Mi, 22:22 Uhr
31.03.2010
Tornados und mehr
Naturkatastrophen werden immer stärker und teurer, auch in Deutschland. Sonderberatungswochen finden in der Kyffhäusersparkasse statt...
Das eigene Wohngebäude ist ein entscheidender Teil des Vermögens. Nur zu gut verständlich, dass man die bestmögliche Absicherung dafür wünscht. Ein Blick auf die Schadenbilanz der SV SparkassenVersicherung zeigt deutlich, welche schwerwiegenden, finanziellen Folgen Naturereignisse im letzten Jahrzehnt hatten. Stürme nehmen dabei in jeder Hinsicht den Spitzenplatz ein. Sie forderten die meisten Todesopfer und hinterließen die höchsten volkswirtschaftlichen Schäden. Auf Platz zwei und drei dieser traurigen Bilanz rangieren Überschwemmungen bzw. sonstige Wetterextreme wie zum Beispiel Schneedruck, Lawinen und Erdbeben.
Tornados auch in Deutschland
Die oftmals auch als "Windhosen" bezeichneten Tornados können sich in nahezu allen Gegenden der Erde im Bereich kräftiger Schauer und Gewitter bilden. Die althergebrachte Meinung, bei uns gäbe es keine oder nur wenige Tornados, stimmt nicht. Sie können in Deutschland genauso stark auftreten wie zum Beispiel in den USA. Und Tornados sind in Deutschland viel häufiger als gedacht.
Der heftigste Tornado im Geschäftsgebiet der SparkassenVersicherung erreichte eine Stärke von F3 auf der Messskala für Tornados, die nach dem Meteorologen Tetsuya Theodore Fujita benannt wurde und von F 0 (unterhalb Orkanstärke) bis F 5 (420 -513 Kilometer pro Stunde) reicht.
Dieser Tornado richtete im Oktober 2006 im thüringischen Quirla durch herumfliegende Dachziegel, umstürzende Bäume und abgerissene Strom- und Telefonkabel große Schäden an. Der SparkassenVersicherung entstand dabei ein Schadenaufwand von rund 185.000 Euro. Häuser waren vorübergehend unbewohnbar und die Stromversorgung brach zeitweise völlig zusammen. Die Menschen in der Region waren von dem Tornado überrascht worden, da der Wetterdienst lediglich eine Warnung für Gewitter herausgegeben hatte.
Was sind Tornados?
Die Entstehung eines Tornados ist recht komplex. Wichtigste Voraussetzung ist feuchtwarme Luft. Im Aufwindbereich eines Gewitters kann sich der eng begrenzte Wirbel bilden, der in der Regel einen Durchmesser von einigen hundert Metern hat und sich über eine Entfernung von etwa 20 bis 30 Kilometer bewegt. Die Windgeschwindigkeiten im Tornadowirbel sind mit herkömmlichen Instrumenten nicht messbar. Daher wird die Stärke eines Tornados anhand der Schäden beurteilt, die er hinterlässt. Schätzungen und Versuche im Windkanal haben allerdings Werte von zum Teil mehr als 500 Kilometern pro Stunde ergeben. Mit diesen Windgeschwindigkeiten fräsen Tornados alles nieder, was ihnen im Weg ist und hinterlassen, trotz ihrer kurzen Dauer von oft nur wenigen Minuten, häufig eine Spur der Verwüstung.
Tornadoschäden sind versicherbar
Tornados gehören zu der Elementargefahr Sturm. Als Elementarschäden werden allgemein die Schäden bezeichnet, die auf die Einwirkung von Naturgewalten zurückzuführen sind und nicht durch menschliches Verhalten ausgelöst wurden. Neben Sturmschäden zählen dazu auch Hagel, und in der erweiterten Elementarschadenversicherung Überschwemmungen, Überflutungen, Erdbeben, Erdrutsche, Schneedruck und Lawinen.
Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Wetter und den einzelnen Gefahren zeigt die Kyffhäusersparkasse in einer Erlebniswelt vom 6. - 14. April in ihrer Hauptstelle in Sondershausen, Ulrich-von-Hutten-Straße und vom 19. - 28. April in der Geschäftsstelle Bad Frankenhausen während der bekannten Öffnungszeiten.
