Do, 12:27 Uhr
01.04.2010
Volksbegehren geht alle an
Wer jetzt nicht mitbestimmt, verliert das Recht, sich später zu beklagen, so kommentiert der stellvertretende Sprecher des Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik, Peter Häusler, die bisherige Beteiligung am jüngsten Gesetzgebungsverfahren aus den Reihen der Bürgerschaft. Es wurde im Februar gestartet und läuft bis zum 9. Juni. Bis dahin braucht die Initiative die Unterschrift von 10% aller Wahlberechtigten unter ihr Reformwerk, die Eingänge in ihrer Jenaer Zentrale liegen derzeit erst bei knapp 2%. Wobei das Volksbegehren in einigen Landkreisen sehr gut im Rennen liegt, so in Gera (8%), Jena (4%), Weimar (3,3%), Suhl (3,1%), Saale-Holzland-Kreis (3,4%) und Unstrut-Hainich Kreis (2,7%).
In den meisten anderen Regionen Thüringens brauchen wir dringend mehr Helfer, sonst ist unsere Reform gefährdet, sagt Häusler. Viel zu viele Politiker halten die Reform für zu teuer, also werden sie in den kommenden Jahren alles versuchen, sie weder zu kippen.
Deswegen wünscht er sich jetzt ein breites Engagement aus der Bürgerschaft, vor allem aber von den unmittelbar Betroffenen, nämlich den Erzieherinnen und den Eltern.
Wir alle tragen Verantwortung für die Zukunft unsere Kinder, jetzt ist der Zeitpunkt, diese Verantwortung wahrzunehmen und beim Volksbegehren mitzuhelfen, betont er.
Das Volksbegehren will eine normgerechte Ausstattung der Kindergärten und die Sicherung der Grundschulhorte durchsetzen. Zur Begründung verweist Peter Häusler auf die Besorgnis erregende Abwanderung junger Familien, auf die hohe Zahl an Förderschülern und Schulabbrechern und die Klagen der Wirtschaft über mangelnden Fachkräftenachwuchs.
Wenn sich nichts ändert, ist im Thüringen des Jahres 2060 nur noch jeder vierte Einwohner jünger als 65 Jahre und davon jeder fünfte bis zehnte unfähig zur Erwerbsarbeit. Dagegen müssen wir jetzt etwas tun, und zwar als gesamte Gesellschaft, sagt er. Nach seiner Überzeugung ist die Reform der beste Weg, unseren Kindern einen erfolgreichen Start ins Leben zu ermöglichen und eine der wichtigsten Maßnahmen, junge Familien zum Hierbleiben zu bewegen.
Autor: nnzIn den meisten anderen Regionen Thüringens brauchen wir dringend mehr Helfer, sonst ist unsere Reform gefährdet, sagt Häusler. Viel zu viele Politiker halten die Reform für zu teuer, also werden sie in den kommenden Jahren alles versuchen, sie weder zu kippen.
Deswegen wünscht er sich jetzt ein breites Engagement aus der Bürgerschaft, vor allem aber von den unmittelbar Betroffenen, nämlich den Erzieherinnen und den Eltern.
Wir alle tragen Verantwortung für die Zukunft unsere Kinder, jetzt ist der Zeitpunkt, diese Verantwortung wahrzunehmen und beim Volksbegehren mitzuhelfen, betont er.
Das Volksbegehren will eine normgerechte Ausstattung der Kindergärten und die Sicherung der Grundschulhorte durchsetzen. Zur Begründung verweist Peter Häusler auf die Besorgnis erregende Abwanderung junger Familien, auf die hohe Zahl an Förderschülern und Schulabbrechern und die Klagen der Wirtschaft über mangelnden Fachkräftenachwuchs.
Wenn sich nichts ändert, ist im Thüringen des Jahres 2060 nur noch jeder vierte Einwohner jünger als 65 Jahre und davon jeder fünfte bis zehnte unfähig zur Erwerbsarbeit. Dagegen müssen wir jetzt etwas tun, und zwar als gesamte Gesellschaft, sagt er. Nach seiner Überzeugung ist die Reform der beste Weg, unseren Kindern einen erfolgreichen Start ins Leben zu ermöglichen und eine der wichtigsten Maßnahmen, junge Familien zum Hierbleiben zu bewegen.