer Altgerätesammlung behandelt wurde.
Der Polizeiinspektion Nordhausen liegt dazu eine Anzeige der Verwaltungsgemein-schaft Goldene Aue vor, weil bei solch einer Sammlung ein Großteil der entsorgten Geräte nicht abgeholt wurde. Die Gemeinde musste anschließend die Entsorgung auf eigene Kosten vornehmen, da die ursprünglichen Eigentümer nicht mehr ermittelt werden konnten.
Unbekannte Personen hatten per Handzettel die Bevölkerung aufgerufen, nicht mehr benötigte Altgeräte zur Abholung an den Straßenrand zu stellen. Gerade das erschwert die polizeiliche Wertung des Sachverhaltes. Auf den Handzetteln ist exakt beschrieben, was gesammelt wird. Demnach handelt es sich weder um eine Sperrmüll-, noch um eine Schrottsammlung. Vielmehr scheinen die Sammler auf ausrangierte technische Geräte Wert zu legen, die aufgearbeitet zum Beispiel auf Flohmärkten abgesetzt werden können.
Stellt jemand einen 15-Zoll-Monitor an die Straße, so wird dieser stehen bleiben, weil ausdrücklich nur Interesse an Bildschirmen ab 17-Zoll besteht. Ebenso verhält es sich beispielsweise mit Autorädern. Werden drei Räder bereit gelegt, wird mit Sicherheit eins zurück bleiben, weil der Handzettel auf gerade Stückzahlen verweist.
In den nächsten Tagen wird mit weiteren Sammlungen in Nordthüringen gerechnet. In mehreren Gemeinden der Landkreise Nordhausen und Eichsfeld sind inzwischen solche Aufrufe in den Briefkästen gelandet.
Am Montag hatte nach einem Bürgerhinweis eine Polizeistreife zwei polnische Staatsbürger in Kleinbodungen kontrolliert. Die Männer waren gerade dabei technische Geräte einzusammeln. An ihrem Tun gab es zum Zeitpunkt der Kontrolle nichts auszusetzen. Sie hatten sich exakt an die Vorgaben ihres Handzettels gehalten.
Wer seine Altgeräte los werden will, aber unsicher ist, sollte sich an seine zuständige Gemeindeverwaltung wenden. Viele Orte haben in ihren Satzungen Festlegungen für solche Sammlungen getroffen.
Autor: nnzDer Polizeiinspektion Nordhausen liegt dazu eine Anzeige der Verwaltungsgemein-schaft Goldene Aue vor, weil bei solch einer Sammlung ein Großteil der entsorgten Geräte nicht abgeholt wurde. Die Gemeinde musste anschließend die Entsorgung auf eigene Kosten vornehmen, da die ursprünglichen Eigentümer nicht mehr ermittelt werden konnten.
Unbekannte Personen hatten per Handzettel die Bevölkerung aufgerufen, nicht mehr benötigte Altgeräte zur Abholung an den Straßenrand zu stellen. Gerade das erschwert die polizeiliche Wertung des Sachverhaltes. Auf den Handzetteln ist exakt beschrieben, was gesammelt wird. Demnach handelt es sich weder um eine Sperrmüll-, noch um eine Schrottsammlung. Vielmehr scheinen die Sammler auf ausrangierte technische Geräte Wert zu legen, die aufgearbeitet zum Beispiel auf Flohmärkten abgesetzt werden können.
Stellt jemand einen 15-Zoll-Monitor an die Straße, so wird dieser stehen bleiben, weil ausdrücklich nur Interesse an Bildschirmen ab 17-Zoll besteht. Ebenso verhält es sich beispielsweise mit Autorädern. Werden drei Räder bereit gelegt, wird mit Sicherheit eins zurück bleiben, weil der Handzettel auf gerade Stückzahlen verweist.
In den nächsten Tagen wird mit weiteren Sammlungen in Nordthüringen gerechnet. In mehreren Gemeinden der Landkreise Nordhausen und Eichsfeld sind inzwischen solche Aufrufe in den Briefkästen gelandet.
Am Montag hatte nach einem Bürgerhinweis eine Polizeistreife zwei polnische Staatsbürger in Kleinbodungen kontrolliert. Die Männer waren gerade dabei technische Geräte einzusammeln. An ihrem Tun gab es zum Zeitpunkt der Kontrolle nichts auszusetzen. Sie hatten sich exakt an die Vorgaben ihres Handzettels gehalten.
Wer seine Altgeräte los werden will, aber unsicher ist, sollte sich an seine zuständige Gemeindeverwaltung wenden. Viele Orte haben in ihren Satzungen Festlegungen für solche Sammlungen getroffen.