Die beste materielle Vorsorge, die jeder Einzelne treffen kann, bleibt ein optimaler Versicherungsschutz. Die SparkassenVersicherung bietet zusätzlich zur klassischen Gebäudeversicherung einen umfangreichen Schutz gegen Elementargefahren an. Über diese und viele weitere wichtige Versicherungsthemen informieren die Experten in den Geschäftsstellen der
Kyffhäusersparkasse.
Schadenbilanz der SV SparkassenVersicherung im letzten Jahrzehnt
29. Mai bis 2. Juni 2008:
Mehrere starke Gewitterfronten zogen über das gesamte Geschäftsgebiet der SV hinweg. Sie brachten vor allem in Baden-Württemberg und Hessen Unwetter mit Hagelschlag und Starkregen. Besonders stark betroffen waren die Bereiche Süd- und Nordbaden, die Region um Stuttgart, der Zollernalbkreis sowie in Hessen die Landkreise Marburg- Biedenkopf, Schwalm- Eder und Main- Kinzig. Im Zollernalbkreis wurden durch das Unwetter im Killertal rund 850 Gebäudeschäden verursacht, darunter 150 Objekte von Gewerbe- oder Kommunalkunden. Größter Schaden war die Kläranlage in Hechingen mit rund 1 Million Euro. Der gesamte Schadenaufwand im Zollernalbkreis liegt bei gut 13 Millionen Euro. Die Bilanz zwei Monate nach den schweren Unwettern: Insgesamt wurden über 32.000 Gebäudeschäden gemeldet, der gesamte Schadenaufwand liegt bei 95 Millionen Euro.
Immer wieder kommen seitdem weitere schwere Unwetter hinzu, so dass die SV seit Jahresanfang mit einem Schadenaufwand von 160 Millionen Euro rechnet.
29. Februar 2008:
Orkan Emma hinterließ im gesamten Geschäftsgebiet der SV Schäden an über 26.000 Gebäuden in einer Höhe von 30 Millionen Euro.
17. Januar 2007:
Orkantief Kyrill wütete über Europa bis nach Polen, Tschechien und Österreich. Die Schadenschwerpunkte bei der SV lagen in Nordbaden, Nordwürttemberg und Nordhessen. Die Bi-lanz: 91.000 Sturmschäden an Gebäuden mit einer Größenordnung von rund 90 Millionen Euro.
28. Juni 2006:
Ein Hagelsturm mit tennisballgroßen Hagelkörnern ging über Villingen-Schwenningen und Trossingen nieder. Die Schadenbilanz bei der SV: Über 13.000 Gebäude wurden beschädigt. Die SV entschädigte ihre Gebäudekunden mit über 170 Millionen Euro. Dazu kamen noch rund 5 Millionen Euro für Schäden an über 1.000 Kraftfahrzeugen.
29. Juli 2005:
Schwere Gewitter mit Sturm, Starkregen und Hagel richteten in Baden-Württemberg schwere Schäden an. Schadenschwerpunkte waren das Münstertal im Schwarzwald, Breisgau-Hochschwarzwald, St. Märgen, Kandern und der Großraum Stuttgart. Die SV verbuchte 22.500 Gebäudeschäden mit einer Schadensumme von rund 51 Millionen Euro.
5. Dezember 2004: Um 2:52 Uhr bebte die Erde in Waldkirch im Südschwarzwald mit der Stärke 5,4 im Schadenumkreis von 35 Kilometern. Rund 7.000 Schadenmeldungen gingen ein. Die SV zahlte circa vier Millionen Euro aus.
12. Januar 2004: Die Winterstürme Gerda und Hanne wüteten über Baden-Württemberg. Rund 13.000 Gebäude in Höhe von über 12 Millionen Euro wurden beschädigt.
2. Januar 2003:
Orkan Calvann stürmte über das Land. Rund 9.200 Gebäude wurden beschädigt. Die SV zahlte über 10 Millionen Euro aus.
27. Oktober 2002:
Sturm "Jeanette" beschädigte über 35.000 Gebäude, knapp 30 Millionen Euro wurden ausbezahlt. Insgesamt wurden in diesem Jahr über 70.000 Gebäude beschädigt und über 220 Millionen Euro Entschädigungsleistungen ausbezahlt.
