Mi, 10:45 Uhr
31.03.2010
Verbraucherpreise im März gestiegen
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen weiter. Motor dieser Entwicklung ist das, was man zum Betreiben eines Motors braucht: der Kraftstoff.
Im März 2010 sind die Verbraucherpreise in Thüringen gegenüber Februar 2010 erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik hat sich der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 107,1 Prozent (Basis 2005=100) erhöht.
Die Preisentwicklung im Jahresvergleich ist von 0,3 Prozent im Februar auf 0,8 Prozent im März 2010 gestiegen. Die Mineralölprodukte wirkten sich preistreibend auf die Jahresteuerungsrate aus. Im Jahresvergleich stiegen sowohl die Preise für Kraftstoffe (14,6 Prozent) als auch für leichtes Heizöl (31,3 Prozent).
Zum Vormonat Februar 2010 stiegen die Preise in Thüringen durchschnittlich um 0,3 Prozent. Durch den saisonalen Wechsel auf Sommerware wurden Preissteigerungen für Bekleidung und Schuhe um 1,0 Prozent verzeichnet. Sowohl die Herrenbekleidung wie z. B. die Herrenstoffhose (5,3 Prozent), das Herrensakko (4,8 Prozent) als auch die Damenbekleidung wie z. B. die Damenbluse (6,5 Prozent) und der Hosenanzug (3,0 Prozent) haben sich verteuert.
Nennenswert auch die Preise für Heizöl mit einem Anstieg um 6,0 Prozent und die Kraftstoffpreise, die eine Erhöhung um 2,0 Prozent aufwiesen.
Bei den Preisen für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher erneut für einige Nahrungsmittel mehr ausgeben. Durchschnittlich erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel um 0,7 Prozent. Im Einzelnen sind erwähnenswert: das Gemüse mit 7,1 Prozent, der Bohnenkaffee mit 2,2 Prozent sowie Frisches Fischfilet mit 5,7 Prozent.
Die Haushaltskasse wurde bei dem Kauf von Obst (- 2,1 Prozent), Frischem Geflügel (- 3,1 Prozent) sowie Butter (- 5,1 Prozent) entlastet.
Im Vergleich zum März 2009 wurde die höchste Preissteigerung mit 4,9 Prozent für den Bereich Verkehr errechnet. Die Hauptursache für den Preisanstieg im März 2010 ist in einer weiteren Erhöhung der Kraftstoffpreise zu sehen. So sind hier die Kraftstoffe um 14,6 Prozent teurer als im Vorjahresmonat (Normalbenzin 15,6 Prozent, Superbenzin 15,3 Prozent, Diesel 12,9 Prozent).
Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lag die Jahresteuerung bei - 1,1 Prozent. Deutlich billiger als vor einem Jahr wurde Obst (- 7,1 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (- 3,3 Prozent) sowie alkoholfreie Getränke (- 1,7 Prozent) angeboten. Wesentlich mehr Geld musste für Gemüse (3,5 Prozent) und Fisch (1,0 Prozent) bezahlt werden.
Endgültiges Ergebnis Februar 2010
Im Februar 2010 stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr jeweils um 0,3 Prozent und erreichten einen Indexstand von 106,8 Prozent. Abweichend vom vorläufigen Ergebnis wies die Hauptgruppe 'Andere Waren und Dienstleistungen' einen Indexstand von 107,8 aus. Sie hatte einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber Januar 2010 und war unverändert gegenüber dem Vorjahr.
Autor: nnzIm März 2010 sind die Verbraucherpreise in Thüringen gegenüber Februar 2010 erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Thüringer Landesamtes für Statistik hat sich der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 107,1 Prozent (Basis 2005=100) erhöht.
Die Preisentwicklung im Jahresvergleich ist von 0,3 Prozent im Februar auf 0,8 Prozent im März 2010 gestiegen. Die Mineralölprodukte wirkten sich preistreibend auf die Jahresteuerungsrate aus. Im Jahresvergleich stiegen sowohl die Preise für Kraftstoffe (14,6 Prozent) als auch für leichtes Heizöl (31,3 Prozent).
Zum Vormonat Februar 2010 stiegen die Preise in Thüringen durchschnittlich um 0,3 Prozent. Durch den saisonalen Wechsel auf Sommerware wurden Preissteigerungen für Bekleidung und Schuhe um 1,0 Prozent verzeichnet. Sowohl die Herrenbekleidung wie z. B. die Herrenstoffhose (5,3 Prozent), das Herrensakko (4,8 Prozent) als auch die Damenbekleidung wie z. B. die Damenbluse (6,5 Prozent) und der Hosenanzug (3,0 Prozent) haben sich verteuert.
Nennenswert auch die Preise für Heizöl mit einem Anstieg um 6,0 Prozent und die Kraftstoffpreise, die eine Erhöhung um 2,0 Prozent aufwiesen.
Bei den Preisen für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher erneut für einige Nahrungsmittel mehr ausgeben. Durchschnittlich erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel um 0,7 Prozent. Im Einzelnen sind erwähnenswert: das Gemüse mit 7,1 Prozent, der Bohnenkaffee mit 2,2 Prozent sowie Frisches Fischfilet mit 5,7 Prozent.
Die Haushaltskasse wurde bei dem Kauf von Obst (- 2,1 Prozent), Frischem Geflügel (- 3,1 Prozent) sowie Butter (- 5,1 Prozent) entlastet.
Im Vergleich zum März 2009 wurde die höchste Preissteigerung mit 4,9 Prozent für den Bereich Verkehr errechnet. Die Hauptursache für den Preisanstieg im März 2010 ist in einer weiteren Erhöhung der Kraftstoffpreise zu sehen. So sind hier die Kraftstoffe um 14,6 Prozent teurer als im Vorjahresmonat (Normalbenzin 15,6 Prozent, Superbenzin 15,3 Prozent, Diesel 12,9 Prozent).
Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lag die Jahresteuerung bei - 1,1 Prozent. Deutlich billiger als vor einem Jahr wurde Obst (- 7,1 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (- 3,3 Prozent) sowie alkoholfreie Getränke (- 1,7 Prozent) angeboten. Wesentlich mehr Geld musste für Gemüse (3,5 Prozent) und Fisch (1,0 Prozent) bezahlt werden.
Endgültiges Ergebnis Februar 2010
Im Februar 2010 stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr jeweils um 0,3 Prozent und erreichten einen Indexstand von 106,8 Prozent. Abweichend vom vorläufigen Ergebnis wies die Hauptgruppe 'Andere Waren und Dienstleistungen' einen Indexstand von 107,8 aus. Sie hatte einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber Januar 2010 und war unverändert gegenüber dem Vorjahr.