Juni/Juli/August 2002: Eine Serie an Unwettern, Überschwemmungen und Hochwasserereignissen fegten in den Sommermonaten über das Land. Am 23. und 24. Juni wurden bei einem Hagelschlag in Villingen-Schwenningen, Waldshut über 17.000 Gebäude beschädigt. Die SV entschädigte mit rund 66 Millionen Euro
Autor: khhDas eigene Wohngebäude ist ein entscheidender Teil des Vermögens. Nur zu gut verständlich, dass man die bestmögliche Absicherung dafür wünscht. Ein Blick auf die Schadenbilanz der SV SparkassenVersicherung zeigt deutlich, welche schwerwiegenden, finanziellen Folgen Naturereignisse im letzten Jahrzehnt hatten. Stürme nehmen dabei in jeder Hinsicht den Spitzenplatz ein. Sie forderten die meisten Todesopfer und hinterließen die höchsten volkswirtschaftlichen Schäden. Auf Platz zwei und drei dieser traurigen Bilanz rangieren Überschwemmungen bzw. sonstige Wetterextreme wie zum Beispiel Schneedruck, Lawinen und Erdbeben.
Tornados auch in Deutschland
Die oftmals auch als "Windhosen" bezeichneten Tornados können sich in nahezu allen Gegenden der Erde im Bereich kräftiger Schauer und Gewitter bilden. Die althergebrachte Meinung, bei uns gäbe es keine oder nur wenige Tornados, stimmt nicht. Sie können in Deutschland genauso stark auftreten wie zum Beispiel in den USA. Und Tornados sind in Deutschland viel häufiger als gedacht.
Der heftigste Tornado im Geschäftsgebiet der SparkassenVersicherung erreichte eine Stärke von F3 auf der Messskala für Tornados, die nach dem Meteorologen Tetsuya Theodore Fujita benannt wurde und von F 0 (unterhalb Orkanstärke) bis F 5 (420 -513 Kilometer pro Stunde) reicht.
Dieser Tornado richtete im Oktober 2006 im thüringischen Quirla durch herumfliegende Dachziegel, umstürzende Bäume und abgerissene Strom- und Telefonkabel große Schäden an. Der SparkassenVersicherung entstand dabei ein Schadenaufwand von rund 185.000 Euro. Häuser waren vorübergehend unbewohnbar und die Stromversorgung brach zeitweise völlig zusammen. Die Menschen in der Region waren von dem Tornado überrascht worden, da der Wetterdienst lediglich eine Warnung für Gewitter herausgegeben hatte.
Was sind Tornados?
Die Entstehung eines Tornados ist recht komplex. Wichtigste Voraussetzung ist feuchtwarme Luft. Im Aufwindbereich eines Gewitters kann sich der eng begrenzte Wirbel bilden, der in der Regel einen Durchmesser von einigen hundert Metern hat und sich über eine Entfernung von etwa 20 bis 30 Kilometer bewegt. Die Windgeschwindigkeiten im Tornadowirbel sind mit herkömmlichen Instrumenten nicht messbar. Daher wird die Stärke eines Tornados anhand der Schäden beurteilt, die er hinterlässt. Schätzungen und Versuche im Windkanal haben allerdings Werte von zum Teil mehr als 500 Kilometern pro Stunde ergeben. Mit diesen Windgeschwindigkeiten fräsen Tornados alles nieder, was ihnen im Weg ist und hinterlassen, trotz ihrer kurzen Dauer von oft nur wenigen Minuten, häufig eine Spur der Verwüstung.
Tornadoschäden sind versicherbar
Tornados gehören zu der Elementargefahr Sturm. Als Elementarschäden werden allgemein die Schäden bezeichnet, die auf die Einwirkung von Naturgewalten zurückzuführen sind und nicht durch menschliches Verhalten ausgelöst wurden. Neben Sturmschäden zählen dazu auch Hagel, und in der erweiterten Elementarschadenversicherung Überschwemmungen, Überflutungen, Erdbeben, Erdrutsche, Schneedruck und Lawinen.
Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Wetter und den einzelnen Gefahren zeigt die Kyffhäusersparkasse in einer Erlebniswelt vom 6. - 14. April in ihrer Hauptstelle in Sondershausen, Ulrich-von-Hutten-Straße und vom 19. - 28. April in der Geschäftsstelle Bad Frankenhausen während der bekannten Öffnungszeiten.
Die beste materielle Vorsorge, die jeder Einzelne treffen kann, bleibt ein optimaler Versicherungsschutz. Die SparkassenVersicherung bietet zusätzlich zur klassischen Gebäudeversicherung einen umfangreichen Schutz gegen Elementargefahren an. Über diese und viele weitere wichtige Versicherungsthemen informieren die Experten in den Geschäftsstellen der
Kyffhäusersparkasse.
Schadenbilanz der SV SparkassenVersicherung im letzten Jahrzehnt
29. Mai bis 2. Juni 2008:
Mehrere starke Gewitterfronten zogen über das gesamte Geschäftsgebiet der SV hinweg. Sie brachten vor allem in Baden-Württemberg und Hessen Unwetter mit Hagelschlag und Starkregen. Besonders stark betroffen waren die Bereiche Süd- und Nordbaden, die Region um Stuttgart, der Zollernalbkreis sowie in Hessen die Landkreise Marburg- Biedenkopf, Schwalm- Eder und Main- Kinzig. Im Zollernalbkreis wurden durch das Unwetter im Killertal rund 850 Gebäudeschäden verursacht, darunter 150 Objekte von Gewerbe- oder Kommunalkunden. Größter Schaden war die Kläranlage in Hechingen mit rund 1 Million Euro. Der gesamte Schadenaufwand im Zollernalbkreis liegt bei gut 13 Millionen Euro. Die Bilanz zwei Monate nach den schweren Unwettern: Insgesamt wurden über 32.000 Gebäudeschäden gemeldet, der gesamte Schadenaufwand liegt bei 95 Millionen Euro.
Immer wieder kommen seitdem weitere schwere Unwetter hinzu, so dass die SV seit Jahresanfang mit einem Schadenaufwand von 160 Millionen Euro rechnet.
29. Februar 2008:
Orkan Emma hinterließ im gesamten Geschäftsgebiet der SV Schäden an über 26.000 Gebäuden in einer Höhe von 30 Millionen Euro.
17. Januar 2007:
Orkantief Kyrill wütete über Europa bis nach Polen, Tschechien und Österreich. Die Schadenschwerpunkte bei der SV lagen in Nordbaden, Nordwürttemberg und Nordhessen. Die Bi-lanz: 91.000 Sturmschäden an Gebäuden mit einer Größenordnung von rund 90 Millionen Euro.
28. Juni 2006:
Ein Hagelsturm mit tennisballgroßen Hagelkörnern ging über Villingen-Schwenningen und Trossingen nieder. Die Schadenbilanz bei der SV: Über 13.000 Gebäude wurden beschädigt. Die SV entschädigte ihre Gebäudekunden mit über 170 Millionen Euro. Dazu kamen noch rund 5 Millionen Euro für Schäden an über 1.000 Kraftfahrzeugen.
29. Juli 2005:
Schwere Gewitter mit Sturm, Starkregen und Hagel richteten in Baden-Württemberg schwere Schäden an. Schadenschwerpunkte waren das Münstertal im Schwarzwald, Breisgau-Hochschwarzwald, St. Märgen, Kandern und der Großraum Stuttgart. Die SV verbuchte 22.500 Gebäudeschäden mit einer Schadensumme von rund 51 Millionen Euro.
5. Dezember 2004: Um 2:52 Uhr bebte die Erde in Waldkirch im Südschwarzwald mit der Stärke 5,4 im Schadenumkreis von 35 Kilometern. Rund 7.000 Schadenmeldungen gingen ein. Die SV zahlte circa vier Millionen Euro aus.
12. Januar 2004: Die Winterstürme Gerda und Hanne wüteten über Baden-Württemberg. Rund 13.000 Gebäude in Höhe von über 12 Millionen Euro wurden beschädigt.
2. Januar 2003:
Orkan Calvann stürmte über das Land. Rund 9.200 Gebäude wurden beschädigt. Die SV zahlte über 10 Millionen Euro aus.
27. Oktober 2002:
Sturm "Jeanette" beschädigte über 35.000 Gebäude, knapp 30 Millionen Euro wurden ausbezahlt. Insgesamt wurden in diesem Jahr über 70.000 Gebäude beschädigt und über 220 Millionen Euro Entschädigungsleistungen ausbezahlt.
Juni/Juli/August 2002: Eine Serie an Unwettern, Überschwemmungen und Hochwasserereignissen fegten in den Sommermonaten über das Land. Am 23. und 24. Juni wurden bei einem Hagelschlag in Villingen-Schwenningen, Waldshut über 17.000 Gebäude beschädigt. Die SV entschädigte mit rund 66 Millionen Euro
